Radiage: Hautverjüngung der modernen Art

12.06.2014 |  Von  |  Gesichtspflege
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Radiage: Hautverjüngung der modernen Art
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„Die Behandlung erfolgt ambulant. Eine Betäubung ist nicht erforderlich. Schmerzen sind nicht zu befürchten. Schwellungen oder andere sichtbare Spuren unmittelbar nach der Sitzung auch nicht.“ Was beinahe zu schön klingt, um wahr zu sein, beschreibt eine der neuesten nicht-invasiven Kosmetikmethoden: Radiage.

Ein wesentlicher Aspekt der natürlichen Hautalterung ist das Nachlassen der Spannung innerhalb der Kollagenfasern. Das führt mit fortschreitendem Lebensalter unweigerlich zu Knitterfältchen und zur Erschlaffung der Haut. Häufige UV-Bestrahlung (Sonnenlicht, Solarium) oder andere schädliche Einflüsse (Grossstadtluft, Zigarettenrauch) können diesen Vorgang noch beschleunigen. Diese Erkenntnis führte in den vergangenen Jahren zur Entwicklung zahlreicher Systeme und Methoden, die explizit auf die Straffung des Unterhautgewebes, häufig auch als „Collagen-shrinking“ bezeichnet, abzielen. Radiage ist eine davon.



Wie funktioniert Radiage?

Wie das Wort bereits andeutet, handelt es sich bei Radiage um ein System, welches mit Radiofrequenzen arbeitet. Mit einer speziellen, Radiowellen aussendenden Sonde streicht die Kosmetikerin über Ihre Haut. Die Radiowellen dringen bis in die tieferen Hautschichten vor und führen dort zu einer sanften Erwärmung. Das führt dazu, dass sich die Kollagenfasern im Unterhautgewebe zusammenziehen. Dadurch sieht das behandelte Hautareal sofort nach der Sitzung glatter und straffer aus.

Gleichzeitig aktiviert die Erwärmung die faserbildenden Zellen im Unterhautgewebe, die sogenannten Fibroblasten. Diese beginnen sofort mit der Neubildung von Kollagen, was zu einer längerfristig stärkeren und festeren Haut führt. Damit dieser Prozess einsetzt, sind allerdings mindestens vier bis fünf Behandlungseinheiten erforderlich, was einige Wochen oder gar Monate in Anspruch nehmen kann.

Zu einer Überhitzung des Gewebes und damit zu Schmerzen kann es während der Radiage-Behandlung nicht kommen. Weil die betroffenen Hautareale gleichzeitig permanent mit Kühlgel versorgt werden, spüren Sie lediglich eine leichte Erwärmung.

Vorteile gegenüber anderen Methoden



  • Keine Schnitte oder andere Hautdefekte
  • Kein Blut, keine Krusten, keine Narben oder blauen Flecken
  • Keine Abheilphase, d. h.: Sofort nach der Behandlung können Sie wieder unter Menschen, ohne dass Ihnen jemand etwas ansieht
  • Die Intensität der Behandlung lässt sich hervorragend individuell dosieren
  • Radiage lässt sich mit anderen kosmetischen Verfahren kombinieren
  • Nebenwirkungen wie Rötungen sind extrem selten und halten nur wenige Stunden bis maximal einen Tag lang an
  • Das Ergebnis hält bis zu drei Jahre
  • Die Behandlung kann bei Bedarf zu jeder Zeit und beliebig oft wiederholt werden.

Beste Ergebnisse im Gesicht

Bereits jüngere Personen mit ersten Anzeichen von Hautalterung, wie etwa feinen Lachfältchen, können sich mit Radiage behandeln lassen. Sehr gute Effekte werden vor allem am Hals und Dekolleté, an den Wangen und Mundwinkeln, auf Oberlippe und Stirn sowie an ansonsten schwer zugänglichen Stellen, wie Unterlid und seitlicher Augenpartie, erzielt.

Darüber hinaus kann die Methode auch an anderen Körperpartien, wie an den Beinen oder am Bauch zur Hautstraffung eingesetzt werden.



 

Oberstes Bild: © coka – Shutterstock.com

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