Süsse Versuchung: Zucker in Naturkosmetik

04.08.2014 |  Von  |  Allgemein
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Süsse Versuchung: Zucker in Naturkosmetik
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Obwohl er uns das Leben versüsst, ist Zucker nicht Bestandteil einer gesunden Ernährungsweise. Denn raffinierter Zucker ist nicht nur ein gemeiner Dickmacher, sondern er schadet auch den Zähnen. Was viele Menschen jedoch nicht wissen: Unsere Haut enthält natürlicherweise zahlreiche Zuckerverbindungen, mit deren Hilfe sie Feuchtigkeit speichert und das Bindegewebe stabilisiert. Deshalb ist Zucker für die menschliche Haut sehr gut verträglich und in Sachen Beauty sind Bedenken gegen die süssen Kristalle vollkommen unbegründet.

Viele Kosmetikhersteller haben das bereits erkannt, weshalb Zucker immer häufiger in Peelings, Shampoos oder Cremes eingesetzt wird. Darüber hinaus ist es recht einfach, fabelhafte Peelings in der heimischen Küche selbst herzustellen.



Zucker in Kosmetika auf dem Vormarsch

Reinigungsprodukte, wie Duschcremes oder Waschlotionen, setzen zunehmend auf die Wirkung von Zuckertensiden. Weil dabei Naturkosmetik-Hersteller ausdrücklich auf die Verwendung nachwachsender Rohstoffe achten, ist für sie Zucker aus Kartoffeln, Rüben oder Trauben, die sie mithilfe pflanzlicher Öle zu Tensiden verarbeiten, als Inhaltsstoff ihrer Kosmetika ideal. Hierzu verwenden sie häufig Kokosöl oder Palmfett, also ebenfalls Stoffe, die biologisch abbaubar sind. Zuckertenside ergeben einen mild-cremigen Schaum, reinigen sanft und sind aussergewöhnlich hautverträglich. Zudem schonen sie den natürlichen Schutzmantel der Haut. Zuckerhaltige Waschsubstanzen helfen der Haut, Feuchtigkeit zu speichern, fördern die Durchblutung und regen damit die Zellneubildung an. Beste Voraussetzungen also für ein genussvolles Dusch- oder Badeerlebnis!

Zuckerkristalle als Peeling

Um abgestorbene Hautschüppchen zu lösen, bietet sich etwa ein Mal pro Woche ein sanftes Peeling an. Auch hierfür ist Zucker bestens geeignet.

Vorschlag 1: Wir empfehlen, einfach eine Tasse mit naturbelassenem braunen Rohrzucker mit 8 bis 10 Esslöffeln Olivenöl sowie 2 Löffeln Meersalz zu vermischen. Falls Sie etwas Duft mögen, geben Sie noch einige Tropfen ätherisches Öl wie etwa Lavendel- oder Melissenöl hinzu. Die Masse tragen Sie am besten in der Duschkabine mit kreisenden Bewegungen und leichtem Druck auf die Haut auf. Nun lassen Sie das Peeling 2 Minuten einwirken, um es anschliessend mit warmem Wasser abzuspülen.

Vorschlag 2: Alternativ nehmen Sie 3 Esslöffel braunen Rohrzucker und vermischen ihn mit 4 Löffeln Honig, 2 Löffeln Zitronensaft und ½ Löffel gehacktem Ingwer. Ebenfalls mit kreisenden Bewegungen einmassieren. Danach abspülen.

Tipp: Zuckern (Sugaring) ist eine wunderbar sanfte Haarentfernungsmethode. Die Haarentfernungspaste wird auf Basis von Zucker mit Wasser und Zitrone hergestellt. Aufgrund des Inhaltsstoffes Wasser lassen sich Rückstände von der Haut sehr leicht entfernen, die Poren verstopfen nicht und das Entzündungsrisiko ist niedrig. Die Wirkung ist ähnlich wie beim Waxing, allerdings ohne jegliche chemischen Zusätze.



 

Oberstes Bild: © Geo-grafika – Shutterstock.com

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