Vorsicht, Falle! Häufige Schminkfehler und wie man sie am besten vermeidet

27.05.2014 |  Von  |  Allgemein, Make-Up
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Vorsicht, Falle! Häufige Schminkfehler und wie man sie am besten vermeidet
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Schminken macht Spass. Schminken macht schöne Frauen noch schöner. Sollte es zumindest … Manchmal fällt das Ergebnis allerdings nicht so aus, wie wir uns das vorgestellt haben. Statt grosser Kulleraugen schauen uns aus dem Spiegel kleine Mauseäuglein entgegen oder der Teint ist trotz Puder fleckig. Dieser Bericht beschäftigt sich mit den häufigsten Schminkfehlern und gibt jede Menge Tipps, wie man sie am besten vermeidet.





  • Augenbrauen zu stark betonen:
    Zu kräftig nachgezogene oder zu dunkle Augenbrauen wirken unnatürlich und hart. Für einen harmonischen Look sollten Sie lediglich den Schwung Ihrer Brauen intensivieren. Manchmal ist es sogar besser, die sorgfältig gezupften Brauen so zu lassen, wie sie sind, und lediglich kleine Lücken aufzufüllen. Für den Farbton ist die Haarfarbe entscheidend. Je heller sie sind, umso zarter die Augenbrauen. Dunkelgrau oder Mokka passen ausschliesslich zu schwarzen Haaren.
  • Puder zu dick auftragen:
    Während eine hauchdünne Puderschicht für einen samtigen Look sorgt und mattiert, betont zu viel davon bereits vorhandene Fältchen zusätzlich. Es kann auch passieren, dass zu viel Puder dem Gesicht ein künstlich-maskenhaftes Aussehen verleiht. Bei normaler Haut ist es ausreichend, die sogenannte T-Linie, d. h. Stirn und Nase, mit einem dicken Puderpinsel sparsam zu bestäuben.
  • Falten mit Make-up kaschieren:
    Das geht meistens schief! Make-up verstärkt Fältchen eher noch, weil sich die Farbpigmente darin absetzen. Besser ist es, zuvor an den kritischen Stellen Foundation extra dünn aufzutragen und das Make-up darüberzulegen. Insgesamt ergibt sich so ein frischer Teint ohne Unreinheiten oder Rötungen.
  • Verwackelter Lidstrich:
    Es sollte mal wieder besonders schnell gehen. Jetzt sieht der Lidstrich einfach nur stümperhaft aus. So klappt es beim nächsten Mal besser: Den Ellenbogen fest aufstützen und mit dem Eyeliner vom Inneren des Auges zur Lidmitte fahren. Danach aussen ansetzen und den Lidstrich schliessen. Oder Sie probieren es gleich mit Kajal. Er zeichnet weiche Striche, weshalb Ausrutscher nicht so schnell sichtbar sind.
Verwackelter Lidstrich gehört zu den häufigsten Schminkfehlern. (Bild: luna4 / Shutterstock.com)

Verwackelter Lidstrich gehört zu den häufigsten Schminkfehlern. (Bild: luna4 / Shutterstock.com)

  • Dunkler Lidschatten trotz Schlupflidern:
    Im Gegenteil: Er betont das unschöne Thema noch zusätzlich. Viel besser sieht es aus, wenn Sie einen hellen Lidschatten direkt unter die Augenbrauen geben und Ihre Lider ebenfalls hell schminken. Zum Schluss bekommt die Lidfalte noch einen dunklen Anstrich, den Sie in Richtung Augenbrauen sanft verwischen.
  • Lippenkonturen zu dunkel:
    Was in den 80ern modern war, ist heute vollkommen out. Schminken Sie Ihre Lippen lieber natürlich. Dazu gehört, dass Sie auch für die Konturen eine Farbe wählen, die der des Lippenstiftes ähnelt bzw. maximal eine Nuance dunkler ist. Gegen Lippenstiftschwund im Laufe des Tages hilft entweder regelmässiges Nachschminken oder Sie malen Ihre Lippen von vornherein komplett mit Konturenstift an.
  • Foundation zu dunkel:
    Manche Frauen versprechen sich von einer extrem dunklen Foundation einen gewissen Bräunungseffekt, der sie jugendlicher erscheinen lässt. In aller Regel ist jedoch das Gegenteil der Fall. Das Gesicht wirkt künstlich und schlimmstenfalls lächerlich. Deshalb sollten Sie Ihr Make-up maximal eine Nuance dunkler als Ihren natürlichen Teint wählen oder noch besser: genau auf Ihren Hautton abstimmen.
  • Rougebalken von den Ohren bis zum Mund:
    Sie sind hoffentlich nicht auf dem Kriegspfad? Wenn das Rouge wie zwei harte Balken von den Ohren bis zum Mund reicht, wirkt es nämlich so. Ein frischer Apfelbäckchen-Look ist ausreichend und sieht zudem natürlicher aus. Dazu das Rouge mit einem zuvor abgeklopften Rouge-Pinsel vom höchsten Punkt der Wangenknochen in Richtung Ohr sparsam auftragen und sorgfältig verwischen.
  • Wimpern zu reichlich tuschen:
    Bitte nicht so lange tuschen, bis es klumpt! Sofern Sie wilde Bürsten-Zickzackkurse einlegen, separieren Sie nur unnötig Wimpern und Farbe. Zwei bis drei Striche mit dem Mascara-Bürstchen sind vollkommen ausreichend.
  • Für schmale Lippen dunklen Lippenstift verwenden:
    Das ist kontraproduktiv! Die Lippen sehen womöglich noch schmaler aus, zusätzlich wirkt das Gesicht strenger. Achtung! Brauntöne betonen gelbe Znähe! Schmale Lippen oder ungünstige Zähne wirken schöner, wenn die Lippen mit sanften Farbtönen angemalt werden.




  • Beim Schminken Hals vergessen:
    Ein „auf Kante“ geschminktes Kinn mit hervorstechend weissem Hals wirkt komisch. Deshalb tupfen Sie das Make-up zunächst ins Gesicht und lassen es beim Verstreichen nicht am Kinn, sondern erst am Hals sanft auslaufen. Experten benutzen für diese Übergänge oftmals einen feuchten Schwamm.
  • Zu viel Glitter im Gesicht:
    Ein Hauch kann sehr sexy wirken – zu viel sieht einfach nur „daneben“ aus. Glitter soll anmutige Highlights auf ausgewählten Partien wie Nasenrücken, Wangenknochen oder Dekolleté setzen. Er ist nicht für den grossflächigen Einsatz bestimmt. Besonders schön schimmert glänzende Creme auf zart gebräunter Haut.
  • Grundierung unter dem Auge:
    Die gehaltvolle Konsistenz von Make-up verträgt sich nicht mit der dünnen Haut unterhalb der Augen. Das gewünschte Kaschieren der Augenringe gelingt auch deshalb kaum, weil Make-up keinen aufhellenden Effekt hat. Besser ist es, Concealer zu verwenden. Er ist dafür konzipiert, Augenringe verschwinden zu lassen, und mildert darüber hinaus leichte Unreinheiten oder Rötungen.

 

Oberstes Bild: Manchmal geht es beim Schminken schief. (© DJTaylor / Shutterstock.com)

Über Kerstin Birke

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