Nach dem Burnout wieder fit zurück im Berufsleben

23.02.2015 |  Von  |  Allgemein
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Nach dem Burnout wieder fit zurück im Berufsleben
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Mehr Arbeit, mehr Last, mehr Verantwortung – und dann folgt irgendwann der Burnout. Zwar muss das nicht immer der Fall sein, aber dennoch klagen immer mehr Menschen über steigende Stresspegel.

Falls es auch Sie (oder einen Mitarbeiter) erwischt hat, sollten Sie jetzt weiterlesen, denn natürlich gibt es auch ein (Berufs-)Leben nach dem Burnout. Wie das aussieht und wie Sie sich anschliessend für einen Wiedereinstieg bei Ihrem Unternehmen wappnen, verraten wir in diesem Artikel.

Die klassische Burnout-Karriere

Im Büro klingelt permanent das Telefon, E-Mails wollen beantwortet und die Bitten von Kollegen befriedigt werden, anschliessend geht es nach dem Feierabend auf dem Smartphone weiter und abends, irgendwann nach 22:00 Uhr, wird dann tatsächlich das Notebook abgeschaltet, nachdem noch einmal Daten für einige Projekte abgeglichen wurden. Einmal in der Woche verkraften wir dieses Szenario, aber als Dauerzustand ist es praktisch untragbar. Früher oder später wird jeder noch so resistente Mitarbeiter bei dieser Art von Belastung die weisse Fahne in den Himmel strecken und sich ergeben.

Anschliessend folgt meist der Weg zum Arzt und die Diagnose Burnout, gefolgt von einer Therapie – die auch einfach aus einigen Wochen Ruhe bestehen kann – und einem darauf folgenden Wiedereintritt in den Beruf. Genau hier liegt allerdings die Gefahr: Belastung ist ein höchst subjektives Gefühl und kann daher vom Arzt nur schwer eingegrenzt werden. Niemand wird Ihnen sagen: „Ab jetzt dürfen Sie pro Tag nur noch 20 Akten einsehen, 15 Telefonate führen und 30 E-Mails beantworten.“ Der Mitarbeiter in diesem Fall muss selbst herausfinden, wo seine persönlichen Grenzen liegen – und deshalb sind kleine erste Schritte die richtige Wahl.

Wie anfangen?

Am Anfang sollten Sie sich die folgenden Punkte vor Augen führen, die Ihnen zumindest beim Einstieg behilflich sein sollten.

– Ein Burnout ist kein Husten
Das Stress-Syndrom ist psychischer Natur und ist daher mit physischen Krankheiten nicht vergleichbar. Einen Husten, Schnupfen oder auch eine Grippe, hohes Fieber oder ernsthaftere Krankheiten haben Sie irgendwann überstanden. Sobald Ihre Kopfschmerzen beispielsweise verflogen sind, können Sie wieder normal weiterarbeiten. Der Burnout hingegen wird Sie auch dann begleiten, wenn Sie sich wieder gesund fühlen, indem er Ihre Stress-Schwelle senkt. Sie dürfen sich also auf keinen Fall wieder so in die Arbeit stürzen, wie Sie es vor der Diagnose getan haben, denn sonst liegen Sie einige Tage später wieder im Bett.


Mehr Arbeit, mehr Last, mehr Verantwortung – und dann folgt irgendwann der Burnout. (Bild: © Stuart Jenner - shutterstock.com)

Mehr Arbeit, mehr Last, mehr Verantwortung – und dann folgt irgendwann der Burnout. (Bild: © Stuart Jenner – shutterstock.com)


– Leistung ist kein Muss
Sie sind körperlich an Ihre Grenzen gestossen und können einfach nicht mehr leisten. In einer Leistungsgesellschaft fühlt sich das natürlich schlimm an – als hätten Sie versagt und wären höchstens ein Schatten all jener Kollegen, welche Sie bewundern. Es kann ein langwieriger Prozess sein, sich einzugestehen, dass man einfach nicht noch mehr arbeiten und leisten kann, obwohl es daran nichts auszusetzen gibt. Gerade dann, wenn Sie die harte Arbeit als Lebensinhalt sehen, kann das sehr schwer sein. Falls Sie das nicht alleine schaffen, ist es keine Schande, sich einen Therapeuten zu nehmen.

– Hilfe durch die Kollegen?
Zu Beginn werden auch Ihre Kollegen nicht genau wissen, wie sie Sie jetzt behandeln sollen. Wie viel kann man Ihnen zumuten? Diese Frage werden sich Ihre Mitarbeiter beim Unternehmen nur schwer beantworten können. Die meisten Personen werden schon beinahe versuchen, Sie in Watte einzupacken (was Ihnen sehr wahrscheinlich überhaupt nicht gefallen wird). Es kann daher nicht schaden, ein kurzes Meeting zu diesem Thema einzuberufen und Ihre Grenzen zu definieren. Das wird Ihnen nicht das Gefühl nehmen, plötzlich permanent unter Beobachtung zu stehen – aber es ist ein erster Schritt zurück in die geregelte Arbeitswelt.

Geld sparen und Gesundheit schonen

Ein Burnout ist nicht nur für die Betroffenen ärgerlich, sondern für die Unternehmen auch noch teuer. Bei einer längerfristigen Arbeitsunfähigkeit belaufen sich die Kosten in Schweizer Unternehmen auf eine halbe Million bis zwei Millionen Franken – eine Summe, die auch grössere Betriebe aufhorchen lässt. Wie bei allen Krankheiten hilft auch beim Burnout eine möglichst präventive Strategie, damit es gar nicht erst zu dieser Diagnose kommen muss. Einen grossen Anteil daran kann auch die richtige Führungsstrategie und Mitarbeiterführung im Allgemeinen tragen.



Dazu gehört nämlich auch, ein Auge auf die körperliche und mentale Verfassung der Mitarbeiter zu haben, sodass das frühzeitige Erkennen eines eventuellen Burnouts doch wieder zur Chefsache wird. Falls Sie ein Unternehmen oder auch nur ein kleines Team leiten, sollten Sie auf Warnhinweise unbedingt achten, denn häufig merken die Betroffenen selbst nichts vom schleichenden Unheil, das sie bedroht. Sie kennen es schliesslich nicht anders und nehmen Stress nur als Teil ihres Alltags wahr. Ein diskretes Gespräch kann in solchen Fällen Wunder wirken und das Reflexionsvermögen stärken.

 

Oberstes Bild: © Robert Kneschke – shutterstock.com



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