So finden Sie die perfekte Haarbürste

27.05.2020 |  Von  |  Haarpflege, News

Naturborsten, Kunststoffborsten oder Paddle Brush – im Handel gibt es Bürsten in vielfältigen Ausführungen. Doch welches Modell ist für welchen Haartyp am besten geeignet.

Im folgenden Artikel erfahren Sie, mit welcher Haarbürste Sie Ihre Haare am besten bürsten und wie Sie Ihre Bürsten sorgfältig pflegen.

Detangler-Bürste zum leichten Entwirren der Haare

Die Detangle Brush eignet sich perfekt zum Entwirren feiner Haare. Wenn Sie feines, langes Haar haben, ist die Detangler-Bürste eine gute Wahl. Die Borsten der einem kleinen Igel ähnelnden Bürste sind aus einem weichen und sehr flexiblen Kunststoff. Durch die unterschiedliche Länge der Borsten gleitet die Bürste quasi wie von selbst durch trockene oder nasse Haare. Kleine Knötchen werden ohne Ziepen problemlos gelöst, so dass die Detangle-Bürste auch sehr gut für empfindliches Kinderhaar geeignet ist. Eines der beliebtsten Modelle ist der Tangle Teezer, den Sie im Handel in zahlreichen Ausfertigungen erhalten.



Paddelbürste für langes und glattes Haar

Die Paddelbürste oder Paddle Brush ist ideal für längeres, dickes Haar. Die Bürste ist sehr breit und so können Sie glatte Haare mit nur wenigen Bürstenstrichen gut kämmen. Auch beim Föhnen leistet die Paddle Brush gute Dienste, denn die grosse Fläche sorgt dafür, dass die Haare schnell trocknen. In Form föhnen lässt sich die Mähne mit der Paddelbürste nicht, also sollte das Haar möglichst glatt sein.


Grosse Bürsten sind ideal für lange Jahre. (Bild: Dmitry Lobanov – shutterstock)


Skelettbürste für kurze Haare

Die Skelettbürste ist bei kurzem oder lockigem Haar eine gute Wahl. Kurze Haare lassen sich mit diesen Modellen gut stylen. Die Form der Bürste sorgt dafür, dass beim Föhnen besonders viel Luft an die Haare gelangt. Dadurch wirkt die Frisur beschwingt und leicht. Durch die weit auseinander stehenden Borsten lässt sich eine lockige Mähne ebenfalls sehr gut mit einer Skelettbürste bändigen.


Skelettbürste für kurze Haare. (Bild: Hekla – shutterstock)


Rundbürsten in verschiedenen Grössen

Eine kleine Rundbürste bringt kurzes und feines Haar in Form. Auch gestufte Frisuren kommen mit einer Rundbürste gut zur Geltung. Beim Föhnen sorgt die kleine Bürste für mehr Volumen. Grosse Rundbürsten eignen sich für lange Haare. Je länger die Haarpracht, desto grösser sollte der Durchmesser der Rundbürste sein. Beim Kauf finden Sie oftmals eine Angabe, für welche Haarlänge das Bürstemodell geeignet ist. Einige Bürsten haben Löcher im Bürstenkopf, die dafür sorgen, dass beim Föhnen die Luft besser strömt und die Haare so schneller trocknen. Wichtig ist, dass die Rundbürste gut in der Hand liegt und nicht zu schwer ist, so können Sie die Haare problemlos föhnen.


Rundbürste für perfektes Haarstyling. (Bild: alekso94 – shutterstock)


Warmluftbürsten – so werden die Haare richtig glatt

Eine Warmluftbürste funktioniert mit Batterien, Akku oder Strom. Während des Bürstens wird warme Luft durch kleine Löchlein zwischen den Borsten heraus gepustet. Die elektrische Bürste kombiniert also eine Rundbürste und einen Föhn. Mit einem Regler bestimmen Sie die Temperatur, üblicherweise verfügen die Bürsten auch über eine Kaltstufe. Einige Modelle bieten eine automatische Drehfunktion, mit der das Styling noch leichter wird. Welche Warmluftbürste für Sie am besten geeignet ist, hängt von der Haarlänge und der Haarstruktur ab. Wenn Sie die Bürste nur gelegentlich zum Stylen nutzen, reicht vermutlich ein einfacheres Modell. Für das tägliche Frisieren ist eine leistungsstärkere Variante zu empfehlen.


Warmluftbürste als Alternative zu Rundbürste und Föhn. (Bild: gadag – shutterstock)


Natur oder Kunststoff – welche Borsten sind die richtigen?

Neben der Form der Bürste spielt das Material der Borsten eine wesentliche Rolle. Gut geeignet sind in den meisten Fällen Bürsten mit Naturborsten. Viele Modelle wurden mit Wildschweinborsten hergestellt. Die Borsten ähneln der Struktur unserer Haare und zerstören so beim Bürsten nicht die natürliche Schuppenschicht. Zudem verteilen die Wildschweinborsten den Talg von den Haarwurzeln aus in den Haaren, dadurch wirken die Haare glänzend und gepflegt. Für sehr fettige Haare ist das jedoch nachteilig, denn die nachfettende Wirkung lässt die Haare schnell strähnig aussehen.

Im Handel erhalten Sie Modelle, die Naturborsten und Kunststoffborsten kombinieren. Diese Bürsten sorgen mit den Naturborsten für eine perfekte Pflege Ihrer Haare und massieren mit etwas längeren Kunststoffborsten gleichzeitig die Kopfhaut.

Greifen Sie auf eine Bürste mit Kunststoffborsten zurück, sollten Sie auf abgeschliffene Borstenköpfe achten. Sind die Borsten zu scharfkantig, schürfen Sie sich sonst die Kopfhaut auf oder reissen beim Bürsten Haare aus.

Tipp

Achten Sie beim Kauf unbedingt auf die Qualität der Borsten. Preiswerte Bürsten sind häufig mangelhaft verarbeitet und schädigen Haare und Kopfhaut. Es lohnt sich durchaus, etwas mehr auszugeben und die Bürste dann gut zu pflegen.

Haarbürsten richtig pflegen

Eine gute Haarbürste sollte möglichst lange halten, daher ist etwas Pflege erforderlich. Etwa alle 14 Tagen sollten Sie Ihre Bürsten gründlich reinigen. Entfernen Sie alle Haare, die zwischen den Borsten hängengeblieben sind. Mit einem sehr grobzinkigen Kamm geht das besonders gut. Oder reiben Sie einfach zwei Bürsten aneinander, auch dadurch lösen sich die Haare. Auch mit einer alten Zahnbürste lassen sich die Rückstände beseitigen. Legen Sie die Bürste nun in warmes Wasser und geben etwas Shampoo hinzu. Lassen Sie alles gut aufschäumen und spülen das ganze mit klarem Wasser ab, schön sauber werden die Haarbürsten auch mit Rasierschaum. Geben Sie dazu grosszügig Schaum auf die Borsten und lassen alles gut einwirken. Reiben Sie zwei Bürsten aneinander, um alle Schuppen und Schmutz zu beseitigen. Nun spülen Sie den Rasierschaum gut ab und lassen alles auf einem Handtuch an der Luft trocknen.

Reinigen Sie eine Haarbürste aus Kunststoff, geht das auch mit etwas Backpulver und Wasser. Mischen Sie einfach etwas Backpulver mit Wasser und reiben die Borsten und die Bürste damit gut ein. Auch hier kann eine Zahnbürste hilfreich sein. Anschliessend lassen Sie die Haarbürste auf einem Handtuch trocknen. Die Borsten sollten dabei nach unten zeigen.

 

Titelbild: Africa Studio – shutterstock

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen sowie Versicherungen zählen daher zu meinen Steckenpferden. Ich entdecke aber auch gern neue Themen abseits dieser „trockenen Materie“ und arbeite mich gern in neue Gebiete ein.


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