10 Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

05.03.2020 |  Von  |  Gesundheit, News

Die Tage werden länger, die Natur beginnt zu grünen – Grund genug, um aktiv und motiviert ins Frühjahr zu starten. Bei vielen Menschen sorgen die ersten Sonnenstrahlen jedoch nicht für Freude, sondern einfach für Müdigkeit.

Die folgenden 10 Tipps helfen Ihnen, die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben.

1. Wechselduschen

Um den Kreislauf zu aktivieren, sind Wechselduschen perfekt geeignet.Starten Sie mit einer warmen bis heissen Dusche und stellen danach das Wasser auf eine kühle Temperatur. Das kostet durchaus ein wenig Überwindung, daher beginnen Sie am besten, mit der Brause zunächst Füsse und Beine abzuspülen. Grundsätzlich beginnt man beim Wechselduschen mit der Stelle, die am weitesten vom Herzen entfernt ist und arbeitet sich dann weiter vor. Brausen Sie die Oberschenkel ab und wechseln zum anderen Bein. Danach beginnen Sie die Arme mit dem kalten Wasser abzuduschen. Starten Sie an den Händen und folgen dem Arm bis zur Schulter. Führen Sie die Wechseldusche am besten zwei Mal durch und enden immer mit kaltem Wasser.


Abwechselnd heiss und kalt duschen. (Bild: ben bryant - shutterstock)

Abwechselnd heiss und kalt duschen. (Bild: ben bryant – shutterstock)


2. Koffein als Wachmacher

Zum Wachwerden ist Kaffee morgens ideal. Etwa 20 Minuten nach dem Genuss setzt die Wirkung des Koffeins ein und bringt uns auf die Beine. Der Koffeinkick  hält allerdings nur wenige Stunden an. Natürlich könnten wir nun einfach zur nächsten Tasse greifen – übertreiben sollten wir das allerdings nicht. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) rät zu einer Einzeldosis von maximal 200 Milligramm, das entspricht zwei Tassen Kaffee. Über den Tag verteilt sieht die EFSA bis zu vier Tassen als unbedenklich an.


Nicht mehr als vier Tassen Kaffee täglich. (Bild: John Cartwright – shutterstock)


3. Bewegung

Mit viel Bewegung an der frischen Luft vertreiben Sie die Frühjahrsmüdigkeit. Egal ob Sie joggen, walken oder wandern. Vor allem Ausdauersportarten sind gut geeignet, um uns fit für den kommenden Sommer zu machen. Die Anstrengung im Freien bringt den Kreislauf in Schwung und versorgt das Gehirn mit Sauerstoff. Gleichzeitig wird das Immunsystem gestärkt und der Körper fühlt sich wegen der steigenden Produktion des Glückshormons Serotonin glücklich und zufrieden.


Bewegung macht gute Laune. (Bild: Rido - shutterstock)

Bewegung macht gute Laune. (Bild: Rido – shutterstock)


4. Viel Flüssigkeit

Wer zu wenig trinkt, fühlt sich schlaff und müde. Im Frühjahr ist es daher besonders wichtig, auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme zu achten. Trinken Sie am besten bis zu 2 Liter Wasser täglich, um den Stoffwechsel auf Trab zu halten. Wichtig ist, die Wasserzufuhr über den Tag zu verteilen, also nehmen Sie die Wasserflasche am besten mit, wenn Sie unterwegs sind. Alternativen zum Wasser sind ungesüsste Früchte- oder Kräutertees.


Viel trinken regt den Stoffwechsel an. (Bild: Tarasyuk Igor – shutterstock)


5. Licht tanken

Licht kurbelt die Produktion des Hormons Serotonin und versorgt den Körper mit Vitamin D. Am besten ist es, sich vormittags möglichst häufig im Freien auzuhalten. Das Licht sorgt dafür, dass wir uns fitter und wacher fühlen und hemmt gleichzeitig die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Wer ins Büro muss, kann sich natürlich nicht den Vormittag über draussen aufhalten. Experten raten daher, einfach kleine Strecken zu Fuss zu erledigen oder die Pause im Freien zu verbringen.


Licht in der Natur tanken. (Bild: Sunny Forest – shutterstock)


Woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit eigentlich?

Endgültig geklärt ist die Ursache noch nicht. Forscher gehen jedoch davon aus, dass zwei Hormone dafür verantwortlich sind, dass wir im Frühjahr nur schwer in Schwung kommen. Das Zusammenspiel von Serotonin und Melatonin klappt nach einem langen Winter noch nicht optimal, unser Körper muss sich erst an die neuen Wetterbedingungen gewöhnen.

Die zunehmende Helligkeit sorgt dafür, dass der Körper mehr Serotonin produziert. Das Hormon wirkt sich positiv auf unsere Stimmung aus. Gleichzeitig arbeitet aber auch das Melatonin, das für unseren Schlaf zuständig ist, wegen der dunklen Wintertage noch auf Hochtouren. Zwischen den beiden Hormonen entsteht also eine Wechselwirkung, die für die Müdigkeit verantwortlich ist.

6. Eisenhaltige Lebensmittel

Fehlt dem Körper Eisen, führt das dazu, dass wir uns müde fühlen. Das Eisen sorgt für den Sauerstofftransport im Körper. Auch an der Bildung roter Blutkörperchen ist Eisen beteiligt. Gerade im Frühjahr sollten wir also eisenhaltige Lebensmittel zu uns nehmen. Mageres Rindfleich, Spinat oder Brokkoli sind ebenso wie Sojabohnen oder Linsen gute Eisenlieferanten. Zusätzliche Eisenpräparate sollten Sie allerdings nicht ohne den Rat eines Arztes einnehmen.



7. Mehrere kleine Mahlzeiten essen

Damit es uns nicht so geht wie dem bösen Wolf beim Rotkäppchen, sollten wir uns den Bauch besser nicht auf einmal vollschlagen. Üppige Speisen entziehen dem Körper während der Verdauungsphase zusätzliche Energie. Besser geeignet sind kleinere, leicht verdauliche Mahlzeiten, die den Körper nicht unnötig belasten. Achten Sie vor allem auf eine gesunde uns ausgewogene Ernährung und verzichten vor dem Schlafengehen auf grosse Mahlzeiten und Kohlehydrate.


Leichte Mahlzeiten machen fit. (Bild: Nataliia Pyzhova – shutterstock)


8. Tagesrhythmus einhalten

Hilfreich im Kampf gehen die Müdigkeit ist ein fester Tagesrhythmus. In der Woche bestimmt die Arbeit unseren Rhythmus, am Wochenende drehen wir uns gern noch einmal um und schlafen länger. Besser ist es jedoch, früher aufzustehen und nicht bis Mittag zu schlafen. Der Körper meistert durch den gleichbleibenden Rhythmus die Umstellung auf die neue Jahreszeit schneller.


Tagesrhythmus auch am Wochenende einhalten. (Bild: Klagyivik Viktor – shutterstock)


9. Verzicht auf Alkohol

Wer unter Frühjahrsmüdigkeit leidet, verzichtet abends lieber auf das Gläschen Wein oder Bier. Experten raten, nach 17 Uhr keinen Alkohol zu trinken und auch Koffein und Nikotin zu meiden. Die Stoffe wirken anregend und lassen unseren Körper nicht zur Ruhe kommen. Nach einer unruhigen Nacht starten wir also schlimmstenfalls müde und unausgeruht in den Tag.


Nein zu Alkohol und Nikotin. (Bild: Sabphoto – shutterstock)


10. Powernap zwischendurch

Ein Mittagschlaf ist bestens geeignet, um uns wieder mit neuer Energie zu versorgen. Wichtig ist, dass der Powernap nicht zu lange dauert. Erfrischend ist ein Schläfchen, das nicht länger als zehn Minuten dauert. Experten raten, einen Schlüsselbund in die Hand zu nehmen. Fällt der Schlüssel bei nachlassender Körperspannun auf den Boden, sind wir wieder wach. Nach dieser Phase würde der Körper sonst in eine Tiefschlafphase geraten, die letztlich eher müde macht. Besonders praktisch: Den Powernap können Sie direkt am Schreibtisch einlegen.


Kurzer Powernap in der Mittagspause. (Bild: Pond’s Saksit – shutterstock)


 

Titelbild: fizkes – shutterstock

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen sowie Versicherungen zählen daher zu meinen Steckenpferden. Ich entdecke aber auch gern neue Themen abseits dieser „trockenen Materie“ und arbeite mich gern in neue Gebiete ein.


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