Böses Erwachen statt grosser Liebe

14.12.2018 |  Von  |  News
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Böses Erwachen statt grosser Liebe
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Eine Frau wurde Opfer der Internetbetrugsmasche „Romance Scam“.

Sie überwies einem vermeintlichen Liebhaber rund 180‘000 Franken.

Eine 53-jährige Frau hatte Anfang 2018 einen Mann auf einem Social-Media Kanal kennengelernt, sich verliebt und auf eine Internet-Beziehung eingelassen. Der Mann baute das Vertrauen und die Beziehung zur Geschädigten auf und brachte sie dazu, ihm wegen angeblicher Notlagen immer wieder Geld zu überweisen. So wurde die Frau von ihrer Internet-Bekanntschaft um insgesamt rund 180’000 Franken betrogen.

„Romance Scam“ – Lassen Sie sich nicht um den Finger wickeln

Bei dieser Betrugsmasche wird die grosse Liebe vorgespielt. Ihre Opfer suchen sich die Täter auf Dating-Seiten, Internet-Singlebörsen oder in anderen sozialen Netzwerken aus. Während die Frauen und Männer von der Liebe geblendet sind, wollen die Betrüger nur eines: nämlich ihr Geld. Die Betrüger senden täglich charmante Botschaften, machen Komplimente, telefonieren mit den Personen und umgarnen sie mit allen möglichen Versprechen. Dies geht von der Verabredung bis hin zu einem Heiratsversprechen. Nachdem sie sich das Vertrauen erschlichen haben, bitten sie ihr Opfer wegen angeblicher Notlagen um Geld.

Die Tipps der Präventionsabteilung:

– Skeptisch werden bei eher neuen Profilen mit wenig Bildern

– Aussagen und Fakten checken. Bilder mit der Google-Bildsuche abgleichen

– Den Realitätscheck machen: Klingt alles viel zu gut, um wahr zu sein? Würde sich so eine Person im realen Leben wirklich für mich interessieren?

– Und das wichtigste: Nie Geld überweisen an jemanden, den man nur aus dem Internet kennt. Auch wenn man sich so vertraut fühlt.

Weitere Informationen gibt es bei der Schweizerischen Kriminalprävention unter dem Stichwort ‚Love Scam‘ oder ‚Romance Scam‘ (www.skppsc.ch)

 

Quelle: Kantonspolizei Zürich
Artikelbild: Symbolbild © eakkaluktemwanich – shutterstock.com

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