Die wirkungsvollsten Entspannungstipps für neues Wohlbefinden

26.05.2020 |  Von  |  Gesundheit, Wellness

In einer Gesellschaft, die den beruflichen Erfolg und materielle Güter über das seelische Wohlbefinden stellt, fällt es nicht leicht, auf sich selbst zu achten.

Zum Glück gibt es jedoch einige neue Lifestyle-Trends, die Menschen dazu animieren, eine bessere Work-Life-Balance herzustellen. Begriffe wie „Self Care“ oder Achtsamkeit kursieren in letzter Zeit immer häufiger in sozialen Medien und Magazinen und werden auch von Medizinern immer ernster genommen. Aber wie setzt man diese Selbstachtsamkeit konkret um? Ein paar hilfreiche Tipps, wie man wirklich entspannt, findet ihr hier.

Meditation

Die erfolgreichsten Menschen der Welt meditieren täglich. Und das aus gutem Grund: Meditation fördert die innere Ruhe und hilft uns dabei, unsere eigene Stimme wiederzufinden. Denn während der Trainingseinheit zählt nur der Moment und die Sorgen des Alltags rücken in den Hintergrund. Menschen, die regelmässig meditieren, können sich in der Regel auch besser konzentrieren und sind stressresistenter. Wer keine Zeit hat, einen Kurs zu besuchen, sollte sich eine der vielen Meditations-Apps auf sein Smartphone herunterladen. So lassen sich Übungen bequem und ortsunabhängig in den eigenen vier Wänden durchführen.

Aromatherapie

Schon seit Jahrhunderten nutzen die Menschen die heilende und beruhigende Wirkung von ätherischen Ölen. Bis heute werden diese zu therapeutischen Zwecken und sogar zur Schmerzbehandlung verwendet. Die Pflanzenessenzen werden meist mit Wasser gemischt, das durch bestimmte Apparaturen wie Luftzerstäuber in der Atmosphäre verdampft. Diese Geräte sind nicht teuer und können heutzutage sogar mit einem USB-Kabel verbunden werden. Wer mit Stress und Anspannung zu kämpfen hat, greift auf Pflanzenöle wie Lavendel, Rosmarin oder Pfefferminze zurück. Diese reinigen übrigens auch eine schwere Luft und sorgen so für Frische.

Heilende Musik

Etliche Studien belegen bereits, dass Musik direkten Einfluss auf unser Gemüt und unsere psychische Gesundheit hat. Beginnt man den Tag zum Beispiel mit dem Lieblingslied, versetzt man sich gleich in eine viel bessere Stimmung und alles fällt ein bisschen leichter. Möchte man sich gezielt entspannen, helfen bestimmte Naturklänge ohne Gesang, die auch zur Meditation genutzt werden können. Die richtige Art von Ambient-Musik hilft übrigens nicht nur bei der Entspannung, sondern fördert auch die Konzentration: Pokerspieler, Chirurgen und Studenten nutzen Musik, um ihre Leistung zu steigern und ihr Gedächtnis zu anzukurbeln.

Massagen

Was früher noch als ein wahrer Luxus angesehen wurde, ist heute für viele Entspannungssuchende bereits zur Normalität geworden. Menschen, die sich regelmässig massieren lassen, fühlen sich oft ausgeglichener und haben auch eine bessere Körperwahrnehmung. In vielen Kulturen dieser Welt werden Massage zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Durch gezielten Druck kann man die Muskulatur und das Bindegewebe so beeinflussen, dass sich Verspannungen und Verklebungen lösen. Äusserst effektiv und stressabbauend ist auch die Fussreflexzonenmassage. Zur Not kann man diese auch alleine an den eigenen Füssen durchführen.



Die Kraft der Natur

Menschen, die in der Stadt leben, vergessen schnell, dass sie ein Teil der Natur sind und diese nutzen können, um neue Kraft zu schöpfen. Erhöhter Sauerstoff, idyllische Landschaften und eine natürliche Geräuschkulisse senken das Stresslevel und fördern das Seelenheil. Aus diesem Grund sollte man regelmässig Parks, Strände und Wälder aufsuchen. In den warmen Monaten des Jahres ist auch das Barfusslaufen zu empfehlen. Der direkte Kontakt mit natürlichem Untergrund kann nämlich positive Auswirkungen auf den Energiehaushalt eines Menschen haben.

Tagebuch schreiben

Je mehr Stress man hat, desto mehr Gedanken tummeln sich unkontrolliert im Kopf herum. Hier kann es schwerfallen, seine eigenen Bedürfnisse und Gefühle zu hören oder zu erkennen. Dies trifft besonders auf Frauen zu, die ständig für andere da sein müssen und ihre Wünsche hintenanstellen. Um mehr Klarheit in das mentale Chaos zu bringen, sollte man seine Gedanken einfach zu Papier bringen. Sind diese einmal ausformuliert, können im nächsten Schritt die richtigen Handlungen folgen. Zudem ist das regelmässige Tagebuchschreiben ein tolles beruhigendes Ritual, das am besten vor dem Schlafengehen praktiziert wird.

Einschlafhilfen

Wer nicht gut oder nicht ausreichend schläft, kann gar nicht entspannt sein. Der menschliche Körper ist nämlich auf die nächtliche Ruhe angewiesen, um Zellen zu reparieren und das Erlebte vom Vortag gründlich zu verarbeiten. Für Menschen mit Schlafstörungen gibt es einige Tipps, die die Probleme mit der Nachtruhe lindern oder beheben können. Darunter fallen zum Beispiel bestimmte pflanzliche Öle oder Präparate, Meditation oder ein komplett abgedunkelter Raum. Auch beschwerte Decken, in die kleine Gewichte genäht sind, können dem Körper beim Entspannen und Einschlafen helfen.

 

Titelbild: Kzenon – shutterstock.com

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