Weitverbreitet, aber trotzdem falsch: Beauty-Mythen im Fakten-Check

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Weitverbreitet, aber trotzdem falsch: Beauty-Mythen im Fakten-Check
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Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Es gibt unzählige Ratschläge und Hinweise dazu, was man machen oder besser lassen sollte, um die natürliche Schönheit zu unterstreichen. Doch viele der vermeintlichen Weisheiten sind längst durch wissenschaftliche Erkenntnisse widerlegt.

Nichtsdestotrotz halten sich die Beauty-Mythen hartnäckig. Unsere Redaktion hat einige der verbreitetsten Beauty-Mythen ausgewählt und geht auf Spurensuche.



„Mascara ist schädlich für die Wimpern und sollte deshalb nicht zu oft verwendet werden.“

Eine verbreitete Behauptung ist die, dass Mascara schädlich für die Wimpern sei. Die Annahme klingt zunächst auch recht logisch, denn das Auftragen von Mascara ist kein natürlicher Vorgang und die enthaltenen Inhaltsstoffe könnten die Wimpern belasten. Allerdings bewahrheitet sich diese Vermutung nicht. Gute Mascaras enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, die die Wimpern pflegen – etwa Öle, Proteine und Wachse. Allerdings sollten Sie sich trotzdem jeden Abend vor dem Zubettgehen abschminken, sonst können die Wimpern durch die dauerhaft aufgetragene Mascara tatsächlich geschädigt werden.

„Spliss kann durch entsprechende Haarkuren repariert werden.“

Diese Annahme ist falsch. Sind die Haarspitzen von Spliss betroffen, hilft es nur, die Spitzen zu schneiden. Einmal geschädigtes Haar kann durch eine Haarkur nicht repariert werden. Hier hilft nur eine aufmerksame Haarpflege, um Haarschäden erst gar nicht entstehen zu lassen.





Sind die Haarspitzen von Spliss betroffen, hilft es nur, die Spitzen zu schneiden. (Bild: Andresr / Shutterstock.com)

Sind die Haarspitzen von Spliss betroffen, hilft es nur, die Spitzen zu schneiden. (Bild: Andresr / Shutterstock.com)




„100 Bürstenstriche am Tag führen zu glänzendem Haar.“

Eine alte Weisheit, die sich schon über Generationen hartnäckig hält, ist die Aussage, dass 100 Bürstenstriche täglich das Haar glänzender denn je aussehen liessen. Was wie eine simple Zauberformel klingt, ist aber nur bedingt wahr. Das Bürsten des Haars ist wichtig, da es die Durchblutung der Kopfhaut fördert und die Talgproduktion anregt – hierdurch wird natürliches Fett über die Haare verteilt, es glänzt.

Bürsten Sie Ihr Haar jedoch zu häufig oder zu intensiv, etwa in Form der zitierten 100 Bürstenstriche am Tag, wird das Haar sehr schnell fettig. Deshalb gilt: Tägliches Bürsten der Haare ist sinnvoll, allerdings nicht zu lange. Achten Sie auch auf eine qualitativ hochwertige Haarbürste, etwa eine Naturhaarbürste. Denn Bürsten schlechter Qualität können das Haar schädigen, da sie es unnötig strapazieren.

„Nagellack trocknet durch Pusten schneller.“

Auch diese Annahme ist verbreitet, aber dennoch falsch. Durch die Luftfeuchte des Atems trocknet Nagellack nicht schneller, sondern sogar langsamer. Besser einen Haartrockner oder einen schnelltrocknenden Nagellack verwenden. Oder einfach warten.

„Schokolade und Chips sorgen für Hautunreinheiten.“

Sehr viele Menschen sind davon überzeugt, dass Süssigkeiten hauptverantwortlich für Hautunreinheiten – etwa Pickel und Mitesser – seien. Doch das ist falsch, Hautunreinheiten werden durch verschlossene Hautporen und eine überschüssige Talgproduktion ausgelöst. Beide Ursachen sind aber erblich bedingt und nicht durch bestimmte Lebensmittel. Allerdings ist eine tägliche Gesichtspflege trotzdem wichtig, um eine reine Haut zu erhalten und Hautunreinheiten schon in der Entstehungsphase zu eliminieren.



 

Oberstes Bild: Es gibt zahlreiche Beauty-Weisheiten, die weitverbreitet sind – und trotzdem falsch. (© Edyta Pawlowska / Shutterstock.com)

Über Thomas Schlösser

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