Nicht nur bei Promis im Trend: Die meist verbreiteten Schönheitsoperationen

08.11.2018 |  Von  |  Figur, News
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Nicht nur bei Promis im Trend: Die meist verbreiteten Schönheitsoperationen
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Älter werden ja, aber nur biologisch: Kleine und grössere Eingriffe, um jünger und attraktiver zu wirken, gehören auch bei Nicht-Promis längst zum Alltag.

Dabei gehen die Trends inzwischen zu weniger auffälligen Prozeduren. Waren Brustimplantate im Jahr 2013 zumindest in Deutschland mit 18,3 Prozent aller Schönheitsoperationen noch die Nummer eins unter den chirurgischen Eingriffen, legten sich hier 2017 nur noch 8,4 Prozent aller Patientinnen für eine grössere Oberweite unters Messer. Weltweit sind Implantate allerdings immer noch der Spitzenreiter bei den Frauen.

Auch dem Speck geht es weiterhin zu Leibe. Fettabsaugungen gehören sowohl bei Männern wie Frauen inzwischen zu den meist verbreiteten  Prozeduren.

Überhaupt sind kaum noch Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu erkennen, was chirurgische Eingriffe für die Schönheit anbelangt. Augenlidstraffungen, Fettabsaugung und Nasenkorrekturen sind sowohl bei den Herren wie auch den Damen angesagt, und während die Frauen sich meist mehr Oberweite wünschen oder die Brust straffen lassen, wählen die Männer häufig eine Brustverkleinerung und lassen sich den Bauch straffen. Wenn auch die Mehrzahl der Patienten in den Kliniken noch immer weiblich ist, steigt die Zahl der Männer Jahr für Jahr.



Radikale Veränderungen sind allerdings nur noch selten. Und gerade das Gesicht als ausdrucksvollstes Element der Persönlichkeit wird meist nur diskret aufgefrischt. Die Augen, die als Spiegel der Seele gelten, behalten ihren charakteristischen Ausdruck, auch wenn die Falten reduziert sind und die Lider nicht mehr hängen.

Nasenkorrekturen haben häufig ausser kosmetischen auch medizinische Gründe. Während Menschen mit grosser Nase laut einer psychologischen Studie als geborene Anführer gelten, sind für viele Patienten die Korrektur der Nasenscheidewand zwecks erleichterter Atmung und der Abtrag einer Höckernase, bei der unter Vollnarkose überschüssige Knorpel- und Knochenmasse abtragen, ein Grund für den Eingriff.

Symphatische Gesichtszüge wecken automatisch Vertrauen, was sich unter anderem auch für Politiker bezahlt macht.


Nasen-OP - auch aus medizinischen Gründen (Bild: UfaBizPhoto - shutterstock.com)

Nasen-OP – auch aus medizinischen Gründen (Bild: UfaBizPhoto – shutterstock.com)


Während Schauspielerin Carey Mulligan erst vor kurzem in einem Interview erzählt hat, dass ihr als Behandlung für die ersten feinen Fältchen schon mit Anfang 20 Botox empfohlen wurde, interessieren sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz Nicht-Mimen im Schnitt mit 38 Jahren bei den Damen und 40 Jahren bei den Männern für klinische Prozeduren.

Rund 55.000 Schönheitsoperationen lassen die Schweizer im Jahr vornehmen, in einem Land mit knapp achteinhalb Millionen Einwohnern. In Deutschland sind es fast zehn Mal so viele Einwohner und mehr als 730.000 Eingriffe.

Für zahlreiche Patienten sind ausser Informationen zu den Prozeduren an sich auch die Kosten interessant, die allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz um etliche Tausende schwanken können. Für eine Straffung von Ober- und Unterlid kann zum Beispiel die Preisspanne je nach Klinik und Chirurg durchaus zwischen 2300 und 6000 Euro liegen und bei Bauchdeckenstraffungen ist der Spielraum sogar noch höher. Dafür gewinnen die Patienten mehr Selbstvertrauen und Zufriedenheit, solange die Jagd nach Jugend und Schönheit sich in gesundem Rahmen hält.

 

Titelbild: Veles Studio – shutterstock.com

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