Hautpflege im Winter

05.10.2016 |  Von  |  Hautpflege
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Hautpflege im Winter
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Der Winter setzt unserer Haut ganz schön zu: Durch die klirrende Kälte draussen und die trockene Heizungsluft drinnen ist ihr Schutzmechanismus geschwächt.

Die Folge: Sie reagiert sensibler auf äussere Einflüsse wie UV-Strahlen oder Schadstoffe. Unsere Haut braucht daher gerade in der kalten Jahreszeit besonders viel Pflege. Reichhaltige Pflegeprodukte und eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr sind wichtig, damit es ihr gut geht. Wie du deine Haut im Winter richtig pflegst und schützt, erfährst du hier.

Ausreichend Fett und Feuchtigkeit sind wichtig

Der Winter naht und wir schützen unseren Körper gegen Kälte mit Daunenjacke und Fellhandschuhen, aber was schützt die Haut vor dem ständigen Wechsel von kalten Temperaturen, trockener Heizungsluft, frostigem Wind und intensiver Wintersonne, die zudem noch von Eis und Schnee reflektiert wird?

Wichtig sind jetzt Produkte, die die Haut mit ausreichend Fett versorgen. Feuchtigkeitsfluids sind die ideale Ergänzung zu reichhaltigen Kälteschutzcremes, die dafür sorgen, dass Wasser in der Haut bleibt, denn bei kalter Winterluft ziehen sich die Blutgefässe, die die Körperwärme speichern, zusammen, die Haut wird weniger durchblutet und stellt die Fettproduktion ab ca. 8°C ganz ein.

Ergebnis: Die Haut verliert Feuchtigkeit, die für die hautschützenden Lipide notwendige Talgproduktion wird reduziert und die Haut wird rau und spröde. Eine tägliche und konsequente Basispflege trockener Winterhaut trägt entscheidend dazu bei, das Hautbild zu verbessern und die Haut langfristig gesund zu halten.



Winterpflege muss reichhaltiger sein

Wohltuende Körperöle mit ätherischen Ölen nach dem Duschen spenden Feuchtigkeit und wirken rückfettend. Bei der Gesichtspflege, die wie immer individuell auf den Hauttyp abgestimmt sein sollte, lautet die Faustregel: Die Winterpflege im Vergleich zum Sommer um eine Reichhaltigkeitsstufe „upgraden“, also von Emulsion auf Creme oder Gesichtsöl umsteigen.

Auch die Lippen leiden unter trockener Kälte und sollten mit Pflegestiften und Lippenbalsam, speziellen Ölen und Wachsen geschützt werden. Besonders die natürlichen Feuchthaltefaktoren der dünnen Haut um die Augen verlieren zum Ende eines Wintertages ihre Bindungskapazität und sollten durch feuchtigkeitsspendende Substanzen oder den Pflegeklassiker Hyaluronsäure unterstützt werden.


Hautpflege pflege muss im Winter reichhaltiger sein. (Bild: StockLite – Shuttetstock.com)

Hautpflege pflege muss im Winter reichhaltiger sein. (Bild: StockLite – Shuttetstock.com)


Hände schützen

Besonders die Hände sind den äusseren Einflüssen nahezu schutzlos ausgeliefert und sollten bei Temperaturen unter 8 Grad nie ohne Handschuhe das Haus verlassen. Reichhaltige Handcremes mit regenerierendem Panthenol oder Wirkstoffkombinationen aus Olivenöl und Urea wirken feuchtigkeitserhaltend und glättend.

UV-Schutz auch bei kalten Temperaturen

Weitverbreitet hält sich der Irrglaube, bei kalten Temperaturen keinen UV- oder UVB-Schutz auftragen zu müssen. Doch selbst wenn der Himmel bewölkt ist, dringen bis zu 90 % der UV-Strahlen des Sonnenlichts zu unserer Haut vor und können dort langfristigen Schaden anrichten, zur lichtbedingten Hautalterung  oder im schlimmsten Fall sogar zu Hautkrebs beitragen.

Insbesondere beim Wintersport, wenn der Schnee die UV-Strahlung reflektiert, ist ausreichender und den winterlichen Verhältnissen angepasster Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, der sowohl UV-A- als auch UV-B-Strahlen abwehrt, unerlässlich.

Minimale Rötungen können mit After-Sun-Produkten ausgeglichen werden, Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin C oder auch grüner Tee füllen die von der Sonne aufgebrauchten Reserven der Antioxidantien wieder auf.

 

Artikel von: medicalpress.de
Artikelbild: © Antonio Guillem – Shutterstock.com

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