Sieben Beauty-Geheimnisse für perfekte Fingernägel

17.09.2014 |  Von  |  Figur
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Sieben Beauty-Geheimnisse für perfekte Fingernägel
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Mit dem Lackieren der Nägel ist es oftmals eine Krux: Hat man es endlich geschafft, alle zehn Finger unfallfrei zu lackieren, ist der Lack nicht richtig getrocknet und schon zieht man sich eine Macke in den Lack. Das kann einem nicht nur den Tag verderben, sondern auch die Zeitplanung ordentlich durcheinander bringen. Aber es gibt einige kleine Tricks, mit denen das Lackieren um einiges vereinfacht wird – und es ist wahrlich kein Hexenwerk!

Ob die richtige Technik des Auftragens oder das Ausweichen auf metallische Farbtöne, wenn es denn mal schnell gehen soll – mit unseren sieben Tricks für wunderschön lackierte Fingernägel wird die lästige Lackiererei zu einem wahren Kinderspiel!



Die richtige Form verleiht Stärke

Eckig, spitz, oval – beim Feilen der Nägel sind der Fantasie fast keine Grenzen gesetzt. Aber auch nur fast, denn wer Wert auf gepflegte und vor allem feste sowie kräftige Nägel legt, der sollte von extremen Formen lieber Abstand nehmen. Am besten wachsen Ihre Nägel, wenn Sie auf ihre natürliche Form setzen. Leicht abgerundet und ohne harte Kanten werden die Fingernägel widerstandsfähiger, brechen seltener und der Nagellack hält besser. Um weiteres Splittern zu vermeiden, kann sich bereits die Investition in eine gute Nagelfeile lohnen. Glasfeilen sind zum Beispiel besonders schonend und bereiten die Nägel optimal auf die weitergehende Maniküre vor.

Vor der Maniküre auf Duschen und Einweichen verzichten

Auch wenn es zu den Klassikern der Maniküre im Studio gehört, ist das Einweichen der Nägel vor dem Lackieren eigentlich nicht förderlich. Wasser macht die Nägel leicht porös und damit wird die Wahrscheinlichkeit vergrössert, dass der Lack nicht ordentlich haften kann. Dies gilt natürlich nicht nur fürs Einweichen, sondern auch für die Dusche oder das Wannenbad vor dem Lackieren. Im besten Fall sind die Nägel vor dem Auftragen des Lacks sauber, trocken und vor allem fettfrei, um so ein gleichmässiges und langanhaltendes Resultat zu erzielen.



Gerollt, nicht geschüttelt

Als Kind hat man seine Mutter dabei beobachtet und das Vorgehen vollkommen selbstverständlich ins eigene Beauty-Repertoire aufgenommen: Das Schütteln des Nagellacks vor dem Auftragen. Dabei ist dieses Vorgehen ziemlich schädlich – und zudem ein Garant für einen unregelmässigen Auftrag. Wieso? Weil sich der Nagellack durch das Schütteln mit Sauerstoff vermischt und dadurch Bläschen entstehen können. Diese wiederum können zu hässlichen Schlieren auf dem Nagel führen. Oder noch schlimmer: Die Bläschen platzen zu den unmöglichsten Gelegenheiten – wie der wichtigen Präsentation im Büro – auf und der Lack ist ab. Viel besser ist es deshalb, den Nagellack vor Gebrauch vorsichtig über Kopf zu halten und in den Händen zu rollen.



Die Basis legt den Grundstein für schöne Nägel!

Oftmals trägt man zahlreiche Schichten Nagellack auf. Da ist der Basecoat, der farbige Nagellack, der Topcoat und dann vielleicht sogar noch ein Schlusslack, der zu einem schnelleren Trocknen führen soll. Ganz schön viel für einen Nagel zu tragen, nicht wahr? Deshalb ist es umso wichtiger, dass der Basecoat, der zuerst aufgetragen wird, den Nagel schützt und stärkt – zum Beispiel mit pflegenden Proteinen. Der Zoya Anchor Base Coat ist ein Klassiker, der mit knapp zehn Franken sowohl den Geldbeutel als auch den Fingernagel schont. Der richtige Basecoat schützt übrigens auch vor hässlichen Verfärbungen der Nägel und sollte deshalb gerade bei knalligen Farben unbedingt aufgetragen werden.

Die richtige Technik für schöne Resultate

Kreuz und quer und möglichst viel? So wird Ihr Nagellack garantiert weder besonders schön aussehen noch lange halten. Stattdessen sollte man lieber auf gleichmässige und dünne Schichten setzen. Ein schwungvoller Strich in der Mitte und dann jeweils einer an den Seiten und fertig ist der perfekte Auftrag. Achten Sie allerdings bitte darauf, den Strich auch bis an die Spitze des Nagels durchzuziehen! Dadurch vermeiden Sie die äusserst lästige Tipwear, bei der der Nagellack vorne hässlich abplatzt.

Metallic-Look wenn es schnell gehen muss



Jede Frau kennt das wahrscheinlich: Man hat eine Verabredung mit der besten Freundin und die Nägel sehen schrecklich aus. Aber die Zeit drängt und man kann nicht mehr das komplette Prozedere mit Base- und Topcoat durchziehen. Für solche Fälle sollte man einen Nagellack im Metallic-Look zur Hand haben. Dieser hat nämlich gleich zwei Vorteile: Auf der einen Seite ist er durch die Glitzerpartikel oft deckend genug, um gleich beim ersten Auftrag ein gleichmässiges und schönes Ergebnis zu erzielen und auf der anderen Seite ist metallischer Lack sehr pflegeleicht. Macken und kleine Holprigkeiten fallen nicht besonders auf und so kann man – auch wenn es mal schnell gehen muss – ein schönes Ergebnis produzieren.

Finger(nägel) weg von diesen Inhaltsstoffen

Leider gibt es immer noch Nagellacke, die über schädliche Inhaltsstoffe verfügen, die nicht nur den Nagel, sondern auch den Rest des Körpers beeinträchtigen können. Deshalb sollte man schon beim Kauf einen Blick auf die Inhaltsstoffliste werfen und Lacke meiden, die die folgenden Dinge enthalten:

  • Dibutylphthalat (DBP),
  • Toluol,
  • Formaldehyd,
  • Formaldehyd-Harz,
  • Campher.

Dibutylphtalat zum Beispiel ist ein Weichmacher, der nicht nur schädlich für die Nägel ist, sondern auch im Verdacht steht, krebserregend sein zu können. Eine Marke, die auf solche Inhaltsstoffe verzichtet und sich als besonders gesundheitsverträglich auszeichnet, ist beispielsweise Chanel.




 

Oberstes Bild: © katielittle – Shutterstock.com

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