Cellulitis – Orangenhaut effektiv bekämpfen

31.07.2014 |  Von  |  Fitness
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Cellulitis – Orangenhaut effektiv bekämpfen
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Wenn die Bikini-Saison beginnt, rückt für viele Frauen wieder ein äusserst unliebsames Thema in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: Cellulitis. In dieser Zeit richtet sich der Blick dann Hilfe suchend auf die breite Palette an Anti-Cellulitis-Produkten in den Supermärkten, die alle eine schnelle Lösung des Problems versprechen. Aber auch wenn die Hersteller mit einer hohen Wirksamkeit ihrer Produkte werben, so wird man das Problem alleine durch Eincremen leider nicht in den Griff bekommen. Wer wirklich eine makellose Bikini-Figur erreichen möchte, der muss schon ein wenig mehr Aufwand betreiben.

Wie entsteht Cellulitis?



Cellulitis ist ein weitverbreitetes Phänomen, an dem rund achtzig Prozent aller Frauen leiden. Besonders an Oberschenkeln und Po machen sich die kleinen, unliebsamen Dellen bemerkbar, aber auch an Bauch und Oberarmen können sie vorkommen. Sie entstehen dadurch, dass sich die Fettzellen des Körpers vergrössern und nicht mehr ausreichend vom Bindegewebe zurückgehalten werden können.

Auf die richtige Ernährung kommt es an

Nach Aussage von Kosmetikexperten lässt sich Cellulitis nur durch eine Kombination aus richtiger Bewegung, Ernährung und adäquater Behandlung bekämpfen. Gerade die Ernährungsumstellung wird von vielen Frauen aber gerne vernachlässigt, da sie in der Vergangenheit oft negative Erfahrungen mit Diäten gemacht haben. Ohne die Reduzierung von einfachen Kohlenhydraten und Fetten in der Ernährung wird man allerdings niemals zu zufriedenstellenden Ergebnissen gelangen, denn diese Nährstoffe sind der Hauptgrund für die Entstehung von Cellulitis. Radikaldiäten sollte man aber auf jeden Fall vermeiden, denn diese enden meistens im berüchtigten Jo-Jo-Effekt. Dieser schwächt nicht nur das eigene Selbstbewusstsein, sondern verstärkt auch noch die Cellulitis.

Eine richtige Ernährung zur Vorbeugung und Behandlung von Cellulitis setzt sich unter anderem aus magerem Fisch und Rindfleisch sowie frischem Obst und Gemüse zusammen. Zusätzlich sollte Mineralwasser ohne Kohlensäure und Buttermilch getrunken werden. Zur weiteren Stärkung des Bindegewebes kann zudem auf Molke und Aminosäuretabletten zurückgegriffen werden. Auf Weissbrot, Schweinefleisch, zuckerreiche Lebensmittel, tierische Fette und Gemüse aus der Konserve sollte dagegen verzichtet werden, denn diese Lebensmittel begünstigen die Entstehung von Cellulitis. Noch schädlicher als eine falsche Ernährung ist aber das Rauchen. Zum einen verengt das Nikotin die Blutgefässe der Haut und drosselt dadurch den gesamten Stoffwechsel, zum anderen schädigt es auch noch das Bindegewebe.





Sport ist das A und O. (Bild: Yuganov Konstantin / Shutterstock.com)

Sport ist das A und O. (Bild: Yuganov Konstantin / Shutterstock.com)

Sport ist das A und O

Um Sport kommt man bei der Cellulitis-Bekämpfung nicht herum. Gut geeignet sind Schwimmen, Joggen und Radfahren sowie gezielte Gymnastikübungen für Beine, Bauch und Po. Auch Krafttraining kann dabei helfen, den Stoffwechsel in Schwung zu bringen und so die Verbrennung von Fetten und Kohlenhydraten anzukurbeln. Mindestens drei- bis viermal pro Woche sollte man laut Expertenmeinung das Fitnessstudio aufsuchen und für jeweils 30 bis 45 Minuten gezielt die Problembereiche trainieren.

Lymphdrainagen können helfen

Bei der Bekämpfung der Cellulitis benötigt man, neben Disziplin und Durchhaltevermögen, auch einen gut gefüllten Geldbeutel, denn Anti-Cellulitis-Behandlungen bei der Kosmetikerin haben ihren Preis. Experten empfehlen, zu Beginn der Behandlung ein- bis zweimal wöchentlich eine halbstündige Lymphdrainage durchzuführen. Später genügt dann eine Behandlung alle zwei Wochen, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Erste Ergebnisse sind in der Regel aber schon nach der zweiten Behandlung sichtbar. Je länger das Problem allerdings schon besteht, desto schwieriger und langwieriger gestaltet sich die Behandlung.

Cellulitis einfach wegcremen?



Anti-Cellulitis-Cremes sind umstritten. Viele Kosmetikexperten behaupten, dass sie alleine angewendet zwar nichts nutzen, in Kombination mit anderen Anwendungen aber ihre Wirkung entfalten würden. Sie empfehlen, die Cremes zweimal täglich und über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten aufzutragen – so lange würde es etwa dauern, bis die Cellulitis sich deutlich abschwächen würde. Unabhängige Testinstitute kommen in der Regel allerdings zu ganz anderen, eher ernüchternden Ergebnissen: Egal, ob elektronische Pflaster, Massageroller oder Anti-Cellulitis-Cremes, keines dieser Produkte konnte bisher im Härtetest überzeugen. Selbst die teuren Produkte hatten im Allgemeinen keinen sichtbaren Einfluss auf die Cellulitis.



Auch wenn einige wenige Testerinnen gelegentlich positive Veränderungen an ihrer Cellulitis bemerkten, so fanden sich diese Verbesserungen genauso häufig in den Placebo-Gruppen. Teilweise wurden die wirkstofffreien Produkte von den Testerinnen sogar besser bewertet als die „richtigen“ Anti-Cellulitis-Produkte.
Die Testergebnisse lassen den Schluss zu, dass die positive Wirkung von Anti-Cellulitis-Produkten nicht auf den angeblichen Wirkstoffen beruht, sondern alleine auf einem psychologischen Effekt. Denn wer etwas Gutes für seinen Körper tut und sich die Zeit dafür nimmt, ihn zu pflegen, der fühlt sich einfach besser – egal, ob das verwendete Pflegeprodukt eine Wirkung hat oder nicht. Diese positive Geisteshaltung hat dann wiederum einen positiven Effekt auf die eigene Wahrnehmung und die Cellulitis wird als weniger gravierend angesehen.

Fazit

Wenn man seine Ernährung umstellt, ein striktes Sportprogramm durchhält und dieses durch regelmässige Lymphdrainagen unterstützt, dann lässt sich Cellulitis gut in den Griff bekommen. Allerdings braucht man für die Behandlung einen recht langen Atem. Für sein Durchhaltevermögen wird man dann aber nicht nur mit einer dellenfreien Haut belohnt, sondern auch mit einem allgemein fitteren und gesünderen Körper.



 

Oberstes Bild: © Voronin76 – Shutterstock.com



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1 Kommentar


  1. Ernährung, Sport, Lymphdrainagen, Cremes – mache ich alles, habe ich alles, aber hilft nix.

    Ich bin 31 Jahre alt und na ja, dieses „kleine“ hautproblem an meinem „Allerwertesten“ ist schon irgednwie Teil meines Lebens geworden … so sehr dass ich mich eigentlich schon damit abgefunden hatte – bis ich vor kurzem auf der Seite http://www.aesthetic-center-arco.at/leistungen/koerper/cellulite-behandlung/ von einer Behandlungsmethode namens

    „Vaser smooth“

    gelesen habe. Das Versprechen lautet: „Mittels Ultraschallsonde werden fehlerhafte Strukturen des Bindegewebes beseitigt. Nachdem zuerst defekte Bindegewebsstränge entfernt werden, wird folgend das oberflächliche Fettgewebe neu umverteilt und in geringen Mengen auch abgesaugt.“ – „Die neue Methode aus den USA ermöglicht ein Ergebnis, das nicht nur mehr als zufriedenstellend, sondern auch beständig ist.“

    Jetzt mal ehrlich: Ist das ein seriöses Angebot von einem seriösen Anbieter? Schon wenn ich sowas lese wie: das neuste tolle Produkt aus den USA – werde ich immer misstrauisch …

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