Wellness mit und für den Hund

16.04.2020 |  Von  |  Wellness
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Entspannungsurlaube taugen nicht nur zur Erholung von Menschen. Profitieren können von diesen ebenso unsere Vierbeiner. Wellness für Hunde wird seit einigen Jahren immer öfter angeboten.

Es mag sich zwar so mancher Besitzer fragen, wozu sein Hund eigentlich Wellness benötigt, doch der Stress des Alltages sollte nicht unterschätzt werden. Gerade Hunde, die gerade eine Krankheitsphase hinter sich gebracht haben, oder schon etwas älter sind, können ein gewisses Mass an Erholung gut gebrauchen. Doch worauf gilt es zu achten und welche Formen von Wellness können sowohl Hund als auch Frauchen, sowie Herrchen beim Entspannen helfen?

Was bedeutet Wellness für den Hund?

Unter den Begriff „Wellness“ fällt beim Menschen vor allem eines: Sämtliche Anwendungen, bei denen die allgemeine Entspannung im Vordergrund steht. Beim Hund ist das nicht anders. Er profitiert ebenso von wohltuenden Behandlungen, sofern in der gewählten Unterkunft derartige Angebote verfügbar sind. Diese Möglichkeiten könnten beinhalten:

  • Massagen
  • Akupunktur
  • Blutegeltherapie
  • Einheiten auf dem Unterwasserlaufband
  • Ruhebereiche für das Tier

Im Mittelpunkt der oben genannten Wellness-Möglichkeiten steht vor allem der Spass, sowie die gesundheitliche Unterstützung. So können Akupunktur- oder Massageeinheiten älteren Hunden zugutekommen, doch auch so mancher Jährling hat Freude daran.

Einigen Unterkünften ist der tierische Gast sogar so wichtig, dass sie einen eigenen Tierphysiotherapeuten anbieten. Dieser schickt den Vierbeiner dann zur Entspannung aufs Unterwasserlaufband, oder vermittelt ihm eine lösende Massage.


Chihuahua-Hund entspannt sich und liegt im Spa-Wellness-Zentrum, im Bademantel und mit einer lustigen Sonnenbrille , Martini-Cocktail inklusive

Auch Hunde profitieren von Wellnessmassnahmen und können entspannen. (Bild: Javier Brosch – shutterstock.com)


Weitere Leistungen für Hund und Halter

Neben den Wellness-Einheiten stehen in der Unterkunft noch weitere Services zur Verfügung. Darunter:

  • Eigene eingezäunte Hundewiesen
  • Gassirouten direkt vor der Tür
  • Spezielle Ernährung für den Vierbeiner
  • Hundebadeteich
  • Hundebadewanne

Die entsprechenden Einrichtungen, die ein solches Programm zu bieten haben, gehören meistens zur oberen Klasse der Hotels. Hier erhält der vierbeinige Gast sein eigenes Körbchen, Näpfe und Leckerlies bei der Anreise. Einige Unterkünfte legen auch gerne Leine und Halsband bereit, falls man diese zu Hause vergessen hat. In derlei Hotels ist es übrigens auch kein Thema, den Hund mit ins Restaurant zu nehmen. Er ist dort in der Regel herzlich willkommen.

Ein grosses Problem, speziell bei langhaarigen Rassen, besteht darin, dass sie nach einem Spaziergang nicht selten schmutzig nach Hause kommen. Für solche Fälle steht in den Anlagen eine eigene Hundedusche zur Verfügung. Selbst die erforderlichen Handtücher sowie ein hundefreundliches Shampoo werden gestellt.

Bei solch einem Urlaub geht es hauptsächlich darum, nicht nur dem Hund, sondern auch seinem Besitzer einfach mal eine Auszeit zu ermöglichen. Denn selbst wenn der kleine Dreckspatz schmutzig nach Hause kommt, muss sich der Halter um die Reinigungsaktion des Hundes weniger Gedanken machen, sowie die darauffolgende Säuberung der Dusche.

So findet man die richtige Unterkunft

Bei der Suche nach einem passenden Feriendomizil helfen verschiedene Suchmaschinen, die sich auf bestimmte Länder eingrenzen lassen. Hier findet man nicht nur hundefreundliche Hotels und Ferienhäuser, sondern kann auch auf Angebote zurückgreifen, deren Service in Bezug auf den Hund exquisit ist. In den meisten Fällen verzeichnen die Anbieter ihre Leistungen direkt im Angebot, um dem Reisenden den nötigen Anreiz zu liefern.

Verträgt jeder Hund den Wellnessurlaub?

Zwar gehen die meisten Besitzer wohl mit dem Gedanken an solch ein Erlebnis, dass sie ihrem Vierbeiner nur das Beste bieten möchten. Allerdings spielt der Hund dabei nicht immer mit.

Wichtig ist in erster Linie, dass der Hund generell entspannter Natur ist und sich nicht nur gerne von seinem Besitzer, sondern auch von anderen Menschen berühren lässt. Zwar hat er andernfalls noch immer Spass auf der Hundewiese, oder aber im Badeteich, Massagen oder andere Behandlungen bedeuten für ihn jedoch nur noch mehr Stress. Jeder Besitzer sollte daher vor der Buchung abwägen, ob die Freizeit mit seinem Hund im Wellness-Hotel wirklich so sinnvoll ist.

Falls es sich um einen Kandidaten handelt, der zwar gut alleine bleiben kann, aber sich nicht gerne anfassen lässt, besteht noch immer die Möglichkeit eines gemeinsamen Urlaubs, bei dem vor allem der Besitzer in puncto Wellness etwas davon hat. Während er seine Zeit mit Gesichtsbehandlungen oder einer Hot-Stone-Massage verbringt, passt ein spezieller Service im Hotel auf den Hund auf. Davor oder aber danach steht dann die gemeinsame Zeit auf dem Plan. Ob dies eine Wanderung oder Tagesreise in eine nahegelegene Stadt ist, bleibt dem Reisenden überlassen.


Frau, die einem Hund eine Körpermassage gibt. Spa-Stillleben mit Duftkerzen, Blumen und Handtuch.

Das Wesen eines Hundes muss für ruhige Phasen gemacht sein. Auch kontaktscheu sollte er nicht sein. (Bild: Rasulov – shutterstock.com)


Fazit – Wellness mit Hund ist durchaus möglich

Einen Hund zu besitzen, bedeutet in erster Linie zwar Einschränkungen in puncto Urlaub, doch ist unter den richtigen Voraussetzungen sogar eine Wellness-Erholung möglich. Diese betrifft dann nicht zwingend nur den Halter. Dem Vierbeiner kann sie ebenso dabei helfen, den Stress des Alltags einfach aus den Pfoten gleiten zu lassen.

 

Titelbild: Javier Brosch – shutterstock.com


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