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Wenn Milch krank macht

26.08.2014 |  Von  |  Ernährung  | 
Nach jüngsten Forschungsergebnissen leiden etwa 20 % aller Europäer unter Laktoseintoleranz. Damit weist jeder fünfte Bewohner des Kontinents eine Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker auf. Trotz dieses erstaunlich hohen Zahlenwertes aber wissen viele Betroffene nicht, was Laktoseintoleranz bedeutet, wodurch sie sich äussert und auf welche Weise sie sich in den Alltag integrieren lässt.

Der Begriff „Laktoseintoleranz“ umschreibt die Unverträglichkeit gegenüber der in Milch oder Milchprodukten enthaltenen Laktose. Obwohl diese Unverträglichkeit angeboren sein kann, sind nur wenige Menschen von echter Alaktasie betroffen. Ihnen fehlt das körpereigene Enzym Laktase, das Milchzucker in Galaktose und Glukose umwandelt.

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Seit Jahrhunderten ein treuer Begleiter: die Handtasche

25.08.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

Die Handtasche gilt als das weibliche Accessoire schlechthin und bildet für viele eine nahezu untrennbare Einheit mit der sie besitzenden Frau. Dass diese Ansicht weit mehr ist als ein plumpes Klischee, beweist ein Blick in die Entwicklungsgeschichte der treuen Begleiter.

Die wohl überraschendste Erkenntnis unseres historischen Exkurses ist, dass zunächst hauptsächlich Männer im Besitz von Handtaschen waren. Schon als Jäger und Sammler führten sie stets beutelartige Behältnisse mit sich herum, welche dem Transport von Jagdutensilien oder Werkzeug dienten. Auch nachdem sie sesshaft geworden waren, besassen Männer mit dem sogenannten Wehrgehenk immer eine Art Tasche, in der sie neben Waffen wichtige Dokumente, bare Münzen oder persönliche Habseligkeiten bei sich tragen konnten.

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Harte Schale, wertvoller Kern – was Nüsse für Gehirn und Nerven leisten

22.08.2014 |  Von  |  Ernährung  | 

Schon im Mittelalter galten Nüsse als idealer Nährstofflieferant für das Gehirn. Doch während damalige Gelehrte diese Behauptung ausschliesslich mit der optischen Ähnlichkeit zwischen dem Organ und dem innenliegenden Kern begründeten, können moderne Erkenntnisse die These auch wissenschaftlich stützen.

Die im Mittelalter angewendete Signaturenlehre ging davon aus, dass gegen Erkrankungen vor allem die Pflanzen wirken, welche dem betroffenen Organ am meisten gleichen. Da die Früchte des Walnussbaumes dem menschlichen Gehirn besonders ähnlich sehen, galten sie als ausgesprochen probates Mittel gegen dort vorkommende Krankheiten.

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Du bist, was du isst – wie Nahrung unsere Entwicklung und Gesundheit beeinflusst

19.08.2014 |  Von  |  Ernährung  | 
Wie und was wir essen, übt erheblichen Einfluss auf unsere Entwicklung, unsere Gesundheit, unsere Leistungsfähigkeit und unser physisches bzw. psychisches Wohlbefinden aus. Auch unsere äussere Erscheinung hängt eng mit der täglichen Ernährung zusammen.

Der Einfluss von Ernährung auf die Entwicklung beginnt bereits im Mutterleib. Hier tragen der Verzicht auf schädigende Substanzen sowie die bewusste Aufnahme gesunder und abwechslungsreicher Kost am meisten zu „planmässigem“ Wachstum und Reifen bei. Ein vorübergehender oder gar ständiger Mangel an wichtigen Inhalts- und Nährstoffen kann dagegen schnell zu einer Fehl- oder verzögerten Entwicklung mit zum Teil irreparablen Schädigungen führen.

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Wie Sie bei Kosmetik und Pflege sparen können

Nach Aussage zahlreicher Werbekampagnen ist im Bereich Pflege und Kosmetik das Beste gerade gut genug für Sie. Und natürlich ist es beruhigend zu wissen, dass einzelne Produkte einem festgelegten Standard folgen (müssen), um als einwandfrei und unbedenklich zu gelten. Doch hat Qualität tatsächlich immer „ihren Preis“?

Sie wissen es wahrscheinlich längst: Gegen erste Fältchen hilft ausschliesslich die Creme mit Kaviarextrakt und Spuren von Gold; Ihre Wimpern erhalten nur durch eine ganz bestimmte Mascara-Rezeptur den nötigen Schwung und kein anderer Lippenstift haftet besser als der eine …

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Eine kunterbunte Geschichte

18.08.2014 |  Von  |  Make-Up  | 
Die Akzeptanz von Schminke war im Laufe der Geschichte von ebensolcher Abwechslung geprägt wie ihre Zusammensetzung. Wir haben uns für Sie auf die historischen Spuren dekorativer Kosmetik gemacht und einige überraschende Fakten zusammengetragen:

Einzelne Partien oder die gesamte Fläche des Gesichtes farbig hervorzuheben, hat eine lange Tradition. Einige der dafür angewendeten Praktiken, wie beispielsweise das Tätowieren, das Piercen oder das Ritzen zum Zwecke der Narbenbildung, sind schon so lange gebräuchlich, dass sich ihr Ursprung heute kaum noch zurückverfolgen lässt.

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Für und wider Vegetarismus

18.08.2014 |  Von  |  Ernährung  | 
Aufgrund gehäufter Skandale in der Viehhaltung üben sich immer mehr Menschen im Verzicht auf Fleisch oder anderer Tierprodukte. Doch ernähren sie sich dadurch wirklich gesünder und sind sie damit automatisch ernstzunehmende Vegetarier?

Die Vorgabe, tierische Produkte stets oder wenigstens in bestimmten Phasen zu meiden, ist Grundlage zahlreicher Naturheilverfahren und findet sich in nahezu allen religiösen Texten. Dabei fordern diese jedoch nicht nur den blossen Verzicht, sondern regen an,

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High Heels – auf gehobenem Niveau

16.08.2014 |  Von  |  Allgemein  | 
Während Absätze zu Beginn ihrer Entwicklung den rein praktischen Nutzen hatten, die Füsse von Reitern sicher im Steigbügel zu halten, erhob die adlige Bevölkerungsschicht sie bald zum unverkennbaren Merkmal ihrer Klasse. Wer auf hohen Hacken daherkam, war nicht nur gegen den allgegenwärtigen Unrat der Strassen geschützt, sondern liess auch deutlich erkennen, dass er für einen Arbeitseinsatz nicht taugte – weil das Laufen auf zum Teil absurd hohem Niveau ohne Hilfe nahezu unmöglich war.

Doch erst nachdem Absatzschuhe im ausgehenden 19. Jahrhundert auch eine erotische Wirkung zugesprochen bekamen, wurden sie zum überwiegend weiblichen Accessoire. Seitdem haben Absätze hinsichtlich ihrer Form und Höhe die Mode immer wieder mitbestimmt. Ihre wohl markanteste Ausprägung bildete die Erfindung sogenannter High Heels – Schuhe, welche die Hacken ihrer Trägerin mindestens zehn Zentimeter über den Boden hoben. Was aber verhalf dieser unpraktischen Fussbekleidung zu solcher Beliebtheit?

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