Beauty-Frage: Wann darf Kosmetik die Bezeichnung „Mineralkosmetik“ führen?

08.06.2018 |  Von  |  Hautpflege, Make-Up, News
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Beauty-Frage: Wann darf Kosmetik die Bezeichnung „Mineralkosmetik“ führen?
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Wann darf sich Kosmetik Mineralkosmetik nennen?

Diese Beauty-Frage beantworten im Folgenden Expertinnen und Experten.

Birgit Huber, Bereichsleiterin Schönheitspflege IKW:

„Für den Begriff Mineralkosmetik gibt es keine festgelegte Definition. Darunter können sich viele verschiedene Produkte verbergen, die Mineralien in verschiedenen Formen und Anteilen enthalten – vom trockenen Puder auf Basis von Mineralien bis hin zum Shampoo mit Meeresmineralien.“

Christian Fritsche, Education Manager Bare Escentuals Deutschland GmbH:

„Während es in Deutschland keine genaue Definition gibt, spricht man bei bare-Minerals USA und UK erst ab einem Mineralgehalt von 3 % von Mineralkosmetik. Bei Bare Minerals Original SPF 15 und der Matte Foundation bekommt die Kundin reine Mineralien ohne jegliche chemische Zusätze. Alle anderen Bare Minerals Produkte sind frei von Paraben, Paraffin, künstlichen Duft- und Farbstoffen und verzichten auf Talkum und Bindemittel.“



Michel Knittel, Berater und Fachjournalist im Bio-Kosmetikbereich:

„Mineralkosmetik“ – macht dieser Ausdruck eigentlich Sinn? Für manche steht er für „Mineral Make-up“ – ein Make-up, das auf Mineralien basiert, die aus der Erde gewonnen und dann zerkleinert werden. Andere verstehen darunter Pflegeprodukte mit bestimmtem Mineraliengehalt. Das können entweder bestimmte Mineralien wie etwa Salze aus dem Toten Meer sein oder auch Halbedelsteine.

Beim Make-up wird insbesondere das Argument betont, es sei „ganz natürlich“… Aber das kann nur auf lose Puder und nicht auf Cremepuder, flüssige Grundierungen, Lippenstifte usw. zutreffen. Was ist mit den anderen Inhaltsstoffen, also mit Konservierungsmitteln, Ölen und Wachsen (pflanzlich oder mineralisch…, die mittels Erdölchemie gewonnen werden), Duftstoffen usw.?

Das Vorhandensein von Inhaltsstoffen oder Farbstoffen aus besonderen Mineralien ist für mich kein ausreichendes Argument. Man muss tiefer auf die Lehre der Zusammensetzung blicken. Wobei handelt es sich bei den anderen Komponenten? Man kann sich nicht eine effektive Gesichts- oder Anti-Aging-Pflege vorstellen, die einzig auf Mineralien oder feuchtigkeitsspendenden Spurenelementen basiert. Das Festlegen eines Mindestgehalts an Mineralien ist daher fragwürdig. Es müssen auch die anderen Inhaltsstoffe, einschliesslich die zur Wiederherstellung oder zum Schutz des Hydrolipidfilms, berücksichtigt werden. Es ist die allgemeine Formulierung, die berücksichtigt werden muss.

Im Jahr 2011 hat Logona eine neue Make-up-Linie auf den Markt gebracht, die sich zu einem immer grösser werdenden Erfolg entwickelt hat und sehr geschätzt wird. Sie basiert unter anderem auf Halbedelsteinen (Amethyst, Bernstein, Quarz) in einer innovativen Formulierung und enthält ausschliesslich natürliche Farbstoffe, vor allem Mineralien. Komfort und Effizienz rühren aus anderen Inhaltsstoffen wie pflanzlichen Ölen und Wachsen, darunter auch ein Anti-Aging-Komplex mit Extrakten aus Cranberry, Apfel-Samen und Algen. Hier ist es wieder die ganze Formel, die von Interesse ist und nicht nur die Mineralien.“

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Quelle: beautypress.de
Titelbild: puhhha – shutterstock.com

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