Frauengesundheit neu gedacht: LAMEDICA in Bozen begleitet Frauen in jeder Lebensphase

Die Gesundheit von Frauen verändert sich in jeder Lebensphase und bringt unterschiedliche Anforderungen mit sich. Frauen haben eine höhere Lebenserwartung als Männer, verbringen jedoch durchschnittlich weniger Jahre in guter Gesundheit. In der Schweiz lag laut Eurostat die Lebenserwartung von Frauen bei der Geburt im Jahr 2024 bei 85,9 Jahren. Die Zahl der zu erwartenden Lebensjahre ohne gesundheitsbedingte Einschränkungen bei alltäglichen Aktivitäten betrug hingegen 56,5 Jahre.

Eine hohe Lebensqualität über viele Jahre hinweg setzt voraus, dass individuelle Bedürfnisse in jedem Lebensabschnitt aufmerksam begleitet werden – von der ersten Menstruation über hormonelle Übergänge bis in das spätere Alter. Dabei werden körperliche Gesundheit, psychisches Wohlbefinden und Beziehungen gemeinsam betrachtet.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Neues Gesundheitszentrum: Lamedica entsteht im WaltherPark in Bozen als Next Generation Women’s Health Center.
  • Ganzheitlicher Ansatz: Prävention, medizinische Fachbereiche und Rehabilitation werden für unterschiedliche Lebensphasen miteinander verknüpft.
  • Medizinische Leistungen: Unter anderem Gynäkologie, Allgemeinmedizin, Dermatologie, Sportmedizin, Psychologie, Physiotherapie und Ernährungsberatung.
  • First Love: Beratungsprogramm für Mädchen und junge Frauen zu Menstruation, Sexualgesundheit und Verhütung.
  • Weitere Schwerpunkte: Begleitung nach der Geburt, Beschwerden in den Wechseljahren, Endometriose und chronische Schmerzzustände.
  • Onkologische Rehabilitation: Interdisziplinäre Nachsorge mit Bewegungstherapie, Physiotherapie, Ernährungsberatung und psychoonkologischer Unterstützung.
  • Female Longevity: Prävention und funktionelle Bewegung zur langfristigen Erhaltung von Kraft, Vitalität und Selbstständigkeit.
  • Aufenthaltsprogramme: Rehabilitation über eine bis drei Wochen sowie Kurzprogramme mit zwei Übernachtungen.

Mit dieser Ausrichtung entsteht im WaltherPark in Bozen Lamedica, das Next Generation Women’s Health Center, das sich der Gesundheit der Frau in den unterschiedlichen Lebensphasen widmet.

Das Zentrum verfolgt einen ganzheitlichen und interdisziplinären Ansatz: Lamedica verknüpft Gynäkologie, Allgemeinmedizin, Neuraltherapie, Dermatologie, Plastische und Ästhetische Chirurgie, Sportmedizin, Komplementärmedizin, Psychologie, Psychoonkologie, Physiotherapie, Ernährung und Bewegungstherapie. So werden die unterschiedlichen Bedürfnisse der Frau miteinander in Beziehung gesetzt, und medizinische Abklärungen, Prävention und Rehabilitation greifen ineinander.

Das Modell passt sich Anliegen unterschiedlicher Komplexität an – von der einzelnen ambulanten Abklärung über fachärztliche Konsultationen bis hin zu Behandlungswegen, die mehrere Fachbereiche, aufeinander abgestimmte Abläufe oder einen geplanten Eingriff erfordern.

„Die Gesundheit der Frau umfasst viele Bereiche und verändert sich im Laufe der Zeit. Um sie zu verstehen, müssen wir bei der Frau selbst ansetzen – bei ihrer Geschichte und bei dem, was ihren Alltag prägt“, erklärt Dorotea Mader, Mitgründerin und Chief Executive Officer von Lamedica. „Wir wollten diese Vision in ein Modell übersetzen, in dem die Fachbereiche miteinander im Dialog stehen, auch weniger sichtbare Bedürfnisse erkannt werden und Frauen bei den Entscheidungen rund um ihre Gesundheit begleitet werden.“

Kurze Wartezeiten.

Ein strukturiertes Terminmanagement ermöglicht direkte Zugänge und vermeidet lange Wartezeiten, wie sie im öffentlichen System häufig vorkommen.



First Love – für junge Frauen.

Für Mädchen und junge Frauen gehört es zur Gesundheit, den eigenen Körper zu kennen. Die Menarche, die erste Menstruation, bringt Veränderungen, Fragen und mitunter Sorgen mit sich: Verständliche Informationen schon vor ihrem Eintreten helfen, sich zu orientieren und Beschwerden zu erkennen, die Aufmerksamkeit verdienen. Die ersten Liebesbeziehungen und sexuellen Erfahrungen werfen weitere Fragen auf – zu Selbstachtung, Einvernehmlichkeit, Verhütung und dem Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen. Es braucht verlässliche, altersgerechte Antworten und einen Raum, in dem ohne Scham darüber gesprochen werden kann.

Diesen Bedürfnissen widmet Lamedica das Programm First Love, das gynäkologische Erstberatung und Sexualberatung vereint und den ersten gynäkologischen Termin begleitet. Es schafft einen geschützten Rahmen für Fragen zu Menstruation, Körperverständnis, Verhütung und Partnerschaft, in dem auch sehr persönliche Fragen Gehör finden. Ziel ist ein bewusster Umgang mit der eigenen Gesundheit und eine fundierte Gesundheitskompetenz von Anfang an – denn Prävention beginnt mit Wissen und dem offenen Gespräch.

Prävention und individuelle Lebensumstände.

Biologische und hormonelle Gegebenheiten verbinden sich mit der Krankengeschichte, dem Lebensstil und den Bedingungen, unter denen jede Frau lebt und arbeitet. Prävention muss sich daher an Alter, Risikofaktoren und individuellen Prioritäten orientieren – durch angemessene Abklärungen und gemeinsam getroffene Entscheidungen.

Nach einer Schwangerschaft endet die Aufmerksamkeit für die Gesundheit nicht mit der Geburt: Beckenbodenbeschwerden, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und psychische Belastungen können über Monate oder Jahre anhalten. Die Weltgesundheitsorganisation weist darauf hin, dass diese oft unterschätzten Folgen erkannt und behandelt werden müssen. Das Wohlbefinden und die körperliche Erholung – wie etwa die Rückbildung des Beckenbodens – benötigen geplante Begleitung und eigenen Raum. Lamedica bietet daher eigene Programme zur funktionellen Rehabilitation nach der Geburt an.

In der Perimenopause und den Wechseljahren können sich Schlaf, Stimmung, sexuelle Gesundheit und Körperzusammensetzung verändern; neben den spürbaren Symptomen rücken auch die Knochen- und Herz-Kreislauf-Gesundheit in den Fokus. Diese Aspekte gilt es gemeinsam zu betrachten – mit einer Aufmerksamkeit, die den Beschwerden und der persönlichen Geschichte angemessen ist. In späteren Lebensjahren wird der Erhalt von Kraft, Beweglichkeit und Selbstständigkeit zu einem wesentlichen Teil der Lebensqualität.

„Jede Lebensphase hat ihre Besonderheiten, doch keine Frau lässt sich allein über ihr Alter oder ihren Hormonstatus beschreiben“, sagt Dr. Christine Brunner, Mitgründerin und Chief Medical Officer von Lamedica. „Eine sorgfältige Abklärung setzt Symptome, Krankengeschichte und Auswirkungen auf den Alltag zueinander in Beziehung. Zuhören hilft auch zu unterscheiden, was einer weiteren Abklärung bedarf – und so sowohl ein Unterschätzen als auch unnötige Eingriffe zu vermeiden.“

Erkrankungen und Schmerzzustände aufklären.

Endometriose zeigt beispielhaft, wie viel Zeit zwischen dem Auftreten der Symptome und ihrer Erkennung vergehen kann. Laut Who betrifft sie weltweit rund 10 % der Frauen im gebärfähigen Alter; bis zur Diagnose vergehen durchschnittlich 4 bis 12 Jahre. Auch Vulvodynie, anhaltende Beckenschmerzen und sexuelle Funktionsstörungen beeinträchtigen Beruf, Beziehungen und Alltag oft über Jahre und sind häufig schwer anzusprechen. Für Lamedica bedeutet ein einladendes, wertfreies Umfeld, Fragen Zeit zu geben und zu berücksichtigen, wie sich die Beschwerden auf das auswirken, was die Frau tun und bewahren möchte. Zuhören und verständliche Informationen sind Teil des medizinischen Weges: Sie helfen, Bedürfnisse auszusprechen, die verfügbaren Optionen zu verstehen und die notwendigen Abklärungen gezielt einzuleiten. Im Mittelpunkt stehen eine zeitnahe Abklärung und eine sachliche Einordnung der Behandlungsmöglichkeiten – mit dem Ziel, die Zeit bis zur Diagnose zu verkürzen.

Vernetzte Kompetenzen rund um die Frau.

Die Geschichte der Frau, die Untersuchungsergebnisse und die Behandlungsziele bilden den gemeinsamen Bezugspunkt, um zu entscheiden, welche Fachbereiche einbezogen werden. Je nach medizinischer Indikation wird die ärztliche Abklärung durch psychologische, ernährungstherapeutische oder rehabilitative Unterstützung ergänzt. Diese Koordination macht den ganzheitlichen Ansatz von Lamedica konkret.

Onkologische Rehabilitation und Female Longevity.

Besonders deutlich zeigt sich der Wert dieser Vernetzung in der onkologischen Rehabilitation. Bei Brustkrebs bedeutet das Ende der Behandlung nicht immer, dass auch das Wohlbefinden zurückkehrt: Anhaltende Erschöpfung, Bewegungseinschränkungen, hormonelle Veränderungen sowie Schwierigkeiten mit Sexualität oder Körperwahrnehmung können den Alltag weiterhin prägen. Rehabilitation ist Teil der onkologischen Versorgung und geht auf körperliche, psychische und soziale Bedürfnisse ein.

Bei Lamedica verbindet sich die gynäkologisch-onkologische Expertise mit Physiotherapie, Bewegungstherapie, Ernährungsberatung und psychoonkologischer Unterstützung. Diese interdisziplinäre Begleitung unterstützt den Weg zurück in den Alltag und orientiert sich daran, was jede Frau wiedererlangen oder bewahren möchte – mit dem Ziel, ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität zu stärken. Survivorship-Programme ergänzen dabei die onkologische Nachsorge um den Blick auf die Folgen von Erkrankung und Therapie für das Leben der Betroffenen.

Dieselbe Perspektive prägt den Bereich Female Longevity: Durch gezielte Prävention, funktionelle Bewegung und evidenzbasierte Massnahmen werden schrittweise die Voraussetzungen geschaffen, um Funktionsfähigkeit, Selbstständigkeit, Kraft und Vitalität langfristig zu erhalten. Für Lamedica bedeutet das, Frauen durch die Veränderungen des Lebens zu begleiten, ihre Bedürfnisse zu erkennen und Kompetenzen bereitzustellen, die diese im Zusammenhang betrachten.

Organisatorische Entlastung für Patientinnen aus dem In- und Ausland.

Für Behandlungswege, die mehrere Fachbereiche, Therapien oder einen geplanten Eingriff erfordern, bündelt Lamedica die Abläufe auf Wunsch in einem definierten Aufenthalt in Bozen. Das Zentrum begleitet nicht nur die medizinische Planung, sondern auch die praktische Organisation des Aufenthalts: Es koordiniert die Termine und unterstützt bei Bedarf bei Anreise, Transfers und Unterkunft vor Ort, sodass die medizinische Betreuung im Mittelpunkt steht.

Für strukturierte Behandlungen bietet Lamedica Rehabilitationsprogramme mit einer Dauer von einer bis drei Wochen an, die sich ideal mit einem erholsamen Aufenthalt in Südtirol verbinden lassen, sowie Kurzprogramme mit zwei Übernachtungen für konzentrierte Abklärungen und Behandlungen.

Das Zentrum befindet sich im WaltherPark im Herzen von Bozen. Es ist mit der Bahn, mit dem Auto – mit Parkmöglichkeiten direkt im Komplex – sowie mit dem Flugzeug erreichbar, dank saisonaler Direktverbindungen aus verschiedenen italienischen und europäischen Städten.

So können auch Patientinnen von ausserhalb der Region oder aus dem Ausland einen umfassenden Behandlungsweg in abgestimmten Zeiträumen durchlaufen – mit weniger organisatorischem Aufwand und einer festen Ansprechperson während des gesamten Aufenthalts.

Weitere Informationen zur medizinischen Ausrichtung und zum Leistungsangebot sowie Terminbuchungen finden Sie auf der Webseite des Herstellers.
 

Quelle: Lamedica
Bildquelle: Symbolbilder © fizkes/Shutterstock.com

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