Was tun gegen Zecken?

02.03.2015 |  Von  |  Allgemein
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Was tun gegen Zecken?
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Am schönsten ist die warme Jahreszeit im Winter. Wenn wir unter einem dunklen Himmel vor der Heizung frieren, stellen wir uns den Sommer auf einem Liegestuhl vor, die warme Sonne im Gesicht, einen kühlenden Drink in der Hand, leicht bekleidet, frei.

Wir vergessen durchschwitzte Nächte, Sonnenbrand, Wespen, die sich in unser Getränk stürzen und die Geissel der Menschheit: die Zecke.

Der Star der Warntafeln

Die Zecke hat es in ihrem Angriff auf die menschliche Zivilisation zu einem eigenen Warnschild gebracht. Und was sollen wir tun, wenn wir eines dieser Schilder sehen? Sollen wir den Wald verlassen, die Wiese nicht mehr betreten? Zeckensicher lebt nur der Stubenhocker. Der Rest der Menschheit muss sich auf den Spuren der Natur daran gewöhnen, lange Kleidung zu tragen.

Nach jedem Ausflug – Zecken-Scan

Anti-Zecken-Mittel beruhigen Ihre Benutzer. Ob sie darüber hinaus eine Wirkung haben, ist in der Fachwelt umstritten. Jeder Ausflug ins Grüne muss mit einem Ritual enden: dem Zecken-Scan. Bitten Sie einen vertrauten Menschen, Ihnen beim Sichtbefund zu helfen. Kaufen Sie sich einen grossen Spiegel, wenn Sie allein leben. Und schauen Sie sich zweimal an: Der menschliche Blick übersieht immer etwas.

Sie kommen aus dem Wald. Sie machen den Zecken-Scan. Sie entdecken eine Zecke in der, sagen wir mal, Armbeuge. Was jetzt? Zecken müssen so schnell wie möglich raus, denn die berüchtigte Borreliose überträgt sich nach 12 bis 24 Stunden. Sie müssen selbst operieren! Womit? Fangen wir mit der Pinzette an. Die hat jeder.

Die richtige Technik

Grundsätzlich gilt, die Zecke so hautnah wie möglich zu packen. Aber mit Vorsicht, bitte, denn sie darf nicht zerquetscht werden. Machen Sie langsame, gefühlvolle, leicht drehende Bewegungen. Ziehen Sie das Biest senkrecht heraus. Bleiben Reste in der Haut, ist das nicht der Kopf, sondern ein Teil des Stechwerkzeugs. Damit wird Ihr Körper normalerweise fertig.

Zeckenzange & Co. im Einsatz

Die Greifarme einer Zeckenzange lassen sich über einen Knopfmechanismus öffnen. Senkrecht über der Zecke wird das Tier hautnah gefasst und in Drehbewegungen entfernt. Das Gerät eignet sich eher für ausgewachsene Zecken. Das gleiche gilt für die Zeckenkarte, ein Plastiktäfelchen mit V-Ausschnitten, in denen Sie die Zecke fixieren können, um sie zu entfernen. Interessant ist das Zeckenlasso, ein Stab mit Schlaufe. Die Schlaufe wird hautnah um die Zecke gelegt und durch einen Knopfmechanismus im Umfang verringert. Wenn die Zecke fest umschlossen ist, kann drehend gezogen werden.



Herzlichen Glückwunsch! Sie haben alle Zecken entfernt. Behalten Sie die Einstichstellen ein paar Tage im Auge. Bei Rötungen, Schwellungen, Schmerzen oder gar Fieber muss der Arzt aufgesucht werden.

 

Oberstes Bild: © Kalcutta – shutterstock.com

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