Bademode – perfektes Styling für jede Figur

24.06.2020 |  Von  |  Figur, Mode, News

Bikini, Tankini oder doch lieber ein Badeanzug? Verschiedene Schnitte, Farben und Details setzen jede Figur beim Sonnenbaden perfekt in Szene. Doch nicht in jedem Modell fühlen wir uns wohl und können Sonne und Meer uneingeschränkt geniessen.

Welcher Badeanzug bei üppiger Oberweite besonders gut passt und welche Bikinis kleine Pölsterchen kaschieren, erfahren Sie im folgenden Text ebenso wie die richtige Pflege Ihrer Badesachen.

Bademode im Wandel der Zeit – von züchtig bis aufregend

Im 18. Jahrhundert trugen Frauen am Strand lange Kleider, um die öffentlichen Moral zu wahren. Die strengen viktorianischen Regeln galten bis Ende des 19. Jahrhunderts. Zum Wandel kam es in den englischen Seebädern, als Damen in züchtiger Kleidung begannen, das Meer zu erobern. Schnell wurde die Mode kürzer und praktischer und schon bald gab es Badeanzüge mit kurzen Beinen. Bis in die 50er Jahre hinein zeigten die Modelle jedoch wenig Haut und wirkten eher bieder. Das änderte sich, als der französische Maschinenbauingenieur Louis Réard im Jahr 1946 den Bikini präsentierte. Bei einer Misswahl erregte das Kleidungsstück viel Aufsehen und Empörung. An vielen Stränden war das Tragen eines Bikinis danach sogar verboten oder es gab Vorgaben über den Abstand zwischen Badeanzug und Knie. Dennoch liess sich der Siegeszug des Zweiteilers nicht aufhalten. Spätestens im Jahr 1962, als Ursula Andress im James-Bond-Streifen aufsehenerregend mit einem Bikini aus dem Meer auftaucht, war das Kleidungsstück in aller Munde und es entstanden vielfältige neue Modelle.



Seit den 90er Jahren gibt es neben Badeanzug und Bikini auch den Tankini. Die Modelle bestehen aus zwei Teilen: Während die Hose daherkommt wie eine Bikinihose, sieht das Oberteil aus wie ein Tanktop. Vor allem im Bereich der Schimmerinnen-Mode hat sich der Tankini, der auf eine Idee der Designerin Anne Cole zurückgeht, durchgesetzt. Inzwischen gibt es zahlreiche Kollektionen der Designerin.

Perfekte Bademode für kleinere Busen

Inzwischen gibt es zahlreiche verschiedene Bikinis, so dass die Auswahl nicht immer leicht fällt. Mit einer kleineren Oberweite sind Push-up-Oberteile mit herausnehmbaren Pads eine gute Entscheidung. Wichtig ist, dass die Bikinis perfekt sitzen und keinesfalls zu gross sind. Schwanken Sie zwischen zwei Grössen, nehmen Sie am besten die kleinere. Bunte Prints, knallige Farben oder Modelle mit Rüschen und Fransen lassen die Oberweite optisch grösser wirken. Bei einer sehr zierlichen Figur sieht ein Bandeau-Oberteil besonders gut aus.

Auch mit einem Badeanzug kommt ein kleinerer Busen sehr gut zur Geltung. Neckholdermodelle zaubern eine perfekte Silhouette und lassen das Dekolletee verführerisch wirken. Badeanzüge gibt es genau wie Bikinis mit Push-up-Körbchen für mehr Volumen. Auch hier wirken Verzierungen und starke Muster optisch vergrössernd. Gut geeignet sind helle Farben.


Perfekt für kleine Oberweite: Bikini mit Fransen. (Bild: Navistock – shutterstock)


Badeanzüge für üppige Busen

Ein Oberteil mit breiten Trägern sorgt bei einer üppigen Oberweite für Unterstützung. Hilfreich ist auch ein breiteres Unterbrustband. Ideal sind Bikinis mit Bügeln oder bereits vorgeformten Cups, die einen guten Halt bieten. Auch Oberteile mit überkreuzten Trägern auf dem Rücken stützen einen grösseren Busen.  Empfehlenswert sind sportliche Modelle in eher dunklen Farben und mit dezenten Mustern. Zu grosse Prints und viele Verzierungen sollten Sie eher vermeiden. Tragen Sie lieber einen Einteiler, setzen Sie auch hier auf Modelle mit vorgeformten Körbchen oder Shape-Einsätzen.


Badeanzug für eine perfekte Figur. (Bild: Mihail Pustovit – shutterstock)


So kaschieren Sie kleine Problemzonen

Wenn Sie ein kleines Bäuchlein oder runde Hüften kaschieren möchten, lenken Sie den Blick einfach auf Ihre Schokoladenseite. Wählen Sie am besten einfarbige Bademode, die den Körper optisch streckt. Aber auch sehr kleingemusterte Modelle eignen sich gut, um Problemzonen zu kaschieren. Angesagt sind Bikinihosen mit einer hochgeschnittenen Taille, die ein kleines Bäuchlein leicht verschwinden lassen. Momentan sind Retro-Modelle voll im Trend, mit denen Sie Problemzonen ausgezeichnet wegschummeln. Raffungen an der Seite oder senkrechte Nähte lassen Sie schlanker wirken und setzen Rundungen gekonnt in Szene. Auch Tankinis sind ideal, um eine nicht ganz perfekte Körpermitte zu kaschieren. Oftmals sind die Oberteile der Tankinis leicht gerafft und lenken so den Blick vom Bauch weg.


Bikinihose im Retro-Stil. (Bild: Dean Drobot – shutterstock)


Wenn Sie den Po nicht zusätzlich betonen möchten, sind Rüschen, Volants oder Fransen an dieser Stelle fehl am Platz. Bei einer vermeintlich üppigen Hüfte helfen Badeanzüge und Bikinis mit Eyecatchern, die den Blick auf andere Körperstellen lenken. Versuchen Sie nicht, die Problemzonen zu verstecken, sondern betonen Sie Ihre Vorzüge!

Die richtige Passform für einen perfekten Sitz

Wichtig ist, dass Sie sich in dem Badeanzug oder Bikini wohlfühlen und sich ohne Probleme oder Angst, dass etwas verrutscht, bewegen können. Hilfreich ist Bademode mit abnehmbaren oder verstellbaren Trägern, die für eine optimale Anpassung sorgen. Einige Modelle sorgen mit stark formendem Material für einen perfekten Sitz – hier kommt es ganz auf Ihre Vorlieben an. Wenn Sie auf der Suche nach der passenden Bademode sind, finden Sie gefütterte und ungefütterte Modelle. Ungefütterte Bademode trocknet schneller, kann aber gerade bei helleren Farben im nassen Zustand durchsichtig werden. Ein gefütterter Badeanzug trocknet langsamer, ist dafür aber blickdicht. Bedenken Sie das am besten, wenn Sie Bademode in hellen Farben wählen.

So waschen Sie die Bademode richtig

Haben Sie den passenden Badeanzug oder Bikini gefunden, möchten Sie natürlich möglichst lange Freude an der Bademode haben. Nach jedem Schwimmen im Chlor- oder Salzwasser sollten Sie die Bademode mit klarem Wasser gründlich ausspülen. Wollen Sie die Modelle richtig auswaschen, geht das per Hand im kalten Wasser am besten. Verwenden Sie ein mildes Waschmittel. Lassen Sie Bikini und Co dann unbedingt im Liegen trocknen, sonst verlieren die Kleidungsstücke schnell an Elastizität. Auch in der Sonne sollte die Bademode nicht trocknen, sonst greifen die direkten Sonnenstrahlen die Farbintensität und das Material an.

 

Titelbild: Jacob Lund – shutterstock

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen sowie Versicherungen zählen daher zu meinen Steckenpferden. Ich entdecke aber auch gern neue Themen abseits dieser „trockenen Materie“ und arbeite mich gern in neue Gebiete ein.


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