Schuppen: Was hilft?

20.11.2014 |  Von  |  Hautpflege Allgemein
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Schuppen: Was hilft?
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Das weisse Geriesel auf dunkler Kleidung nervt. Dabei hat rund die Hälfte aller Schweizerinnen und Schweizer irgendwann im Leben einmal Probleme mit Schuppen. Entgegen der landläufigen Meinung, dass eine zu trockene Kopfhaut die Ursache sei, können auch Menschen mit fettigem Haar darunter leiden.

Schuppen müssen niemandem peinlich sein. Im Grunde ist die Schüppchenbildung sogar ein ganz natürlicher, gesunder Vorgang. Damit sich unsere Haut und damit auch die Kopfhaut ständig erneuern kann, sterben alte Zellen ab und schaffen Platz für junge, neue. Normalerweise sind die abgestorbenen Hautzellen mikroskopisch klein, sodass man sie gar nicht bemerkt. Erst bei einer Überproduktion der Hornzellen werden sie sichtbar. Wir verraten Ihnen, wie Sie mit den lästigen Begleitern schnell Schluss machen.


Warum haben manche Menschen Schuppen, andere nicht?

Bei allen Menschen ist die Kopfhaut von einem speziellen Hefepilz (lat. Pityrosporon ovale) besiedelt. Sobald er, etwa aufgrund einer Talgüberproduktion oder durch auf der Haut befindliche Keime, ausreichend Nahrung findet, wird er aktiv. Sichtbares Ergebnis sind auffällige Schuppen. Auch individuelle Faktoren, wie Lebensalter, klimatische Bedingungen und Pflegegewohnheiten, spielen eine Rolle. Selbst UV-Mangel, beispielsweise während der Wintermonate, und trockene Heizungsluft können die Schuppenbildung begünstigen. Darüber hinaus trocknet zu heisses Föhnen die Kopfhaut aus. Kommt noch kalkreiches Wasser hinzu, ist der „leise rieselnde Schnee“ perfekt.

Wann zum Hautarzt?

Leichte Schuppenbildung verläuft ohne zusätzliche Symptome. Sobald zum „rieselnden Schnee“ Rötungen hinzukommen oder die Kopfhaut extrem zu jucken beginnt, können das Hinweise für eine Entzündung oder eine behandlungsbedürftige Hauterkrankung sein. So führen beispielsweise Schuppenflechte und Neurodermitis zur übermässigen Schuppenbildung. Schuppenbildung ohne ernsthafte Begleitsymptome ist keine Krankheit. Mithilfe geeigneter Pflegemassnahmen gelingt es Betroffenen in aller Regel, das Problem innerhalb kurzer Zeit wieder in den Griff zu bekommen.

Spezialshampoos sind echte Schuppen-Killer

Wer Schuppen bekommen hat, kann sie wirkungsvoll mit Anti-Schuppen-Shampoos bekämpfen. Richtig angewendet, beseitigen sie das Problem recht schnell und vor allem dauerhaft, sodass sich niemand ein Leben lang die Haare mit Spezialshampoo waschen muss. In Anti-Schuppen-Shampoos sind verschiedene Wirkstoffe, allen voran Zink-Pyrithion, enthalten. Dieser Stoff reduziert die Keimbesiedlung auf dem Kopf, entzieht damit dem Hefepilz die Lebensgrundlage und verhindert so die Neubildung grosser, sichtbarer Schuppen. Für optimale Ergebnisse empfiehlt sich die zusätzliche Nutzung sogenannter „Leave-in-Produkte“, wie Anti-Schuppen-Tonic oder Haarwasser. Diese Finisher werden nach dem Einmassieren oder Aufsprühen nicht ausgespült und unterstützen die Wirkung des Anti-Schuppen-Shampoos nachhaltig.



Übrigens: Einseitige Ernährung und Dauerstress verursachen zwar für sich allein genommen keine Schuppenbildung. Ungesunde Lebensgewohnheiten können das Problem jedoch verstärken.

 

Oberstes Bild: © Lars Zahner – shutterstock.com

Über Kerstin Birke

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