Stand-up-Paddeling ist wie Pilates auf dem Wasser

20.08.2014 |  Von  |  Fitness
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Stand-up-Paddeling ist wie Pilates auf dem Wasser
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Eine neue Sportart erobert die Schweizer Gewässer: Stand-up-Paddeling. Das Paddeln in aufrechter Haltung auf einer Art Surfbrett lässt sich recht einfach erlernen. Der gesamte Körper wird schonend trainiert, während die Seele wunderbar entspannen kann.

Stand-up-Paddeling, kurz SUP genannt, basiert auf einer uralten Technik. Um die Fische sowie im Wasser lauernde Gefahren besser erkennen zu können, paddelten früher viele Fischer stehend. Als später Fischernetze höhere Fangmengen versprachen, verschwand diese ursprüngliche Fortbewegungsart. In den letzten zwei, drei Jahren gleiten plötzlich indes wieder mehr Menschen aufrecht über die Schweizer Seen. Wir erklären, wie das funktioniert und ob der Sport für jedermann geeignet ist.

Warum wird SUP auch Pilates für Wassersportler genannt?

  • Wie die meisten Pilates-Übungen trainiert das stehende Paddeln auf schonende Art die Rumpfstabilität, sorgt also für eine stabile Körpermitte.
  • Einseitige oder ruckartige Belastungen gibt es nicht.
  • Die Verletzungsgefahr ist sehr gering.
  • Das Paddeln sorgt je nach Tempo für mehr Kraft und höhere Ausdauer.
  • SUP schult hervorragend den Gleichgewichtssinn.

Während der körperlichen Aktivität gleiten die Umgebung und der Himmel vorbei. Sie können selbst entscheiden, wie viel Sie sich abverlangen möchten, ob Sie athletisch Ihre Bahnen ziehen oder in erster Linie die Ruhe geniessen wollen.

Stehend übers Wasser gleiten: Für welche Personen ist der Sport geeignet?

Stabil auf einem Surfbrett stehen und sich mithilfe eines Kanupaddels fortbewegen: Was recht einfach klingt, erfordert zunächst eine gehörige Portion Gleichgewichtssinn. Gerade am Anfang ist Scheu vor dem Wasser unangebracht, weil die meisten der ersten Stehversuche zumeist im kühlen Nass enden.

Im Gegensatz zum Surfen benötigt man für SUP keine besonderen athletischen Fertigkeiten. Darüber hinaus ist Stand-up-Paddeling einer sehr breiten Personengruppe zugänglich. Selbst Menschen mit Gelenkbeschwerden, Übergewichtige oder ältere Personen dürfen unbesorgt aufs Brett.

Wichtig: Personen, die nicht sicher schwimmen können, und absolute Anfänger sollten eine Schwimmweste tragen!

Wie wird man Stand-up-Paddler?

Zur Ausrüstung gehören in erster Linie das Brett (SUP-Board) und ein Paddel. Die Boards gibt es in verschiedenen Grössen und Ausführungen. Körpergewicht und Können entscheiden darüber, welches das passende ist. Je nach Wassertemperatur werden noch ein Neoprenanzug und Booties (wasser- und rutschfeste Handschuhe) benötigt. Wer sich auf Flüsse wagt, sollte ausserdem einen Helm und eine Schwimmweste tragen.

SUP-Einsteiger besuchen am besten einen Anfängerkurs oder buchen zwei bis drei Privatstunden. Hierbei lernen sie die korrekte Haltung sowie die Handhabung des Paddels. Für die Kurse wird die Ausrüstung zumeist zur Verfügung gestellt. Vielerorts kann man Board, Paddel und gegebenenfalls Schwimmwesten stundenweise mieten. Kaufinteressenten finden eine individuell passende SUP-Ausrüstung im Sport-Fachhandel.

 

Oberstes Bild: © g-stockstudio – Shutterstock.com

Über Kerstin Birke

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