10 Düfte für mehr Wohlbefinden

14.03.2020 |  Von  |  Gesundheit, Wellness

Beruhigend, anregend oder entspannend – Düfte haben unterschiedliche Wirkungen auf unsere Stimmung.

Wir haben 10 verschiedene Duftöle zusammengestellt, die sich positiv auf unser Wohlbefinden auswirken.

 

1. Pfefferminze

Der Duft von Pfefferminze wirkt erfrischend und belebend. Klinische Studien zeigen, dass Pfefferminzöl ausgezeichnet gegen Spannungskopfschmerzen wirkt. Aufgetragen auf die Schläfen und die Stirn zeigte sich bei Studienteilnehmern bereits nach 15 Minuten deutliche Verbesserungen. Wirksam ist Pfefferminzöl auch gegen Übelkeit und Schwindel. Besonders zu empfehlen ist der Duft gegen Reiseübelkeit, häufig hilft es unterwegs, zwischendurch einmal am Öl zu schnuppern. Auch bei nachlassender Konzentrationsfähigkeit und Erschöpfung sorgt Pfefferminzduft wieder für einen klaren Kopf.


Pfefferminzöl wirkt belebend. (Bild: Madeleine Steinbach - shutterstock)

Pfefferminzöl wirkt belebend. (Bild: Madeleine Steinbach – shutterstock)


2. Kiefer

Beim Duft der Kiefer denken wir an Wald und Natur. Aus dem Harz der Kiefer wird Terpentinöl gewonnen, das sich positiv auf die Atemwege auswirkt. Der Duft befreit die Bronchien und hilft bei starken Verschleimungen. Besonders guten Erfolg erzielen Sie, wenn Sie das Kiefernöl in einer Duftöllampe verwenden. Mischen Sie einige Tropfen des Öls mit etwas Wasser. Auch unangenehme Gerüche im Raum lassen sich mit dem Kiefernduft effektiv vertreiben.


Terpentinöl aus Kiefernharz. (Bild: twinlynx - shutterstock)

Terpentinöl aus Kiefernharz. (Bild: twinlynx – shutterstock)


3. Lavendel

Lavendel ist bereits seit Jahrtausenden als Heilpflanze bekannt. Schon die alten Ägypter schworen auf die positive Wirkung des Lavendels. Es gibt verschiedene Anwendungsarten für die Pflanze aus der Provence. Der Duft wirkt beruhigend, daher wird Lavendelöl häufig gegen Stress und Schlafprobleme eingesetzt. So helfen einige Tropfen Lavendelöl auf dem Kopfkissen beim Einschlafen. Verwenden Sie das Öl in einer Duftlampe, hat der Duft eine ausgleichende Wirkung. Auch bei Herzklopfen oder nervöser Unruhe, ist der Lavendelduft hilfreich. Zudem wirkt der Lavendelduft positiv bei Erkältungskrankheiten.


Lavendelöl gegen Stress und Unruhe. (Bild: Halil ibrahim mescioglu – shutterstock)


4. Rose

Rosenduft ist beruhigend und hilft gegen Nervosität. Rosenöl wirkt als Stimmungsaufheller und ist perfekt geeignet, um depressive Verstimmungen zu vertreiben. In der Geburtshilfe wird der Duft verwendet, um für Entspannung zu sorgen. Auch bei Schlafstörungen und innerer Unruhe hat sich der harmonisierende Rosenduft bewährt. Wichtig ist, den Duft nur sehr gezielt einzusetzen, denn ein zu intensiver Rosenduft wirkt schnell unangenehm. Um etwa zwei Gramm Rosenöl zu gewinnen, sind übrigens 10 Kilogramm Rosenblätter notwendig, darum ist reines Rosenöl extrem kostspielig.


Rosenöl sorgt für Entspannung. (Bild: Olga Miltsova – shutterstock)


5. Orange

Orangenduft macht gute Laune und vertreibt Depressionen und Kummer. Zudem wird dem Duft eine appetitanregende Wirkung zugeschrieben. Positiven Einfluss hat das Orangenöl auch auf den Schlaf, Studien zeigen, dass wir mit dem Duft besser einschlafen können. Auch gereizte Stimmungen lassen sich mit Orangenöl bekämpfen. Nutzen Sie Orangenduft in der Aromatherapie, ist eine Kombination mit anderen Düften wie Lavendel oder Vanille ideal.


Orangenduft macht gute Laune. (Bild: Valeriya Zankovych - shutterstock)

Orangenduft macht gute Laune. (Bild: Valeriya Zankovych – shutterstock)


6. Vanille

Vanille ist einer der beliebtesten Düfte. Duftet die Wohnung nach Vanille, fühlen wir uns warm und geborgen. Wer nachts bei Vanilleduft schläft, startet am nächsten Morgen entspannter und ausgeruhter in den Tag. Der Duft hat eine beruhigende und besänftigende Wirkung und soll sogar die Lust auf Süssigkeiten vertreiben. Auch gegen Lethargie und Antriebslosigkeit soll der angenehme Duft wirken. Zudem wird dem Vanilleduft eine aphrodisierende Wirkung zugeschrieben.


Vanilleduft vermittelt Geborgenheit. (Bild: Aquarius Studio – shutterstock)


7. Jasmin

Ursprünglich stammt Jasmin aus Indien. Dort weiss man bereits seit Jahrhunderten um die heilende Wirkung der „Königin der Nacht“. Jasminduft wirkt gegen Stress und sorgt für eine bessere Stimmung. So soll eine Jasminpflanze im Schlafzimmer für guten Schlaf sorgen. Dem blumigen Duft wird zudem eine positive Wirkung auf die Kreativität zugeschrieben. Zudem steht Jasmin wie kein anderer Duft für Sinnlichkeit und wirkt enthemmend und aphrodisierend.


Jasmin - Duft aus 1001 Nacht. (Bild: rsooll - shutterstock

Jasmin – Duft aus 1001 Nacht. (Bild: rsooll – shutterstock


8. Eukalyptus

Gegen Lust- und Antriebslosigkeit ist Eukalyptus perfekt geeignet. Der Duft unterstützt bei geistiger Arbeit und sorgt für mehr Motivation und Konzentration. Auch bei Erkältungskrankheiten und Husten hat sich Eukalyptusöl bewährt. Gut geeignet ist Eukalyptus auch bei Heuschnupfenbeschwerden. Gern wird Eukalyptus als belebender Saunaufguss verwendet.


Eukalyptus befreit die Atemwege- (Bild: j.chizhe - shutterstock)

Eukalyptus befreit die Atemwege- (Bild: j.chizhe – shutterstock)


9. Oregano

Oregano kennen wir vor allem aus der italienischen Küche. Aber auch als Duft eignet sich Oregano gut, denn das mediterrane Öl sorgt für eine Reinigung der Raumluft. Wichtig ist, das sehr starke Öl nur verdünnt zu verwenden. Auch bei Atemwegsbeschwerden oder Husten ist der Oreganoduft hilfreich.


Oregano vertreibt unangenehme Gerüche. (Bild: mama_mia – shutterstock)


10. Zitrone

Zitronenduft wirkt belebend und macht gute Laune. Gerade bei Konzentrationsschwierigkeiten oder niedergeschlagener Stimmung ist der Duft hilfreich. Angeblich soll der Duft die geistige Leistungsfähigkeit steigern. Die Zitrone riecht sehr frisch und sorgt für eine saubere Atmosphäre in den Wohnräumen.


Belebender Zitronenduft. (Bild: Africa Studio – shutterstock)


Wissenswertes zur Verwendung der Duftöle

Mit dem richtigen Duftöl sorgen Sie gezielt für Ihr Wohlbefinden. Wichtig ist vor allem, die hochdosierten Essenzen nur sehr sparsam zu verwenden. Einige Tröpfchen reichen in der Regel aus, um eine gute Wirkung zu erzielen. Verwenden Sie eine Duftlampe, sollten sie das Öl mit Wasser mischen.

Darauf sollten Sie beim Kauf ätherischer Öle achten

Im Handel gibt es verschiedene ätherische Duftöle mit unterschiedlichen Bezeichnungen:

  • Ein naturreines Öl ist ein sehr hochwertiges Öl, das nicht durch weitere Zusätze verändert wurde. Das Öl wird zu 100 Prozent aus der jeweiligen Pflanze gewonnen und ist naturbelassen.
  • Ein natürliches Öl wird aus verschiedenen naturreinen Ölen hergestellt. Das natürliche Öl stammt also nicht nur von einer Pflanze. Künstliche Zusatzstoffe sind in einem natürlichen Öl nicht enthalten.
  • Ein naturidentisches Öl ist ein synthetisches Öl, das im Labor hergestellt wird. Verwendet werden dabei chemische Zusammensetzungen der jeweiligen Pflanzen. Die Öle riechen genau wie die naturreinen Öle, haben aber weniger Inhaltsstoffe, als reine ätherische Öle.
  • Ein synthetisches Öl wird in verschiedenen Duftrichtungen chemisch hergestellt, ohne dass bestimmte Pflanzen oder Inhaltsstoffe als Grundlage dienen. Das synthetische Öl ist deutlich preiswerter als die anderen Öle.

 

Titelbild: Kerdkanno – shutterstock

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen sowie Versicherungen zählen daher zu meinen Steckenpferden. Ich entdecke aber auch gern neue Themen abseits dieser „trockenen Materie“ und arbeite mich gern in neue Gebiete ein.


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