Erstaunliche Fakten über Parfüm

14.04.2014 |  Von  |  Allgemein, Parfüm
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Erstaunliche Fakten über Parfüm
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Wir benutzen Parfüm nicht nur, um für andere gut zu riechen, sondern auch, um uns selbst besser zu fühlen. Wer kennt es nicht: Das richtige Parfüm kann fast jeden Menschen in die richtige Stimmung versetzen. Aber wussten Sie schon, dass eine der wertvollsten Zutaten für die erlesensten Parfüms aus dem Magen eines Wals stammt?

1. Das erste konventionelle Parfüm

Auch wenn Öle und gepresste Blüten von der Menschheit schon seit über 4000 Jahren als Duftstoffe genutzt werden, so wurde das erste Parfüm, welches in seiner Herstellung unseren Parfüms entspricht, im Jahr 1310 für Königin Elisabeth von Ungarn gefertigt. Hierzu wurde den üblichen Ölen und Essenzen Alkohol beigefügt, welcher das Gemisch geruchlich intensivierte – und vor allem haltbar machte. Das Parfüm existiert sogar heute noch in seiner ursprünglichen Zusammensetzung unter dem Namen „Ungarisches Königinnenwasser“ und ist bei ausgesuchten Parfümherstellern zu erwerben.



2. Nicht in die Halsbeuge, in die Haare!

Entgegen den üblichen Empfehlungen, Parfüm auf Handgelenke und die Halsbeuge hinter dem Ohr zu träufeln, um so ein möglichst intensives und lang anhaltendes Ergebnis zu erzielen, gibt es eine Stelle, die das Parfüm wesentlich besser zur Geltung bringt: die Haare! Dadurch, dass die Haare über die Kopfhaut konstant erwärmt werden und in ständiger Bewegung sind, wird der angenehme Duft konstant abgegeben. Zudem verfliegen Düfte dank des natürlichen Schutzfilms der Haare wesentlich langsamer als auf der Haut.

Allerdings sollte man dabei auf zwei Dinge achten: Auf der einen Seite sollte das Haar davor nicht mit anderen parfümierten Pflegeprodukten wie Gel oder Haarspray behandelt werden, da sich die verschiedenen Gerüche unter Umständen beissen könnten. Und zweitens sollte man die Prozedur nicht zu oft wiederholen, da durch den Alkohol im Parfüm die Haare ausgetrocknet werden könnten.

3. Ambra – Gold der Meere

Früher galt Ambra als eine der wertvollsten Ingredienzien, die man in der Parfümherstellung nutzen konnte. Diese Substanz, die aus dem Magen der Pottwale stammt, wird durch jahrelange Oxidation in Kombination mit der Sonne und Meerwasser zu einer harten, festen Masse, die ganz verführerisch duftet – frisch allerdings möchte man sie lieber nicht ausprobieren. Ein Mann aus England fand im Jahr 2013 einen grossen Brocken Ambra am Strand – und war auf einen Schlag um 160’000 Dollar reicher.



Heutzutage wird natürliches Ambra allerdings nur noch von exklusiven Parfümherstellern genutzt, die ihren Klienten etwas ganz Besonderes bieten möchten. Andere Parfümhäuser setzen lieber auf synthetisches Ambra, das zwar genauso gut riecht, aber nur einen Bruchteil kostet.





Echte Ambra eines Pottwals (Bild: Peter Kaminski, Wikimedia, CC)

Echte Ambra eines Pottwals (Bild: Peter Kaminski, Wikimedia, CC)

4. Parfüm spricht nicht nur die Nase an

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass ein Parfüm mehr als nur den Geruchssinn umschmeichelt. Unser Hirn verknüpft Gerüche oft mit bestimmten Personen oder Ereignissen. So kann ein vollkommen Fremder mit seinem Parfüm Erinnerungen an die erste grosse Liebe wecken – nur indem er an uns vorbeiläuft! Parfüm kann aber noch mehr: Es versetzt einen auch in spezielle Stimmungen. Ein frisches Parfüm mit starken Zitrus-Komponenten verleiht Energie, ein Parfüm mit sanften Lavendel-Tönen entspannt. So können wir aktiv selbst steuern, wie wir uns fühlen möchten.

5. Alles ist möglich – dank Head-Space-Analyse



In den 80er-Jahren wurde von Wissenschaftlern ein Verfahren entwickelt, welches eine Revolution in der Parfümherstellung bedeuten sollte. Es handelt sich dabei um das Head-Space-Verfahren, bei dem jeder nur erdenkliche Geruch in seine kleinste Struktur zerlegt wird und danach künstlich wieder „zusammengebaut“ werden kann. Dadurch können nun auch erlesene oder sehr seltene Gerüche, deren Herstellung sich entweder als sehr schwierig oder als sehr teuer gestalten würde, im Labor künstlich hergestellt werden.

Damit wird nicht nur der Umwelt Rechnung getragen, da natürlich keine tierischen Inhaltsstoffe mehr genutzt werden müssen, sondern dieser Herstellungsweg sorgt auch für günstigere Preise im Handel.

6. Grasse – die Hauptstadt des Parfüms

Ungefähr 20 Minuten von der beliebten Stadt Cannes an der legendären Côte d’Azur entfernt liegt Grasse – ein Ort, der seit Jahrhunderten als das Herz der Parfümindustrie gilt. Das relativ beschauliche Örtchen war zuerst für seine feinen Lederwaren bekannt. Als es im 17. Jahrhundert in Mode kam, Lederhandschuhe mit Parfüm zu versehen, eröffnete sich ein neuer Geschäftszweig. Aufgrund der exponierten Lage und der klimatischen Bedingungen konnten rund um Grasse zahlreiche Blumen gezüchtet werden, die in der Herstellung edler Parfüms verwendet wurden. Auch wenn heute die Blumen aus günstigeren Herstellungsgegenden importiert werden müssen, sind in Grasse immer noch zahlreiche Parfümfabriken zu finden, die man bei einem Aufenthalt auf jeden Fall besuchen und erkunden sollte.

7. Man kann sich selbst nicht mehr riechen

Unsere Nasen sind Gewohnheitstiere. Mit der Zeit verlieren wir das Gefühl für unseren Lieblingsduft – wie auch die von uns verwendete Menge – und nehmen den Duft selbst nicht mehr wahr. Das bedeutet aber nicht, dass andere Personen, mit denen wir in Kontakt kommen, ihn nicht wahrnehmen können. Deshalb sollte man darauf achten, die aufgesprühte Menge an Parfüm immer konstant zu halten, auch wenn man es selbst nicht wirklich wahrnimmt. Nichts ist schlimmer, als sich im Parfüm zu baden – und die Überdosierung selbst nicht einmal mehr wahrnehmen zu können!

Möchte man dafür sorgen, dass der Geruch möglichst lange und intensiv wirkt, können weitere Produkte aus der gleichen Serie unterstützend wirken. Zum Beispiel das passende Duschgel oder die Körperlotion wirken dabei wahre Wunder. So riecht man selbst den ganzen Tag dezent und betörend – ohne anderen die Luft zum Atmen zu nehmen.



 

Oberstes Bild: Das richtige Parfüm kann fast jeden Menschen in die richtige Stimmung versetzen (Bild: © Hetizia – Fotolia.com)



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