FUTURE STORIES: Wie das Start-up mit Naturkosmetik aus Pulver den Beauty-Markt revolutionieren will

Wasser ist der Hauptbestandteil in herkömmlichen Personal-Care-Produkten. Damit diese zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern gelangen, müssen grosse Mengen in wasserdichtem Verpackungsmaterial – meist Einwegplastik – transportiert werden. Zahlreiche Brands hinterfragen den Status quo der Beauty-Industrie und entwickeln innovative und ressourcenschonende Lösungen.

Wasserreduzierte und -freie Kosmetikprodukte, wie feste Stückseifen oder Shampoo-Bars, stellen Alternativen dar, bedeuten aber auch eine Anpassung der gelernten Beauty-Routinen und sind häufig erklärungsbedürftig.

Das Hamburger Start-up FUTURE STORIES setzt dort an und hat ein Naturkosmetik-Pulver entwickelt, das all die positiven Eigenschaften von wasserlosen Stückprodukten enthält, sich aber ganz einfach mit Leitungswasser zu Produkten mit der gewohnten Geltextur anschütteln lässt. Damit wird eine nachhaltige Alternative zu herkömmlicher Kosmetik geboten, die keine Gewohnheitsumstellung erfordert, dafür aber das Potenzial hat, sich in Zukunft als Standard zu etablieren.

Gute Gründe für wasserlose Kosmetik

Für Martina Ponath, Gründerin von FUTURE STORIES, ist klar, dass die Zukunft in revolutionären Produktformulierungen liegt: „Man muss sich nur vorstellen, wie viel Wasser in all den herkömmlichen Beauty-Produkten einer Drogerie steckt. Das Wasser in diesen Produkten macht oftmals eine umfangreiche Einwegverpackung aus Plastik notwendig und sorgt für zusätzliches Gewicht beim Transport, wodurch unnötige CO2-Emissionen verursacht werden“. Wasserlose Kosmetikprodukte, die durch ein geringeres Gewicht und Volumen überzeugen, reduzieren also den Verpackungsmüll und die CO2-Emissionen, die beim Warentransport oder der Verpackungsproduktion entstehen.

Durch eine praktische „Pulver-zu-Gel“-Formulierung gibt es die Pflegeprodukte von FUTURE STORIES in einem kleinen, kompostierfähigen Sachet und einem Refill-Pumpspender aus langlebigem Tritan und Edelstahl. Ein direkter Vergleich macht den Impact deutlich: 5.000 Pulver-Sachets wiegen rund 100 Kilogramm und erzeugen 1,3 Tonnen Duschgel. Durch das eingesparte Wasser kann die Ware beim Transport um das 13-fache Gewicht und jede Menge Volumen reduziert werden. Das heisst: Rund 1,2 Tonnen Wasser, die unnötig verpackt und transportiert werden müssten, werden eingespart.

Immer mehr Waterless Beauty

Wasserfreie Kosmetik bekommt zunehmend mehr Aufmerksamkeit: Heute findet sich eine viel grössere Bandbreite an wasserlosen Produkten in den heimischen Beauty-Regalen, als noch vor wenigen Jahren. „Wir merken, dass sich auch die grossen Händler und Unternehmen der Kategorie öffnen“, so Martina Ponath. Auch die Konsument*innen hinterfragen den Nachhaltigkeitsaspekt ihrer Kosmetikprodukte mehr denn je. Innovative Lösungen, die unkompliziert sind und die keine Gewohnheitsumstellung bedeuten sind deshalb gefragt. „Als wir im Juli 2020 FUTURE STORIES gegründet haben, gab es so gut wie keine guten nachhaltigen Alternativen zu festen Seifen, Duschgel und Co.“, erklärt Ponath. „Ich selbst konnte mich aber nie so richtig mit festen Produkten anfreunden“, gesteht sie. Wie aber Plastikmüll vermeiden und etwas Gutes für den Planeten tun? Ihr Ansatz: wasserlose Kosmetik in praktischer Form. So entstand die Idee, ein Pulver zu entwickeln, das sich erst bei den Konsumentinnen und Konsumenten zu Hause unter Zugabe von Wasser in eine pflegende Handseife, ein Duschgel oder ein Shampoo verwandelt.

Gut für die Haut und die Umwelt

FUTURE STORIES setzt sich für mehr als nur gute Körperpflege ein. „Bei der Entwicklung unserer Produkte achten wir besonders auf die Umweltverträglichkeit und darauf, ausschliesslich Bestandteile ohne tierischen Ursprung zu verwenden. Wir nutzen natürliche, mikroplastikfreie Inhaltsstoffe wie Matcha, Bambuspuder oder Tenside auf Basis von Pflanzenöl und je nach Sorte ausgewählte biologische Pflegestoffe wie Arganöl oder Kakaobutter“, erklärt Martina Ponath. Darüber hinaus sind alle Pflegeprodukte des Hamburger Start-ups mit COSMOS NATURAL als Naturkosmetik zertifiziert. Fakten, die für verantwortungsbewusste Käufer*innen von grosser Bedeutung sind. Eine Trendumfrage des Zahlungsanbieters Klarna bestätigt, dass natürliche Inhaltsstoffe, eine nachhaltige Produktion sowie der Verzicht auf künstliche Duftstoffe für die Befragten besonders wichtig sind. Ein Bedürfnis, das FUTURE STORIES bedient: mit nachhaltigen Pflegeprodukten, die den Ansprüchen von nachhaltigen Beauty-Fans gerecht werden und mehr. Pro verkauftem Pflegeprodukt pflanzt FUTURE STORIES in Zusammenarbeit mit den Eden Reforestation Projects je einen Baum. Verwendetes Plastik wird in Kooperation mit der Initiative Plastik Bank kompensiert.

 

Quelle: muxmäuschenwild
Bildquelle: FUTURE STORIES

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