Trittfest durch den Winter – Was einen guten Winterschuh ausmacht

08.01.2015 |  Von  |  Allgemein
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Trittfest durch den Winter – Was einen guten Winterschuh ausmacht
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Endlich ist Schnee angesagt, zudem klirrende Kälte: Winterwetter, wie es zu dieser Jahreszeit auch sein sollte! Notfallaufnahmen werden dann aber wieder deutlich mehr Knochenbrüche, von denen zumindest einige hätte vermieden werden können, behandeln müssen. Denn nach wie vor sind vor allem in der Stadt viele Damen nicht bereit, elegantes Schuhwerk gegen den Witterungsverhältnissen angepasstes auszutauschen. Abgesehen davon, dass es gar nicht ladylike aussieht, wenn jemand mit High Heels über Glatteis rutscht und stolpert, ist dies sehr leichtsinnig und auch ein bisschen dumm.

Verletzungen auf glatten Trottoirs kann man vorbeugen, in dem man robustes Schuhwerk trägt und auf rutschfeste Sohlen achtet. Nichts spricht dagegen, dieses dann am Arbeitsplatz gegen schickere Schuhe zu wechseln. Dass Winterschuhe die Füsse schön warm und trocken halten, ist ein weiterer Pluspunkt. Vielleicht bleiben Sie lieber daheim, wenn es draussen gefroren ist, aber frische Luft ist auch oder gerade im Winter enorm wichtig. Bewegung im Schnee macht Spass und beugt schleichender Winterdepression vor. Mit der passenden Ausrüstung und geeignetem Schuhwerk werden Sie den inneren Schweinehund viel leichter überwinden und sich öfters und sicherer an frischer, klarer Winterluft bewegen.



Worauf ist bei einem perfekten Winterschuh zu achten?

Egal, ob es Schnee hat oder nicht: Kalte oder feuchte Füsse sind unangenehm und ungesund. Wanderschuhe haben ebenso wie Lauf- und Multifunktionsschuhe Membranen, welche ideal vor Nässe schützen. Leder erhält durch Wachs oder Imprägnierspray einen Schutz vor Feuchtigkeit. Hochwertige Lederschuhe sind oftmals schon entsprechend behandelt.

Ich habe mehrfach gelesen, dass für Schneeschuhtouren und ausgiebige Winterwanderungen spezielle Winterwanderschuhe sein müssten. Meine eigene Erfahrung aus vielen Wanderjahren bei wirklich jedem Wetter und rund ums Jahr, ist jedoch, dass ein guter Wanderschuh sehr wohl auch wintertauglich ist. Durch die Polsterung und das Futter sorgt ein hochwertiger Wanderschuh bei jeder Witterung für warme Füsse. Lediglich die Wandersocken wähle ich im Winter etwas dicker als im Sommer. Auch von meinen Wanderkollegen besitzt niemand spezielle Winterwanderschuhe. Jedoch möchte ich Ihnen diese auf keinen Fall ausreden. Je wohler man sich mit der Fussbekleidung fühlt, desto lieber ist man darin unterwegs: Deshalb finden Sie unbedingt den idealen Schuh für sich und lassen Sie sich gut beraten!

Wenn Sie auch im Winter regelmässig joggen gehen möchten, brauchen Sie nicht unbedingt spezielle Schuhe. Wahrscheinlich werden Sie ohnehin keine Strecke durch den Tiefschnee wählen und die ständige Bewegung wärmt Sie sowieso. Halten Sie Ihre Füsse am besten durch Laufsocken aus Merinowolle warm. Diese sind relativ teuer, begleiten Sie jedoch dank bester Qualität mehr als eine Saison, sodass die Anschaffung durchaus lohnt.



Beim Nordic Walking wird der Körper nicht so schnell aufgewärmt, wie beim Lauftraining, weshalb hierfür festere Fussbekleidung wichtig ist. Ob aus Leder oder synthetischem Material, spielt dabei keine grosse Rolle, wichtig ist eine Membran, welche dafür sorgt, dass auch bei Minustemperaturen die Füsse schön warm bleiben.

Nicht nur auf Schneeschuhen macht es Spass, durch tiefen Schnee zu stapfen. Gamaschen schützen davor, dass Schnee über den Rand in den Schuh eindringen kann. Diese sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Ideal sind jene, die sich mit Klettverschluss schliessen lassen. Diese können auch mit kalten Fingern rasch an- und ausgezogen werden.





Winterschuhe sollen die Füsse schön warmhalten und mit rutschfesten Sohlen Unfällen vorbeugen. (Bild: Agnes Kantaruk / Shutterstock.com)

Winterschuhe sollen die Füsse schön warmhalten und mit rutschfesten Sohlen Unfällen vorbeugen. (Bild: Agnes Kantaruk / Shutterstock.com)

Matschige Böden und gefrorene Wege stellen hohe Anforderungen an die Sohlen

Outdoorsportler kennen das: Die Sohlen müssen zu jeder Jahreszeit griffig und rutschfest sein. Trittsicherheit ist eine wichtige Voraussetzung für Bergtouren und dabei spielt eben auch ein zuverlässiger und trittfester Schuh eine Rolle. Im Winter kommen zu Eis und Schnee noch Matsch und Nässe hinzu, die bei tiefen Temperaturen gefrieren. Sohlen, die im Sommer perfekt sind, können im Winter versagen: Wintersohlen sind weicher und ihre Gummizusammensetzung sorgt dafür, dass sie bei Kälten nicht zu hart und somit rutschiger werden. Weichere Sohlen jedoch nutzen sich im Sommer schneller ab. Einige Hersteller habe deshalb eine spezielle rutschfeste Sohle entwickelt, die rund ums Jahr und auf jedem Terrain rutschhemmend wirkt und stets der perfekte Begleiter ist.

Einige Wanderschuhe verfügen über eingearbeitete und bei Bedarf ausklappbare Metallspikes. Diese Anschaffung lohnt vor allem dann, wenn man während der Wintermonate wirklich viel damit unterwegs sein wird. Eine Alternative bieten Schuhspikes und Schneeketten, welche ganz einfach über die Schuhsohlen gezogen und ebenso leicht wieder entfernt werden können. Diese sind inzwischen in verschiedenen Preisklassen erhältlich und gibt es im Discounter ebenso, wie im Sportfachgeschäft. Sie wiegen fast nichts und nehmen kaum Platz weg. Ich habe ein Paar Schuhspikes im Winter immer griffbereit und war schon manches Mal sehr froh darum! Falsche Eitelkeit ist fehl am Platz: Auch beim Einkaufen oder auf dem Arbeitsweg schützen sie vor Stürzen und sind zudem fast unsichtbar.
Auch Wanderstöcke sorgen für Sicherheit auf rutschigem Untergrund.



Vielleicht wünschen Sie sich nun einige Empfehlungen, welche Marken besonders geeignet sind. Diese kann ich Ihnen jedoch nicht geben. Wahrscheinlich gibt es in diesem Winter schon wieder Neues auf dem Markt. Allerdings ist meine langjährige Erfahrung, dass es sich in Hinblick auf Wohlbefinden und Sicherheit absolut lohnt, bei den Wander- und Sportschuhen auf gute Markenqualität zu achten.

Da Sportschuhe inzwischen längst alltagstauglich geworden sind, dürfen Sie natürlich auch im Winter in der Stadt und auf dem Weg zur Arbeit getragen werden. Aber auch Stiefel mit robustem Sohlen eigenen sich wesentlich besser, als jene, die zwar schick aussehen, aber so gut wie kein Profil haben und deshalb äusserst rutschig sind. Immerhin sieht ein cooler oder sportlicher Schuh besser aus, als ein Gips-Fuss und lässt sich erst noch sehr viel angenehmer tragen! Rustikale Stiefel, vielleicht mit attraktiven Stulpen kombiniert, sehen auch zum Rock getragen lässig aus.

Kommen Sie gut und unfallfrei durch den Winter und geniessen sie die klare, frische Winterluft, so oft Sie können!



 

Oberstes Bild: © Pontus Edenberg – Shutterstock.com

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