Wie bei der Enthaarung alles glatt geht

14.01.2016 |  Von  |  Haarpflege, Hautpflege
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Wie bei der Enthaarung alles glatt geht
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Glatte, haarlose Haut galt bereits im alten Ägypten als Schönheitsideal. Für die alten Griechen galt Körperbehaarung gar als „barbarisch“.

Während seinerzeit geschliffene Steine, Muscheln oder Tierzähne zur Enthaarung verwendet wurden, gibt es heute erheblich komfortablere Möglichkeiten, Haare zu lassen: Bei Rasierer, Epilierer & Co. geht wirklich alles wieder glatt!

Vor- und Nachteile der Nassrasur

Die Nr. 1: Die meisten Frauen erledigen die Rasur ganz einfach mit einem Nassrasierer unter der Dusche. Rasierschaum oder -gel helfen dabei, dass alles reibungslos verläuft: Die Härchen werden dadurch aufgeweicht und können mit der Rasierklinge schnell gekürzt werden. Um die Haut zu beruhigen, kann anschliessend eine Lotion, Creme oder Öl aufgetragen werden. Der Nachteil der Rasur: Schon nach ein bis zwei Tagen zeigen sich wieder die ersten Stoppeln, die aufgrund der gerade gekappten Spitze auch kratziger und dunkler wirken.

Mit der Creme gegen unerwünschte Haare

Enthaarungscremes werden auf die zu enthaarenden Körperstellen aufgetragen und nach der erforderlichen Einwirkzeit wieder abgenommen. Dabei werden die Härchen mit entfernt, deren Struktur durch den haarzersetzenden Inhaltsstoff Thioglykolat aufgelöst wurde. Die Wurzeln bleiben in der Haut, weshalb auch hier nach kurzer Zeit wieder erste Stoppeln sichtbar sind. Um sicherzugehen, dass es zu keiner allergischen Reaktion wie Jucken, Brennen oder Rötungen auf die chemischen Wirkstoffe kommt, sollte die Enthaarungscreme erst einmal auf einer kleinen Hautstelle getestet werden.


Enthaarungscremes werden auf die zu enthaarenden Körperstellen aufgetragen und nach der erforderlichen Einwirkzeit wieder abgenommen. (Bild: © Yeko Photo Studio - shutterstock.com)

Enthaarungscremes werden auf die zu enthaarenden Körperstellen aufgetragen und nach der erforderlichen Einwirkzeit wieder abgenommen. (Bild: © Yeko Photo Studio – shutterstock.com)


Epilieren – am besten nach Bad oder Dusche

Beim Epilieren werden die Haare per Gerät zusammen mit der Wurzel entfernt. Wichtig ist hierfür fett- und cremefreie Haut, die für die Haarentfernung straff gezogen wird, jedoch gibt es auch spezielle Geräte für die Anwendung unter warmem Wasser. Ein guter Zeitpunkt ist ansonsten nach dem Baden oder Duschen, wenn die Haut weich ist. Nach der Behandlung können sich Hautrötungen zeigen, die gestresste Haut kann leicht schmerzen. Manche Epilationsgeräte kühlen deshalb mit einem Kühlaufsatz oder haben eine Massagefunktion.

Für Wiederholungstäter: Waxing

Langfristig glatt: Die Erfolge der Haarentfernung mit Kalt- oder Heisswachs können sich lange sehen lassen, dafür gilt hier: Wer schön sein will, muss leiden! Entweder werden Kaltwachsstreifen auf die Haut gedrückt und danach schnell wieder abgezogen, bei der „heissen“ Alternative wird eine warme Paste auf die Haut gegeben, welche die Poren öffnet und beim Erkalten die Härchen mit einschliesst. Wird das Wachs dann wieder abgezogen, sind auch die meisten Stoppeln verschwunden – bei „Überbleibseln“ ist eine Wiederholung erforderlich. Da Waxen eine klebrige Angelegenheit ist und viel Fingerspitzengefühl erfordert, lassen sich die meisten von den Profis im Waxing-Studio behandeln – und freuen sich anschliessend über wochenlang glatte Haut.


Die Erfolge der Haarentfernung mit Kalt- oder Heisswachs können sich lange sehen lassen. (Bild: © Blaj Gabriel - shutterstock.com)

Die Erfolge der Haarentfernung mit Kalt- oder Heisswachs können sich lange sehen lassen. (Bild: © Blaj Gabriel – shutterstock.com)


Kein Schmerz, lange Wirkung: Laser

Bei schmerzfreien Laserbehandlungen wird die Haarwurzel in mehreren Sitzungen durch Licht zerstört, nach einigen Tagen sterben die Haarfollikel ab und fallen aus. Dies funktioniert jedoch nur bei dunklen Härchen, da diese Melanin enthalten, der das Licht aufnimmt. Aufgrund der hochkomplexen Technologie wird diese Methode normalerweise bei Dermatologen oder im Kosmetikstudio durchgeführt, jedoch gibt es auch zunehmend Geräte für den Heimgebrauch mit Intense Pulsed Light (IPL), die eine sehr aufmerksame und vorsichtige Handhabung erfordern. Eine dauerhaft glatte Haut kann jedoch auch die Laser-Methode nicht garantieren: Nach einigen Monaten können sich einzelne Haarwurzeln wieder regenerieren und neue Härchen nachwachsen.



Tipps und Tricks

Gerade nach Epilation und Waxing kann sich die gestresste Haut röten. Hier helfen Feuchtigkeitscremes mit beruhigenden Inhaltsstoffen, bei leichten Schmerzen kaltes Wasser. Ebenso gehören eingewachsene Haare zu den Nebenwirkungen der Haarentfernung. Regelmässig angewendete Peelings verhindern, dass abgestorbene Hautschüppchen die Haartrichter, aus denen die Härchen normalerweise wachsen, verstopfen. Beim Epilieren sollten die Haare stets in Wuchsrichtung entfernt werden, da sich beim falschen Herausreissen der Haarfollikel verändern kann und die Härchen danach schief in die Haut wachsen können.

 

Artikel von: beautypress.de
Artikelbild: © puhhha – shutterstock.com

Über Natalia Muler

Ich schreibe, seit ich schreiben kann, und reise, seit ich den Reisepass besitze. Momentan lebe ich im sonnigen Spanien und arbeite in der Modebranche, was auch oft mit Reisen verbunden ist, worüber ich dann gerne auf den Portalen von belmedia.ch berichte. Der christliche Glaube ist das Fundament meines Lebens; harmonisches Familienleben, Kindererziehung, gute Freundschaften und Naturverbundenheit sind meine grössten Prioritäten; Reisen und fremde Kulturen erleben meine Leidenschaft; Backen und Naturkosmetik meine Hobbys und immer 5 Minuten zu spät kommen meine Schwäche.


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