Wenn Hefepilze dem Darm zu schaffen machen

21.01.2016 |  Von  |  Gesundheit
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Wenn Hefepilze dem Darm zu schaffen machen
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Der Darm ist einerseits von grosser Bedeutung für das Immunsystem, andererseits, das haben jetzt Studien herausgefunden, soll er auch unserer seelischen Gesundheit förderlich sein, mehr, als bisher vermutet wurde.

Allerdings können sich im Darm auch Hefepilze einnisten, die dann die Immunabwehr beeinträchtigen. Wir erklären, wann sich der Pilz ausbreitet und wie man ihn in Schach halten kann.

Beschwerden im Bauch

Blähbauch, Völlegefühl, Schmerzen im Darmbereich: Viele Menschen wissen nicht, dass hinter all diesen Beschwerden ein Darmpilz stecken kann. In der Tat ist eine Infektion mit Hefepilzen nicht ganz leicht zu erkennen, zumal auch unspezifische Symptome wie etwa Süsshunger oder Migräne hinzukommen können.

Bei Candida albicans handelt es sich um einen Hefepilz der Candidagruppe. Er ist der häufigste Auslöser für Hefepilzerkrankungen beim Menschen und konnte erst 1839 erstmals mikroskopisch nachgewiesen werden. Weiter zählt Candida albicans zu den Pilzarten, die besonders hartnäckig an der Darmwand haften und auch anhand einer Stuhlprobe oftmals nicht nachgewiesen werden können.


Candida albicans (Bild: Kateryna Kon – Shutterstock.com)

Candida albicans (Bild: Kateryna Kon – Shutterstock.com)


Risikofaktoren für eine Pilzinfektion

Nicht nur über die Nahrung, Luft oder den Kontakt zu anderen Menschen kommen wir täglich mit Hefen in Berührung – sie sind auch Teil unseres Körpers, denn sie besiedeln, beispielsweise unsere Schleimhäute. In der Regel führt dieser Kontakt nicht zu Erkrankungen.

Breitet sich der Pilz jedoch übermässig aus, kann er sich uneingeschränkt im gesamten Organismus vermehren und zu Beschwerden führen. Zu den Risikofaktoren für eine Infektion gehören Immunschwäche, chronische Wunden, die dem Pilz das Eindringen und Verbreiten erleichtern, aber auch eine Ernährungsform mit hohen Mengen an Zucker und gesättigten Fettsäuren.



Die Infektion bekämpfen

In der Regel wird die Pilzinfektion mit Antimykotika behandelt. Studien haben jedoch gezeigt, dass sich auch Granatäpfel eignen, um die Infektion zu bekämpfen. Sie enthalten mit Punicalagin einen Stoff, der in der Lage ist, den Hefepilzzellen entgegenzuwirken. Ausserdem enthält der Granatapfel eine Vielzahl weiterer gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe wie Flavonoide, Ellagitannine und Phenolsäuren und ist reich an Vitamin C, Kalium, Eisen und Calcium.

 

Artikel von: medicalpress.de
Artikelbild: © Blend Images – Shutterstock.com

Über Sorin Barbuta

Ich habe bildende Künste studiert und arbeite seit vielen Jahren als freiberuflicher Graphik Designer. Da für mich selbständiges Arbeiten und Eigenverantwortung sehr wichtig sind, bin sehr gerne in der Welt des Web Content Managements unterwegs.


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