Vorbeugen ist besser! Schutz gegen Fusspilz

12.08.2014 |  Von  |  Fusspflege
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Vorbeugen ist besser! Schutz gegen Fusspilz
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Gesunde Füsse schätzen viele erst, wenn es Probleme gibt. Während sich Schweissfüssen recht unkompliziert mit Salbeibädern vorbeugen lässt und spezielle Deodorants prima desinfizieren, sorgt viel frische Luft für regelrechtes Fuss-Wohlfühlglück.

Ein Fussleiden, sei es ein entzündeter Nagel oder ein Fusspilz, schränkt dieses Glück drastisch ein. Lesen Sie im folgenden Bericht, was Sie aktiv dafür tun können, damit „Tinea pedis“ (so lautet der lateinische Name des Pilzes) bei Ihnen gar nicht erst Fuss fasst.

Sorgfältig abtrocknen

Fusspilz gedeiht in feuchtnassem Milieu besonders gut. Trockenheit mag er gar nicht. Deshalb sollten Sie Ihre Füsse nach dem Baden und Duschen sorgfältig abtrocknen. Bitte auch zwischen den Zehen! Es mag eventuell etwas übertrieben erscheinen: Richtig trocken wird es mithilfe eines Föhns. Ausserdem ganz wichtig: Benutzen Sie für Ihre Füsse ein Extra-Handtuch.

Regelmässig wechseln

Für die meisten von uns eine Selbstverständlichkeit, trotzdem möchten wir der Vollständigkeit halber darauf hinweisen: Wechseln Sie Ihre Handtücher regelmässig, zumindest ein Mal pro Woche. Darüber hinaus sollten Sie Handtücher bei mindestens 60 °C waschen, noch besser kochen und von Zeit zu Zeit ein Wäschedesinfektionsmittel zugeben.

Vorsicht in öffentlichen Gebäuden

Ob Ferienanlage, Sauna, Schwimmbad oder Hotel: Laufen Sie bitte nicht barfuss, sondern in Badeschlappen oder Flipflops.

Nutzen Sie die von öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung gestellten „Entkeimungsanlagen“ richtig! Viele wissen nämlich nicht, dass man hierfür die Füsse zunächst gründlich (!) abtrocknen muss und danach das Desinfektionsmittel aufsprüht. Darüber hinaus mindestens fünf Minuten Einwirkzeit einhalten, bei Bedarf nochmals trockentupfen und erst dann Strümpfe und Schuhe anziehen. Sofern das Desinfektionsmittel auf die feuchten Füsse trifft, wirkt es nicht.

Pflegen

Wer die Hornhaut sanft entfernt, ehe sie zu einer harten, unbezwingbaren Festung angewachsen ist, beugt Schwielen und Hühneraugen vor. Vermeiden Sie dabei unbedingt jegliche Art von Verletzungen an den Füssen! Diese stellen kleine, natürliche Pforten dar, durch die der Fusspilz mühelos eindringen kann. Regelmässiges Eincremen verhindert trockene, rissige Haut. Optimal ist eine spezielle Fusscreme mit dem Wirkstoff Urea.

Fussgesunde Nagelpflege

Schneiden Sie ihre Fussnägel zu den Ecken hin immer gerade ab. Das verhindert schmerzhaftes Einwachsen, was oft mit schlimmen Entzündungen verbunden ist. Medizinische Fuss-Nagellacke aus der Apotheke sehen nicht nur gut aus und schützen die Oberfläche, sie dringen auch tief in die Fussnägel ein und töten eventuell vorhandene Pilzsporen sicher ab.

Warme Füsse sind weniger anfällig

Ziehen Sie täglich frisch gewaschene Socken an und achten Sie darauf, dass Ihre Füsse stets warm sind. Sie sind dann besser durchblutet und resistenter gegenüber Keimen.

 

Oberstes Bild: © Alexander Raths – Shutterstock.com

Über Kerstin Birke

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