Rohkost für die Haut: Raw Cosmetics

27.06.2016 |  Von  |  Hautpflege Allgemein
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Rohkost für die Haut: Raw Cosmetics
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Schon lange ist Raw Food, was so viel wie rohes Essen bedeutet, in vielen Schweizer Mündern. Bei dieser Ernährungsform werden die Lebensmittel nicht über 48 °C erwärmt. Somit bleiben auch Inhaltsstoffe erhalten, die empfindlich gegenüber Hitze sind. Anhänger der Raw-Food-Bewegung gehen davon aus, dass ihre Gerichte mehr gesunde Vitamine und Mineralstoffe als gegarte Speisen enthalten.

Inzwischen ist dieser Lifestyle-Funke auch auf den Bereich der Kosmetik übergesprungen. Beauty-Produkte mit kalt verarbeiteten Inhaltsstoffen erleben derzeit einen richtungsweisenden Hype.

Die aktuell bekanntesten Vertreter sind Lip Balms, also vegane Lippenpflegestifte. Sie enthalten ausschliesslich natürliche Inhaltsstoffe, wie beispielsweise kalt gepresste Öle. Auf Silikone, Parabene oder Paraffine verzichten die Hersteller hingegen vollständig.

Warum sind die Inhaltsstoffe roh?

Ganz einfach: weil sie roh besser sind als erhitzt. In kalt gepressten Sesam- oder Nussölen sind die wertvollen Nähr- und Wirkstoffe garantiert vollständig erhalten. Wer genauer hinschaut, sieht in den Kosmetikprodukten sogar noch winzige Stückchen von Samen oder Nüssen. Das finden viele Beautys ziemlich cool. Weil die Öle im Vergleich zu anderen weder Hitze ausgesetzt waren noch durch besondere Filter liefen, ist die Qualität der Raw-Kosmetikprodukte umwerfend gut.


Rohkost für die Haut: Raw Cosmetics (Bild: © Syda Productions - shutterstock.com)

Rohkost für die Haut: Raw Cosmetics (Bild: © Syda Productions – shutterstock.com)


Wie steht es um die Wirksamkeit?

Fans roher Kosmetik würden niemals Kosmetika an ihre kostbare Haut lassen, die sie nicht essen oder deren Inhaltsstoff-Begrifflichkeiten sie nicht aussprechen können. Schon gar nicht an die Lippen. Experten empfehlen, es selbst auszuprobieren: einfach eine Woche lang kalt gepresstes Pflanzenöl auf eine Gesichtshälfte geben und auf die andere Seite eine im Laden gekaufte Creme auftragen. Danach sehen und spüren, ob und welche Unterschiede es gibt.

Was bringt der Verzicht auf Silikon, Konservierungsmittel, Parabene, Paraffine & Co.?

Befürworter von Naturkosmetik plädieren dafür, dass man alle Inhaltsstoffe, die auf „-paraben“ enden, konsequent meiden sollte. Parabene konservieren zwar das Produkt, werden allerdings auch von der Haut aufgenommen. Bis heute weiss niemand ganz genau, was sie im Körper langfristig anrichten. Die preisgünstigen Paraffine sind genau genommen Abfallprodukte der Erdöl verarbeitenden Industrie. Warum sollten wir uns so etwas ins Gesicht salben, wenn es doch hochwertige, frische Pflanzenöle gibt, die einen nachweislich hohen Nährstoffgehalt besitzen?



Auf Konservierungsstoffe können frische Kosmetika sowieso verzichten. Sie kommen nämlich super frisch in die Läden und sind so appetitlich, dass sie schnell aufgebraucht sind. Wer mag denn heutzutage noch einen Jahre alten, unappetitlichen Lippenstift benutzen? Silikone gibt es heute in vielen verschiedenen Variationen. Raw-Kosmetik verwendet keine von ihnen. Schon allein deshalb, weil sie nach jeder Dusche ins Grundwasser laufen.

 

Artikelbild: © SMarina – Shutterstock.com

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