Das tägliche Waschprogramm: Welcher Duschtyp sind Sie?

07.07.2014 |  Von  |  Hautpflege Allgemein, Wellness
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Duschen ist derart normal, dass die meisten von uns gar nicht darüber nachdenken. Dabei kann das Abbrausen sehr viel mehr sein als ein langweiliges Spülprogramm zum Sauberwerden. Aufladestation, Auszeit, Frischekick, Gesundheitsprogramm, Wellness … Was bedeutet Ihnen die tägliche Berieselung?

Fliesst Ihr Arbeitstag abends entspannt durch den Abfluss oder holen Sie sich unter der morgendlichen Dusche den ultimativen Energiekick für einen powervollen Start in den Tag? Wir haben uns ein wenig umgehört. Viele Menschen verrieten uns, was Ihnen neben dem „sauber Werden“ beim täglichen Gang unter die Dusche zusätzlich noch wichtig ist.



Das Unangenehme einfach abwaschen

Abends, nach einem anstrengenden Tag: Die Erschöpfung liegt bleiern auf Körper und Geist. Jetzt hilft es, sich vorzustellen, das Wasser würde alles Schwere einfach abwaschen. Der Duschstrahl muss möglichst intensiv sein, unter die Haut gehen und alle Anspannungen lösen. Perfekt ist ein sogenannter „Whirl-Strahl“. Hier drehen sich einzelne Wasserstrahlen schraubenförmig ineinander und massieren genau dort, wo es guttut. Körper und Geist kommen runter.

Womit Sie sich duschen, ist beinahe egal. Erlaubt ist alles, was gut riecht und nicht langweilig ist, solange die Haut nicht unangenehm reagiert. Lediglich das Frische-Gefühl danach sowie das Gefühl der Entspannung sind entscheidend. Zudem umgeben sich die „Entspannungsduscher“ sehr gerne mit schönen Dingen. Im Duschbereich finden sich Flohmarktschätzchen, Kerzenleuchter, Bilder, Körbchen für Lieblingsprodukte, Ketten, Naturschwämme und viele andere spannende Sachen.

Energiekick zum Wachwerden



Zum Aufwachen morgens ums sechs Uhr unter die Dusche springen? Klar doch! Für viele ist das sogar der einzig denkbare Start in den Tag. Sich dabei mit dem bestriechenden Duschgel aller Zeiten einseifen und das spritzige Nass mal warm, mal etwas kühler über die Haut rieseln lassen. Manche duschen morgens ewig, andere nur wenige Minuten. Dafür erfrischen sie sich lieber noch einmal nach Büroschluss oder nach dem Sport. In der Dusche finden sich Produkte, die gute Laune verströmen. Vielfach erstrahlen die Wände und Accessoires wie Duschvorhang und Badetücher in leuchtenden Farben, etwa in Mintgrün oder Knallgelb.



Schnellduscher

Ihre Devise lautet: „Nur nicht zu viel Zeit vergeuden. Schnell muss es gehen. In wenigen Minuten möchte ich fertig sein.“ Das sind die Pragmatiker unter den Duschern. Morgens nach dem Aufstehen bringt ein Radio jeden Mitbewohner auf den neuesten Stand. Die wichtigste Frage lautet: Wie kommt man am besten durch den Verkehr zur Arbeit? Allerhöchstens zehn Minuten dauert das Duschen. Wechselduschen für eine gute Durchblutung und um den Kreislauf in Schwung zu bringen, inklusive.



Manche putzen noch schnell die Zähne, viele Männer erledigen gleich noch ihre Rasur und strukturieren gedanklich ihren Tag. Rasch abtrocknen, mit der passenden Körpermilch eincremen – fertig! Viele Schnellduscher sind körperlich sehr aktiv und gehen nach dem Sport am Abend ein zweites Mal unter die Dusche. Die Einrichtung des Raumes ist häufig spartanisch. Alles schön sortiert an seinem Platz. Jederzeit griffbereit.

Die Dusche als Wellness-Tempel. (Bild: Raisa Kanareva / Shutterstock.com)

Die Dusche als Wellness-Tempel. (Bild: Raisa Kanareva / Shutterstock.com)

Die Dusche als Wellness-Tempel

Sobald sich der Vorhang bzw. die Tür der Duschkabine schliesst, befindet man sich in einer anderen Welt. Keine Gespräche, kein Stress, kein Muss. Die Duschwände grenzen die Geniesser perfekt von der Aussenwelt ab. Von oben rieselt eine warme Regendusche, in der farbig schimmernde Leuchten verborgen sind. Man kann sie auch als einziges Licht, ähnlich einer Kerze, leuchten lassen. Während die Lieblingsmusik läuft, wird der gesamte Körper eingeschäumt. Jetzt kommt der Peelingschwamm ausgiebig zum Einsatz. Nun sind die Haare an der Reihe. Zuerst Shampoo, danach Conditioner.

Eine kalte Dusche zum Schluss befördert den Geist wieder ins Hier und Jetzt. Die gesamte Stimmung führt zu einer besonderen inneren Ruhe. Deshalb sind diese Duschtypen auch keine charakteristischen Morgen- oder Abend-Duscher. Sie duschen einfach, wenn sie Zeit haben, die Stimmung passt und ihnen danach ist. Die Kosmetikprodukte sind ausgesucht, aufeinander abgestimmt und edel. Hier zu knausern hiesse, am völlig falschen Ende zu sparen.

Duschen im Dienste der Gesundheit

Immerhin jeder dritte Schweizer nutzt den Duschstrahl auch für die Gesundheit und wechselt gezielt zwischen warmen und kalten Güssen. Dadurch wird die Durchblutung angeregt und Erkältungen vorgebeugt. Der Einsatz natürlicher Reinigungsgeräte, wie Naturschwämme oder Bürsten mit Naturborsten, ist ebenso selbstverständlich wie Reinigungs- und Pflegeprodukte auf natürlicher Basis. Selbst gemachte Seife zum Einschäumen steht genauso hoch im Kurs wie Oliven- oder Kokosöl zur sich anschliessenden Hautpflege. Manche Sportler beherrschen eine bestimmte Dusch-Routine zur Verhinderung von Muskelkater, andere nutzen einen harten Duschstrahl zum Lockern von Verspannungen.

Gel, Creme, Seife oder Öl?

Es empfiehlt sich, die Inhaltsangaben auf der Verpackung zu lesen und zu einem Reinigungsprodukt zu greifen, das zum Hauttyp passt. Gele erfrischen schön, besitzen jedoch nur leichte Pflegestoffe. Sie sind deshalb für normale Haut gut geeignet. Duschcremes verfügen über intensiv pflegende und zugleich schützende Wirkstoffe, über die sich trockene Haut freut. Bei sehr trockener Haut ist es ratsam, zu einem Duschöl zu greifen. Das schäumt zwar weniger stark, bewahrt jedoch den hauteigenen Schutzfilm vor Zerstörung.



 

Oberstes Bild: © Alliance – Shutterstock.com

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