Detox: Mein wirkungsstarker Entgiftungsplan

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Detox: Mein wirkungsstarker Entgiftungsplan
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Unterstütze deinen Körper beim Entgiften, so blüht deine Schönheit richtig auf! Das bedeutet Schlacken und Schwermetalle aus dem Körper heraus zu befördern und die Einnahme der Schadstoffe zu minimieren.

Ganz verhindern kann man die Aufnahme von schädlichen Stoffen nämlich nicht, da auch der All-around-Biokonsument atmen muss. Schon allein durch die Autoabgase gelangen tonnenweise Feinstaub, Speichergifte wie Blei und Cadmium sowie das gesundheitsschädliche Benzol in die Atmosphäre.



Schlacken wiederum sind die Abfallprodukte der Körperzellen, chemisch gesehen neutralisierte Säuren, die ein gesunder Körper naturgemäss ausscheidet. Durch das heutige Überangebot an säurebildenden Nahrungsmitteln kommt es jedoch häufig zu einer ungesunden Anhäufung der Schlacken im Gewebe, welche sich negativ auf das äussere Erscheinungsbild auswirkt.

Detox-Gewohnheiten sind für alle ein Gewinn!

Unser Ziel ist es ein wunderbar funktionierendes Entgiftungssystem im Körper aufzubauen und zu bewahren.

Das sind eure zahlreichen Detox-Vorteile:



  • straffe Figur ohne Wassereinlagerungen
  • schöne strahlende Haut durch eine gute Durchblutung
  • mehr Energie aufgrund einer gestärkten Leber
  • Abnehmen fällt leicht oder wird durch das Entgiften erst möglich
  • Immunsystem wird gestärkt; Infektrisiko sinkt
  • geminderte Schmerzen bei Rheuma, Migräne, Reizdarm, Arthrose
  • gesunde Darmflora stärkt und macht schlank
  • Heisshunger wird gemindert
  • Blutwerte bessern sich; Diabetes- und Herzinfarktrisiko sinkt rapide
  • Blutdruck wird oftmals gesenkt
  • hebt die Stimmung wegen der Ausschüttung der Glücksbotenstoffe (Serotonin, Endorphine)
  • Verdauung wird verbessert, Magen-Darm-Trakt in Balance

Meine Anleitung für ein aktives Entgiften mit Freude

1. Ölziehen

Gleich am Morgen könnt ihr VOR dem Zähneputzen ganz einfach mit dem urtraditionellen Ölziehen fettlösliche Gifte über die Zunge und Mundschleimhaut loswerden. Bei einem ausgeprägtem oder sogar verfärbten Zungenbelag sollte man vorerst die Zunge mit einem Schaber reinigen. Dann nimmt man 1 Esslöffel unraffiniertes Bio-Sonnenblumenöl in den Mund. (Tipp am Rande: Das Öl ist dann qualitativ hochwertig, wenn es tatsächlich nach Sonnenblumenkernen schmeckt). Das Öl wird einige Minuten (5-10 min) hin und her bewegt und durch die Zähne gezogen bis es weisslich ist. Nicht Gurgeln oder gar schlucken, sondern ausspucken! Danach den Mund gut ausspülen und gründlich die Zähne putzen. Das Öl holt Säuren, Schwermetalle, Bakterien und andere Schadstoffe aus dem Körper. Den Erfolg dieser Ausleitungsmethode werdet ihr auch direkt wahrnehmen können wenn nach und nach der typische morgendliche Geschmack im Mund nachlässt, ganz zu Schweigen von dem gesundheitsfördernden Benefit für den ganzen Körper.

2. Basenbad

Das Basenpulver mit Mineralien (z. B. Meine Base® Jentschura) wird nach Angabe in das Vollbad gegeben. Als günstige, jedoch auch wirkungsvolle, Alternative empfehle ich die Zugabe von einem 500 g-Beutel “Totes Meer”-Badesalz und 100g  Kaiser Natron® (Natriumhydrogencarbonat) als Basenbildner. Das Basenbad entsäuert und entschlackt nach dem osmotischen Prinzip des Konzentrationsausgleichs. Über die Talgdrüsen verschwinden die fettlöslichen Schadstoffe und über die Schweissdrüsen die wasserlöslichen. Einfach perfekt! Die Haut wird samtweich nachgefettet und riecht natürlich rein, da die Giftstoffe sich nun im Badewasser befinden.


Die angenehmste Art zu entgiften: Basenbad mit Jentschura MeineBase®. (Bildquelle: www.edelsteine-salz.de)

Die angenehmste Art zu entgiften: Basenbad mit Jentschura MeineBase®. (Bildquelle: www.edelsteine-salz.de)





Das könnt ihr sogar mit pH-Indikatorpapier aus der Apotheke nachprüfen. Nach einer Stunde sinkt der pH Wert von 8,5 auf 7,5 wenn der Körper noch ziemlich übersäuert ist. Das bedeutet dass der Säuregehalt des Badewassers um das Zehnfache ansteigt. Vor dem Bad ein grosses Glas Wasser trinken und bestenfalls noch ein zweites währenddessen, um die Herauslösung der Säuren zu beschleunigen. Eine Badezeit von 2 Stunden in nicht zu heissem (ca. 38℃) Wasser ist optimal. Für eine erschöpfende Ausleitung sollte ein sanfte Bürstenmassage durchgeführt werden. Alternativ Peelinghandschuh verwenden. Dieser öffnet die Poren, fördert die Durchblutung und damit die Ausscheidung. Als schöner Nebeneffekt hilft es gegen Cellulite.

3. Grüne Smoothies oder Suppen mit frischen Kräutern

Dass grüne Smoothies super gesund sind und der ganzheitlichen Gesundheit dienen, ist heute kein Geheimnis mehr. Zahlreiche Bücher und Artikel mit Smoothierezepten sind erhältlich. Ich möchte euch jedoch den Entgiftungsturbozusatz für Smoothies ans Herz legen. Setzt eurem Smoothie einen halben frischen Kräuterbund zu: Koriander, Petersilie und Löwenzahn haben es in sich.



Sie besitzen reinigende Eigenschaften, weil sie Schwermetalle aus dem Körper ausleiten, die sich in den Fettzellen breitmachen und diese ausdehnen. Durch diesen Chelat-Prozess wird die Bildung freier Radikale ausgebremst und das Körpergewebe kann heilen.

Wenn euch die Kräutersmoothies geschmacklich nicht zusagen, probiert es doch einfach mal mit warmen Suppen, die reichlich frische Kräuter enthalten. Detox-Booster für Suppen: rote Chillischote.

4. Heilerde und Flohsamenschalen

Das Duo für die sanfte Darmreinigung. Die stark quellenden Flohsamenschalen regen die Darmperistaltik an und lockern die Ablagerungen mit ihren Giften und Stoffwechselabfällen. Die Heilerde (z.B. Luvos® fein Innerlich) bindet die gelösten Ablagerungen an sich. Dazu gehören u.a. Schwermetalle, Drogen und Toxine. Entzündungen können heilen und der ganze Körper wird entlastet. Man nehme 2 TL Flohsamenschalen und 2 TL Heilerde und verrühre es in einem Glas Wasser. Vor dem Schlafengehen trinken und mind. 2 Stunden nach einem leichten Abendessen.

Zusatztipp: Naturjoghurt gehört zu den gesunden milchsauer vergorenen Lebensmitteln. Dieser beinhaltet die für den Erhalt einer gesunden Darmflora wichtigen Milchsäure- und Bifidobakterien sowie Proteine zum Aufbau einer intakten Darmschleimhaut. Einfach häufiger mal in die Ernährung mit einbauen!

5. Trampolin und Joggen

Hierbei geht es um die Anregung des immens wichtigen Lymphsystems. Es filtert Krankheitserreger, Schadstoffe, Stoffwechselprodukte und überflüssiges Gewebewasser über die Lymphknoten und transportiert sie zum Blutkreislauf. Von dort gelangen sie zu den Ausscheidungsorganen. Fliesst die Lymphe zu langsam, bleiben Gifte zu lange im Körper, lösen Entzündungen aus und fördern Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die Wippbewegung auf dem Trampolin bringt – über den Gravitationseffekt – die Lymphe schnell zum Fliessen. Beim Joggen regt die Muskelkontraktion den Lymphfluss effektiv an. Sport entgiftet!

Zusatztipp: Überzeugt hat mich auch die Wirkung von Vibrationsplatten (Galileo, Vibrafit), die u.a. auch als Lymphatoren fungieren. Fragt einfach mal im Fitnessstudio nach diesen Trainingsgeräten; die gehören mittlerweile zur Standardausstattung aufgrund des grossen Erfolgs.

6. Mariendistel und Artischocke

Wenn man sich in einer Ernährungsumstellung befindet und ehemals gerne mal fettreiches Fastfood und viel Alkohol konsumiert hat, ist die Einnahme von Mariendistel- und Artischockenpräparaten sehr zu empfehlen.

Der Bitterstoff Cynarin der Artischocke fängt zellschädigende freie Radikale ein, regt die Gallenbildung an und kann sogar geschädigte Leberzellen regenerieren.

Silymarin ist der Hauptwirkstoff der Mariendistel. Dieser sorgt dafür, dass sich die Leberzellen selbst bei starker Belastung schnell wieder erholen und Schäden ebenfalls regeneriert werden. Die Entgiftung wird regelrecht „gepusht“!

Das reichliche Trinken ist ja bekanntlich ein Detox-Basic. Ihr könnt anstelle von stillem Wasser auch gerne mal ’ne Kanne Tee trinken: Grüner -, Mate-, Brennnessel- oder Ingwertee sind zu empfehlen. Eure Niere dankt euch als Filterwunder dafür!


Chlorophyllhaltiges grünes Gemüse fördert die Entgiftung. (Bild: © Maceofoto - shutterstock.com)

Chlorophyllhaltiges grünes Gemüse fördert die Entgiftung. (Bild: © Maceofoto – shutterstock.com)


Meiden oder reduzieren sollte man Folgendes:

Weissmehlprodukte, Zucker, rotes Fleisch, Zigaretten, Alkohol (ein Glas Rotwein ist in Ordnung), Fertigprodukte mit vielen Zusatzstoffen, Schimmelpilze, PVC und Phthalat- (Weichmacher)-Plastikverpackungen, konventionelle tierische Produkte, Fastfood, Kosmetika mit chemischen Zusätzen.

Bitte keine verkrampfte Aversion gegenüber diesen Produkten entwickeln, denn Stress und schlechte Laune gehören über den Hormonhaushalt (u.a. Cortisolausschüttung) zu den Haupt-Entgiftungsbremsen!

Stattdessen lieber gelegentlich ein Stück Kuchen geniessen und sich auf der Grillparty die Bratwurst gönnen als zwanghaft zu verzichten.

Denn das Wunderbare ist ja, dass durch die Detox-Gewohnheiten unsere Ausleitungs-und Entgiftungsorgane wie Leber, Niere und Darm dermassen fit werden, dass sie eventuellen Schadstoffen gleich mal den Weg nach draussen weisen.

Meine Empfehlung:

Integriert die aufgeführten Detox-Methoden entspannt in euren Wochenplan und freut euch auf einen baldigen spürbaren wie auch sichtbaren Erfolg!

Eure Apothekerin,

Alina



 

Oberstes Bild: © Aleksej Zhagunov – shutterstock.com

Über Alina Cucu

Approbierte Apothekerin, Jahrgang 1982. Ich habe in Deutschland an der Universität Münster Pharmazie studiert. Meine Approbation wurde mir 2008 nach erfolgreich absolviertem 3. Staatsexamen erteilt. Ganzheitliche Gesundheit und ein lebendiges Christsein liegen mir am Herzen. Besonders spannend finde ich die empirischen Wechselwirkungen von Körper, Seele und Geist. Persönlich bevorzuge ich die Komplementärmedizin, bin jedoch auch für die klassische Schulmedizin dankbar. Meine beiden Kinder machen es mir einfach, mich selbst und die Welt trotz aller Verantwortung mit Humor zu betrachten.


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