Stoffkunde: Was versteht man unter Körperbindung?

17.12.2015 |  Von  |  Mode
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Stoffkunde: Was versteht man unter Körperbindung?
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Die Köperbindung zählt neben der Atlasbindung und der Leinwandbindung zu den Grundbindungsarten gewebter Stoffe.

Bei einer Körperbindung, auch Köper oder Twill genannt, verläuft der Grat schräg – von links oben nach rechts unten (S-Grat-Köper) oder von links unten nach rechts oben (Z-Grat-Köper).

Der Schuss geht abwechselnd unter dem Kettfaden hindurch, anschliessend wieder über mindestens zwei Kettfäden. Da sich der nächste Schussfaden zur Seite und nach oben verlagert, wird so ein diagonales Muster produziert.


Bei einer Körperbindung verläuft der Grat schräg. (Bild: Sfischer / Wiki / <a title="en.wikipedia.org - GNU Free Documentation License"

Bei einer Körperbindung verläuft der Grat schräg. (Bild: Sfischer / Wiki / GNU)


Die Seite mit mehr Kettfäden wird Kettköper genannt, die andere Schussköper. Der bekannteste Kettkörper ist Jeansstoff, bei dem die Kette blau ist, der Schuss weiss; bei Weben liegt die blaue Seite oben.

 

Artikel von: fashionpress.de
Artikelbild: © Ohmega1982 – shutterstock.com

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