Wenn es in der Wohnung blüht und grünt, steigt das Wohlbefinden

13.11.2014 |  Von  |  Allgemein
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Wenn es in der Wohnung blüht und grünt, steigt das Wohlbefinden
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Wenn das Gartenjahr zu Ende geht und der Feierabend nicht mehr auf der Terrasse oder dem Balkon verbracht wird, bekommen die Zimmerpflanzen wieder mehr Aufmerksamkeit. Natur in den eigenen vier Wänden macht die Räume behaglich, verbessert das Raumklima und hilft, sich zu entspannen.

Eine neue Pflanze kann das ganze Zimmer aufwerten, seine optische Wirkung verändern und zum Wohlbefinden beitragen. Gärtnern macht glücklich: Das gilt auch für die Beschäftigung mit Zimmerpflanzen! Lesen Sie hier, welche Pflege Ihre grünen Lieblinge jetzt brauchen:

Frisches Leitungswasser ist zum Giessen nicht ideal. Ihre Pflanzen freuen sich, wenn Sie abgestandenes Wasser, am besten Regenwasser in Zimmertemperatur verwenden. Giessen Sie Kochwasser von Kartoffeln, sofern dies ungesalzen ist, nicht weg: Es eignet sich hervorragend zum Giessen. Besonders Orchideen nehmen die Mineralien dankbar auf. Auf keinen Fall sollte Giesswasser im Übertopf bleiben. Zimmerpflanzen, welche ständig in der Nässe stehen müssen, werden krank. Sie können Blätter verlieren oder im schlimmsten Fall ganz absterben. Steht eine Stunde nach dem Giessen immer noch Wasser im Untersetzer, schütten Sie dieses bitte weg und bewahren Sie die Pflanze vor Wurzelfäule.

Öffnen Sie in der dunklen Jahreszeit Vorhänge und Rollos gleich frühmorgens, diese blocken nämlich so viel Licht ab, dass keine Pflanze auf Dauer überleben kann. Ein erstes Anzeichen für Lichtmangel sind meist gelb verfärbte Blätter, welche schliesslich abfallen. Keine Pflanze kann lange ohne Licht überleben. Dagegen dankt sie es Ihnen, wenn Sie regelmässig abgestaubt wird: Eine Staubschicht blockiert sehr viel Licht. Deshalb sind regelmässiges Abstauben mit einem weichen Lappen und gelegentliches Abduschen wichtig. Auch alte Hausmittel tun Ihren Zimmerpflanzen gut, sie können aufatmen und glänzen schön, wenn sie mit einem in abgestandenem Bier oder verdünnter Milch getränktem Schwamm abgewischt werden.

Natürlich besitzt nicht jeder einen Wintergarten. Einige Pflanzen mögen aber keine geheizten Räume. Dazu gehören Zimmerazaleen und Alpenveilchen. Auch wenn Sie diese Pflanzen mögen: Sie werden im Wohnzimmer oder Büro nicht lange Freude daran haben. Für alle Pflanzen gilt, dass sie bei Überwinterung in warmen Zimmern auch im Winter gedüngt werden sollten. Grünpflanzen freuen sich ein bis zweimal im Monat über Dünger, blühende Pflanzen etwa alle 10 Tage.

Nun, wo es auf das Jahresende zugeht, bereichert in vielen Wohnräumen ein rot leuchtender Weihnachtsstern die Pflanzensammlung. Während manche ihren bis weit ins neue Jahr retten, klagen andere darüber, dass ihnen der Weihnachtsstern innert kurzer Zeit kaputt geht. Beachten Sie bitte schon beim Einkauf, dass er keine Kälte mag und im Laden gut eingepackt wird. Er verträgt keine Zugluft und keine direkte Sonne, hat es gerne hell und warm und weiss es zu schätzen, wenn Sie ihn erst dann giessen, wenn seine Erde trocken ist.

 

Oberstes Bild: © photobank.ch – shutterstock.com

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