Tipps für gesundes Haar und gesunde Kopfhaut

30.05.2016 |  Von  |  Haarpflege
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Tipps für gesundes Haar und gesunde Kopfhaut
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Wer träumt nicht von glänzendem, geschmeidigem und kraftvollem Haar? Tatsächlich stand das Haar schon im Altertum für Vitalität, Gesundheit und Kraft. Darüber hinaus ist es ein Spiegel der physischen und mentalen Gesundheit.

Aber ein gesundes Haarwachstum beginnt bei der Pflege der Kopfhaut. Wir zeigen auf, was für eine gesunde Kopfhaut und Haarpracht notwendig ist.

Gute Pflege

Die Haut ist das grösste Organ des Menschen. Die Kopfhaut zählt zu den empfindlichen Körperregionen und übt einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung und das Wachstum der Haare aus. Sie besteht aus drei Hautschichten und dient dem Schutz des Kopfes.

Dabei reguliert sie Wasserhaushalt und Körpertemperatur und ist zusätzlich an der Sinneswahrnehmung beteiligt. Doch viele Menschen leiden unter irritierten oder sensiblen Kopfhautzuständen, ihre Kopfhaut ist trocken oder neigt zu vermehrter Talgproduktion und Schuppenbildung.  Dabei sollte die Kopfhaut wie auch der Rest des Körpers mit äusserster Zuwendung bei der Pflege behandelt werden.

Leise rieselt der Schnee?

Viele Menschen leiden insbesondere im Sommer an trockener Kopfhaut. Wie die Haut am Rest des Körpers wird auch die Kopfhaut durch hohe Temperaturen und trockene Luft stark beansprucht. Oft reagiert sie mit übermässiger Verhornung und es bilden sich feine, weisse trockene Schuppen.

Gleichzeitig kann das Haar durch externe Einflüsse trocken werden und sich strohig anfühlen. Hier sollte neben einem sanften Shampoo auch ein beruhigendes Tonikum zum Einsatz kommen. Dabei sollte man stets darauf achten, dass die Produkte milde Waschsubstanzen enthalten und nur wenige bis keine Schaumbildner, die das Haar zusätzlich austrocknen.

Wer zu einer öligen Haut neigt, ist häufiger von fettigen Kopfschuppen betroffen. Der Grund: Durch die übermässige Aktivität der Talgdrüsen können sich Hefepilze des Stammes Malassezia furfur vom übermässigen Talg besonders gut ernähren.

Zudem bildet dieser eine anaerobe Umgebung und schafft auf diese Weise ideale Bedingungen zur Vermehrung. So kann sich die Population der Mikroorganismen um bis zu 45-75 % erhöhen. Es entstehen gelbliche, fettige Kopfschuppen, die oft von Rötungen und Juckreiz begleitet werden.

Das Haar ist fettig. Spezielle Wirkstoffe wie Ketoconazol oder Zink-Pyrithion und Shampoos mit einem Peeling-Effekt beseitigen die hartnäckigen Flocken und wirken dabei gleichzeitig entzündungshemmend und juckreizlindernd.



Wenn das Haar verloren geht

Zwar verliert jeder täglich etwa 100 Haare, doch Millionen von Menschen leiden unter Haarausfall. Die Ursachen sind vielfältig. Man unterscheidet zwischen anlagebedingten Haarausfall, dem hormonelle, erbliche Ursachen zugrunde liegen und dem temporären Haarausfall, der in der Regel durch Stress, Erschöpfung, Schwangerschaft, eine unausge­wogene Ernährung oder Medikamente ausgelöst wird. Viele Betroffene reagieren bei erblich bedingtem Haarausfall nicht, dabei können entsprechende Massnahmen wie etwa durchblutungsfördernde Kopfhaut­massagen, Nahrungs­ergänzungsmittel oder angepasste Pflege­produkte den Haarausfall verzögern.

Und auch temporären Haarausfall kann man in den Griff bekommen: Neben einer angepassten Ernährung und ausreichend Bewegung, die die Durchblutung fördert, gibt es Produkte, die Kopfhaut und Haarfollikel stimulieren und das Haarwachstum anregen.

 

Artikel von: medicalpress.de
Artikelbild: © misfire_asia – Shutterstock.com

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