Veggieday – 9 vegetarische Grillrezepte für Vollzeit- und Gelegenheitsvegetarier

15.04.2016 |  Von  |  Ernährung
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Veggieday – 9 vegetarische Grillrezepte für Vollzeit- und Gelegenheitsvegetarier
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Ob aus ökologischen, gesundheitlichen oder ethischen Gründen, ein vegetarischer Tag pro Woche kann nicht schaden. Was für Teilzeitvegetarier normalerweise leicht durchzuhalten ist, wird in der Grillsaison richtig schwer. Wenn leckere Steaks und Würste auf dem Grill brutzeln, wird so mancher wieder schwach.

Wir haben ein paar vegetarische Rezepte zusammengestellt, bei denen sogar die „eingefleischten“ Wurstesser neidisch werden. Alle folgenden Rezepte sind fleischlos und eignen sich als Hauptgang oder Beilage. Die Gerichte lassen sich gut schon einige Stunden vor der Grillparty vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren.

1. Einfach lecker: Käsepäckli mit Schafskäse und Tomaten

Diese Schafskäsepäckli verbreiten beim Öffnen ein wunderbar mediterranes Aroma, wenn Du sie ganz frisch und heiss vom Grill nimmst. Geniesse sie ganz nach Vorliebe bissfest gegart oder geschmolzen.

Zutaten für zwei Personen:

  • 400 g schnittfester, frischer Schafskäse oder Feta in zwei Scheiben geschnitten
  • 6 Kirschtomaten (halbiert)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Thymian
  • 2 frische Salbeiblätter (optional)
  • etwas Olivenöl
  • Alufolie

Jede Person bekommt ein eigenes Käsepäckchen; dafür brauchst Du jeweils ein Stück Alufolie, das gross genug ist, um daraus ein dicht schliessendes Päckchen zu machen. Bestreiche die Käsestücke grosszügig mit dem Olivenöl und lege sie mittig auf die Folie. Darüber verteilst Du die halbierten Kirschtomaten.


Schafskäse vom grill (Bild: © tom - fotolia.com)

Schafskäse vom grill (Bild: © tom – fotolia.com)


Nun geht es an die Kräutermischung. Wer einen Minimixer hat, entfernt die Kräuter von den Zweigen und gibt sie zusammen mit dem Knoblauch und einem Esslöffel Olivenöl in den Mixer. Wer mag, gibt noch Salbei dazu. Nach zwei bis drei Mixstössen sollte eine grobe Paste entstanden sein. Mit dem Messer geht es auch: Hacke die Kräuter grob und schneide den Knoblauch in hauchfeine Scheiben. Knoblauch und Kräuter beziehungsweise die Kräuterpaste gibst Du nun ebenfalls über den Feta.

Falte nun die Folie so um den Käse, dass die geöffneten Seiten nach oben schauen, damit die Säfte nicht auslaufen. Knicke dabei die Ränder der Folie dicht schliessend um, damit der Käse in seinem eigenen Dampf garen kann. Das Schöne an den Käsepäckli ist, dass die Glut noch nicht komplett durchgezogen sein muss, um mit dem Grillieren zu beginnen. Lege sie für zehn Minuten mittig auf den Rost; wer geschmolzenen Käse möchte, wartet noch ein wenig länger.

2. Schon ein Klassiker: Tofuspiesse mit Zucchini und Paprika

Tofu kann ganz schön langweilig schmecken, wenn er frisch aus der Verpackung kommt. Der Trick, um aus dem faden Sojaquark ein Geschmackserlebnis zu machen, ist Marinade. Darin sollte der Tofu mindestens vier Stunden, besser noch länger, gut durchziehen. Mit dem Grundrezept aus Öl, Säure und Gewürzen kannst Du auch Deine eigenen Marinaden zusammenstellen und Deinem Grilltofu eine persönliche Geschmacksnote geben. So gut gewürzt ist er dann auch für Fleischesser eine super Alternative zum Kotelett oder Nackensteak. Das Rezept reicht für drei bis vier Spiesse.

  • ½ Gemüsezwiebel
  • 1 mittelgrosse Zucchini
  • 1 Paprika in Deiner Lieblingsfarbe
  • 1 Päckchen (ca. 200 g) fester Tofu
  • jeweils ½ TL scharfes und süsses Paprikapulver
  • ½ TL Oregano
  • ½ TL Thymian, gerebelt
  • 1 TL Balsamicoessig
  • etwa 50 bis 70 ml Rapsöl
  • Salz und Pfeffer

Presse den Tofu vor dem Schneiden sanft zwischen zwei Lagen aus Küchentüchern und entferne so überschüssige Flüssigkeit. Dadurch nimmt er die Marinade besser auf, wird fester und tropft beim Grillieren nicht. Schneide ihn danach in Würfel von circa zwei bis drei Zentimetern. Für die Marinade verrührst Du das Öl mit den Gewürzen und dem Essig in einer mittelgrossen Schüssel und würzt kräftig mit Salz und Pfeffer. Gib die Tofuwürfel zur Marinade, vermenge alles so, dass die Würfel gut bedeckt sind, und lasse das Ganze abgedeckt im Kühlschrank mindestens vier Stunden oder über Nacht ziehen.


Tofuspiesse mit Zucchini und Paprika (Bild: © jahina_photos - fotolia.com)

Tofuspiesse mit Zucchini und Paprika (Bild: © jahina_photos – fotolia.com)


Vor dem Grillieren würfelst Du das Gemüse und die Zwiebel, den Tofu nimmst Du aus der Marinade und tupfst ihn mit einem Küchentuch ab. Stecke alles auf Spiesse, fertig. Bevor Du ihn über die Glut legst, solltest Du den Rost mit Rapsöl einpinseln, denn Tofu klebt leicht am Metall fest und zerbröckelt schnell, wenn man versucht ihn abzunehmen. Die Spiesse legst Du an den kühleren Rand und lässt alles garen, bis es appetitlich gebräunt ist.

3. Unglaublich lecker: gefüllte Riesenchampignons

Diese gegrillten Champions sorgen für eine Geschmacksexplosion im Mund. Reibe den Greyerzer erst kurz vor der Zubereitung der Füllung, damit seine Aromen nicht verloren gehen.

  • 8 grosse Champignons
  • 150 g Frischkäse
  • 50 g gereifter Greyerzer, frisch gerieben
  • frische Petersilie
  • frischer Basilikum
  • eine Messerspitze getrockneter Thymian
  • 1 kleine Zehe Knoblauch
  • Salz, Pfeffer

Putze die Pilze und breche vorsichtig mit einem kleinen Messer den Stiel heraus. Die gesammelten Stiele zerkleinerst Du mit dem Hackmesser in feine Würfel und gibst sie in eine Schüssel. Hacke dann die Kräuter und gib sie zusammen mit dem Frischkäse und dem geriebenen Käse zu den gehackten Champignonstielen. Darüber presst Du den Knoblauch und vermengst das Ganze. Schmecke die Masse nach Belieben mit Salz und Pfeffer ab. Sei mit dem Salz vorsichtig, da der Käse schon viel Salz abgibt. Mit der Masse füllst Du nun die Champignons, dann legst Du diese auf einen eingeölten Grillrost. Die Pilze müssen nicht über der grössten Hitze liegen, am Rand garen sie gut durch. Wenn die Füllung zerfliesst, sind die Pilze fertig.



4. Kross und wie aus dem Steinofen: Pizza vom Grill

Bei diesem Rezept kommt alles zusammen, was wir lieben: knusprige Pizza, rauchiges Grillaroma und die Zubereitung von Speisen im Freien. Die grillierte Pizza ist ideal als Hauptgericht oder Beilage und lässt sich vegetarisch, vegan oder auch mit Fleisch belegen. Super also für alle, die Vegetarier und Mischköstler gleichermassen verwöhnen wollen.

Den Pizzateig für zwei bis vier Portionen bekommst Du im Kühlregal oder machst ihn selbst mit diesen Zutaten:

  • 1 EL trockene Hefe
  • 225 ml lauwarmes Wasser
  • ½ TL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 1 bis 2 EL Olivenöl
  • 400 g Weissmehl

Löse den Zucker in einer kleinen Schüssel im Wasser auf, streue die Hefe hinein und rühre sie kurz um, sie muss nicht vollständig aufgelöst sein. In einer grösseren Schüssel vermengst Du Weissmehl und Salz und träufelst das Öl darüber. Sobald die Hefe im Wasser kleine Bläschen bildet, gibst Du das Gemisch ins Mehl und knetest das Ganze mit dem Knethaken Deines Mixers, bis ein glatter Teigball entsteht. Öle den Teig leicht ein, damit sich keine Kruste bildet, und lasse ihn eine bis zwei Stunden abgedeckt an einem warmen Ort aufgehen. Nach dieser Zeit hat der Teig sein Volumen deutlich vergrössert und ist fertig für die Verarbeitung. Rolle ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus und belege ihn nach Belieben mit Tomatensosse, Käse oder Gemüse.


Pizza vom Grill (Bild: © Julie Vader - shutterstock.com)

Pizza vom Grill (Bild: © Julie Vader – shutterstock.com)


Um die Pizza zu grillieren, gibt es zwei Tricks. Beim ersten legst Du den ausgerollten Teig direkt auf den Rost und lässt ihn, am besten bei geschlossenem Deckel, drei Minuten vorbacken. Danach nimmst Du den Boden vom Grill, drehst ihn um und belegst ihn mit der Unterseite nach oben mit Deinen Zutaten. Die fertig belegte Pizza legst Du wieder für zwei bis drei Minuten auf den Grill, wieder bei geschlossenem Deckel. Für den zweiten Trick brauchst Du einen Pizzastein für den Grill, ein solcher ist online und in Fachgeschäften erhältlich. Den Stein legst Du auf den Rost, bestreust ihn mit etwas Mehl und lässt ihn etwas vorheizen; darauf kannst Du direkt die ganze Pizza in einem Schritt ausbacken.

5. Für Leckermäuler: Dessertpizza vom Grill

Es muss nicht immer deftig sein. Grillierte Pizza schmeckt für Naschkatzen auch als Nachtisch.

  • Pizzateig (siehe vorheriges Rezept)
  • Butter (geschmolzen)
  • eventuell Zucker zum Bestreuen
  • Beeren (optional)
  • Obst in Scheiben geschnitten (optional)
  • Nutella oder Honig (optional)

Die ausgerollten Pizzaböden werden nicht mit Sosse bestrichen und deftig belegt, sondern mit geschmolzener Butter bepinselt und mit ein wenig Zucker bestreut. So kommt die Pizza direkt auf den Grill und wird wie oben beschrieben grilliert. Danach kannst Du sie nach Belieben mit Nutella oder Honig bestreichen und mit verschiedenen in Scheiben geschnittenen Früchten belegen.


Bananenpizza vom Grill (Bild: © diogoppr - shutterstock.com)

Bananenpizza vom Grill (Bild: © diogoppr – shutterstock.com)


6. Ganz schnell zubereitet: aromatische Kräuter-Gemüsetaler

Diese würzigen Gemüsetaler sind schnell gemacht und lassen sich auch bei einem Grillabend, bei dem keine vegetarischen Beilagen geplant waren, noch schnell herrichten. Wer keine Auberginen vorrätig hat, kann anderes Gemüse wie Zucchini nutzen.

  • Aubergine
  • Kräuterbutter, gekauft oder selbst gemacht aus Butter, Knoblauch, Petersilie, Thymian, Rosmarin und Schnittlauch oder Salbei sowie Salz und Pfeffer
  • Chiliflakes oder scharfes Paprikapulver

Schneide die Aubergine in Scheiben, lasse die Kräuterbutter in der Nähe des Grills oder in der Mikrowelle vorsichtig anschmelzen und bestreiche dann die Gemüsescheiben beidseitig damit. Bestreue die Scheiben nach Belieben mit ein wenig Chili oder Paprikapulver. Grillieren lassen sich die Scheiben am besten in einer Aluschale.


Gegrillte Auberginetaler (Bild: © Emi Cristea - shutterstock.com)

Gegrillte Auberginetaler (Bild: © Emi Cristea – shutterstock.com)


7. Raclettekartoffeln vom Grill

Der gemütliche Racletteabend beschränkt sich mit diesen leckeren Grillkartoffeln endlich nicht mehr nur auf den Winter und die schnöde Folienkartoffel ist damit auch erst mal abgeschrieben. Das Rezept ergibt zwei Portionen als Hauptgericht und bis zu vier Portionen als Beilage.

  • 2 grosse Kartoffeln mit Schale, gewaschen und vorgekocht
  • 150 bis 200 g Raclettekäse (gewürfelt) oder junger Appenzeller (gerieben)
  • eine Prise Raclettegewürz
  • 1 grosse Knoblauchzehe
  • bunter oder schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Kartoffeln halbieren und dann mit einem Löffel so aushöhlen, dass etwa ein Zentimeter Rand stehen bleibt. Mische dann den Käse mit dem Gewürz und presse den Knoblauch hinein, mit Pfeffer abschmecken. Mit dieser Masse die Kartoffeln füllen und auf den Grill legen, bei einem Grill mit Deckel diesen schliessen, dann wird der Käse schön braun. Wenn die Kartoffeln knusprig braun sind und der Käse geschmolzen, ist das Sommerraclette fertig. Übrigens: Im folgenden Rezept findest Du eine Verwendung für das ausgeschabte Innere der Kartoffeln.


Raclettekartoffeln vom Grill (Bild: © MSPhotographic - shutterstock.com)

Raclettekartoffeln vom Grill (Bild: © MSPhotographic – shutterstock.com)


8. Vegetarische Kartoffelcreme als Beilage für Grilliertes

Diese Creme schmeckt als Aufstrich für frisches Baguette oder als Dip für rohes und gegartes Gemüse. Sie ist die ideale Verwendung für die Reste der ausgehöhlten Kartoffeln aus dem Rezept für Raclettekartoffeln weiter oben.

  • 4 bis 6 gehäufte EL gegarte und abgekühlte Kartoffel (Pellkartoffeln oder aus dem Rezept oben)
  • 3 EL Crème fraîche
  • 2 bis 3 EL gehackte Kräutermischung (zum Beispiel Schnittlauch, Petersilie und Dill)
  • 1 Zehe Knoblauch, gepresst
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Prise Cayennepfeffer

Zerkleinere die Kartoffel mit einer Gabel zu einem feinen Püree und gib danach alle anderen Zutaten dazu. Verrühre alles kräftig zu einer glatten Creme. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken und servieren.


Vegetarische Kartoffelcreme (Bild: © Ildi Papp - shutterstock.com)

Vegetarische Kartoffelcreme (Bild: © Ildi Papp – shutterstock.com)


9. Schnell gemacht: grillierter grüner Spargel

Anders als der weisse Kollege ist der grüne Spargel sehr schnell vorbereitet. Das aromatische Gemüse muss nicht geschält werden, lediglich geputzt und an den Enden ein wenig gestutzt. Für den Grill kannst Du einen Grillkorb, Grillkäfig oder eine Aluschale benutzen. Direkt auf dem Rost geht es natürlich auch, dann musst Du nur aufpassen, dass die dünnen Gemüsestangen nicht hindurchrutschen.

  • 1 Bund grüner Spargel
  • 2 bis 3 EL Olivenöl
  • Pfeffer und Salz aus der Mühle

Bestreiche die geputzten Spargelstangen mit dem Olivenöl und würze sie kräftig mit Salz und Pfeffer. Schon sind sie fertig für den Grill. Nach etwa drei Minuten sind sie gar. Mit einem geriebenen, rezenten Käse sind die Spargelstangen übrigens aus dem Ofen ebenfalls sehr lecker.


Grillierter grüner Spargel (Bild: © Niki Crucillo - shutterstock.com)

Grillierter grüner Spargel (Bild: © Niki Crucillo – shutterstock.com)


Und hier noch die fertigen Quickies für spontane Grillpartys und für Faule

Fertige Gemüseburger aus dem Kühlregal

  • Tofugriller und Tofusteaks
  • Seitanschnitzel in Marinade aus dem Kühlregal
  • Vegetarische Würstchen
  • Grillgemüse aus der Gefriertheke
  • Grillkäse wie griechischer Halloumi
  • Folienkartoffeln mit Kräuterquark


Es muss nicht immer Fleisch sein beim Grillieren, und für Vegetarier muss mit der Folienkartoffel noch lange nicht Schluss sein. Die leckeren vegetarischen Grillrezepte sorgen als Beilage oder Hauptgang für mehr Abwechslung beim Grillieren. Dank der vielen frischen Kräuter und des Gemüses enthalten die Grillgerichte viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, ein Beitrag zur gesunden Ernährung der ganzen Familie. Und mit den leckeren, frischen Aromen kommen vielleicht auch hartgesottene Fleischesser noch auf den Geschmack.

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Artikelbild: © Wollertz – shutterstock.com

Über Maria Wildt

Maria Wildt ist Agraringenieurin und Beautybloggerin der ersten Stunde. Beauty, Lifestyle, Natur, Umwelt und Wissenschaften sind daher ihre liebsten Themen. Seit 2007 ist sie Bloggerin, seit 2013 freiberufliche Onlineredakteurin und Texterin.


1 Kommentar


  1. Wow das sind wirklich leckere Rezepte, muss ich mal ausprobieren. Ich benutze seit geraumer Zeit ein „Programm“ für schönere Haut mit einem bestimmen Ernährungsplan, das passt sicher gut zusammen, obwohl ich mich mit Veganem noch nicht so gut auskenne. Aber das Programm ist auf jeden Fall ein Blick Wert, ich fand diesen Artikel recht überzeugend (-> http://thathealthylook.com/y83b) und habe es darauf hin einfach mal ausprobiert! Bin bis jetzt begeistert 🙂

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