Von wegen altmodisch: 7 Tipps zum Secondhandkauf

20.04.2017 |  Von  |  Mode
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Von wegen altmodisch: 7 Tipps zum Secondhandkauf
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Jedes Jahr werden zahlreiche neue Kollektionen vom Papier über den Laufsteg in die Läden gebracht und die alte Mode verschwindet in zahlreichen Kleiderschränken und Secondhandläden.

Dabei kann es so schön sein, alte Kleidungsstücke hervorzukramen, die eine Geschichte besitzen. Mit Geduld lassen sich hier stilvolle Outfits für den kleinen Geldbeutel finden.

1. Secondhandshopping als guter Vorsatz

Immer mehr Menschen kaufen sich Bücher, Elektronik und auch Klamotten gebraucht. Dies hat vor allem mit den zahlreichen innovativen Online-Angeboten zu tun. Viele Menschen wollen ihren Geldbeutel damit schonen. Gerade modebewusste Personen, die gerne ausprobieren und ihren Kleiderschrank immer wieder neu ausrüsten wollen, haben Secondhandläden für sich entdeckt.

Schliesslich ist es wesentlich günstiger, sich immer wieder neu einzukleiden, wenn Hose, Jacke und Co. nicht jedes Mal frisch von der Stange kommen. Für immer mehr Kunden wird das Gebrauchtkaufen aber auch zum guten Vorsatz, da es nachhaltiger und umweltfreundlicher ist. Mit einem Hauch Modebewusstsein entsteht hier ein individuelles Kauferlebnis, das tolle Outfits hervorbringen kann.

2. Nicht vom Chaos täuschen lassen

Grosse ungeordnete Kleiderhaufen in kleinen engen Läden schrecken viele vom Secondhandkauf ab. Sie haben das Gefühl, dass das Stöbern nicht lohnen würde. Doch der erste Eindruck kann täuschen. All die Schwierigkeiten, im grossen Durcheinander tolle Kleidungsstücke und stilvolle Outfits ausfindig zu machen, können sich schneller lohnen, als man meint.

Unter dem grössten Kleiderberg können sich die besten Schnäppchen verbergen. Secondhandläden haben eben, anders als grosse Kleiderketten, keine sorgfältig dekorierten Schaufenster und Podeste, auf dem die Waren präsentiert werden. Hier muss Zeit und Geduld mitgebracht werden, doch dann lohnt sich die Schnäppchenjagd allemal.



3. Echte Schnäppchenjäger wissen Bescheid

In den meisten Fällen wissen Verkäufer in Secondhandläden überhaupt nicht, was ein bestimmtes Kleidungsstück wirklich wert ist. Seltene Kreationen werden daher oftmals für ein paar Franken angeboten. Gerade bei Designerkleidung sind echte Schnäppchen keine Seltenheit. Allerdings muss man wissen, was man vor sich hat.

Es lohnt sich daher, die Produkte und Materialien genauer unter die Lupe zu nehmen, um etwa herauszufinden, was die schöne Lederjacke wirklich wert ist. Ein bisschen Fachwissen kann schon dabei helfen, wirklich einzigartige Stücke für Spottpreise zu erstehen.

Wer nach bestimmten Designer-Stücken sucht, schaut sich am besten auf spezialisierten Websites wie Rebelle.com um – dort finden sich sowohl neuere Kreationen als auch Einzelstücke aus älteren Gucci-, Chanel- oder Prada-Kollektionen.

4. Mit realistischen Erwartungen an den Start gehen

Secondhand bedeutet gebrauchte Kleidung. Dessen sollte man sich bewusst sein, bevor man einen Gebrauchtwarenladen betritt. Vielen Stücken sieht man ihre Vergangenheit an: hier ein Fleck, dort eine offene Naht. Wer sich aber auf kleine Mängel gefasst macht und sich von diesen nicht stören lässt, ist bei der Secondhand-Jagd genau richtig.

Bei gut erhaltener Ware sollte man umgekehrt keine Niedrigpreise erwarten. Insbesondere Designerkleidung ist gebraucht nicht immer ein Schnäppchen. Mit den richtigen Erwartungen lässt es sich allerdings trotzdem über die Ersparnisse freuen.

5. Experimentieren oder genau wissen wonach man sucht

Beim Einkauf in einem Secondhandladen ist es wichtig, die eigene Komfortzone ein wenig zu verlassen. Viele der Kleidungsstücke sind einmalig und nur in einer Grösse vorhanden. Ums Anprobieren kommt man hier nicht herum. Ungewohnte Farben und Schnitte sollten hier unbedingt ausprobiert werden.

Oftmals lassen sich in den Kleiderhaufen viele positive Überraschungen finden, die man in keinem Modehaus von der Stange genommen hätte. Wer online gebrauchte Kleidung einkaufen möchte, kann nur bedingt experimentieren.

Aufgrund der riesigen Auswahl ist es hier sinnvoller, genau zu wissen, wonach man sucht. Nur so lässt sich die Suche geschickt verfeinern, um am Ende das gewünschte neue Lieblingsstück zu finden.



6. Entscheidungsfreudig sein

Die Kleidungsstücke in Secondhandläden gibt es meist nur einmal. Wer erst noch einmal eine Nacht über den Kauf schlafen und in einer Woche wiederkommen möchte, hat oftmals Pech und das entsprechende Teil ist dann schon vergriffen. Oder es ist in den unordentlichen Massen verloren gegangen.

Daher sollte man sich am besten sofort entscheiden, ob man kauft oder nicht. Gerade bei den niedrigen Secondhand-Preisen kann der Geldbeutel hin und wieder auch einmal Fehlkäufe verkraften.

7. Keine Angst vor kleinen Anpassungen

Hin und wieder läuft man in Secondhandläden tollen Stücken über den Weg, die nicht so ganz passen wollen. Das ist jedoch kein Grund, diese gleich wieder aufzugeben. Kleider mit zu langem Saum oder fehlende Knöpfe sind Mängel, die sich problemlos beheben lassen.

Als Käufer sollte man sich jedoch sicher sein, wieviel Arbeit man in das Kleidungsstück stecken möchte. Zur Not kann auch immer ein Schneider dabei helfen, Ärmel zu kürzen oder Röcke anzupassen. Wer mit Nadel und Faden begabt ist, kann derlei Veränderungen natürlich auch selbst durchführen.

Gerade dann sind Secondhandläden die ideale Möglichkeit, neues Material für die eigene Kreativität zu finden.

Secondhandläden und die entsprechenden Internetangebote haben nicht umsonst eine immer grösser werdende Fangemeinde: Hier lassen sich modische, zeitlose oder individuelle Kleidungsstücke für jeden Stil. Wer Zeit und Geduld mitbringt, kann hier wahrhafte Schnäppchen ergattern.

 

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