Pony nachschneiden wie ein Profi

10.08.2014 |  Von  |  Haarpflege
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Pony nachschneiden wie ein Profi
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Sie hatte bisher noch keinen Pony, würden ihn jedoch gern ausprobieren? Seine Form und Länge sollte sich vor allem an Ihrer Gesichtsform orientieren. Ob gerade geschnitten, tief, mit Seitenscheitel oder rund: Am besten lassen Sie sich von Ihrem Coiffeur ausführlich beraten.

Viele Coiffeure schneiden den Pony zwischen zwei Terminen kostenlos nach. Für den Fall, dass Ihnen für den Besuch des Salons die Zeit oder Gelegenheit fehlt, dürfen Sie ausnahmsweise auch selbst Hand anlegen. Hier finden Sie die wichtigsten Regeln.

1. Der richtige Zeitpunkt

Optimal ist ein Tag nach dem Haarewaschen. Dann ist Ihr Haar am griffigsten. Entgegen der landläufigen Meinung ist es besser, im trockenen Zustand zu schneiden, weil sich der Pony während des Trocknens zusammenzieht. Würde er nass geschnitten, könnte das Ergebnis demnach kürzer als gewünscht ausfallen. Kämmen Sie zunächst Ihr Haar in Form und schütteln Sie es mit den Fingern in Position. Nun stecken Sie die seitlichen Haarpartien mittels Klammern aus dem Gesicht. Zum Schneiden halten Sie den Pony entweder mit einem Kamm oder zwischen Zeige- und Mittelfinger geklemmt, ein wenig von Ihrer Stirn weg.

Jetzt kommt das Wichtigste: Mit einer scharfen Schere schneiden Sie in einem spitzen Winkel von unten (!) Minifransen in den Pony hinein. Lediglich wenige Millimeter, ähnlich wie kleine spitze Zähnchen.

2. So bekommt der Pony Fülle

Kämmen Sie Ihren Pony vom höchsten Punkt des Kopfes, dem sogenannten Scheitelpunkt. Dadurch entsteht ein Pony mit sehr viel Volumen. Falls Sie das nicht mögen oder Ihre Frisur eine andere Variante vorsieht, kämmen Sie zwei Finger breit über Ihrem Haaransatz sämtliche Haarsträhnen nach vorn und schneiden sie in Höhe der Nasenwurzel gerade ab. Danach wie unter Regel 1 beschrieben nachfransen.

3. Der sehr lange Pony

Dieser geht bis über die Augenbrauen und setzt damit die Augen eindrucksvoll in Szene. Falls Sie sich für solch ein XXL-Modell entscheiden, sollten Sie beachten, dass es sehr oft und vor allen Dingen extrem sorgfältig nachgeschnitten werden muss. Jede Woche sollte etwa ein Millimeter fallen, ansonsten sieht der lange Pony ungepflegt aus und seine Fransen pieken in den Augen. Achten Sie zudem darauf, dass sich der Pony nicht teilt wie ein Fenstervorhang Fenstervorhang. Das sieht nicht schön, sondern eher albern aus.

4. Abschied vom Pony

Falls Sie Ihren Pony rauswachsen lassen möchten, sollten Sie jede Menge Geduld mitbringen. Bis die vorderen Haarsträhnen Kinnlänge erreichet haben, dauert es ungefähr ein Jahr. Der kritische Punkt ist für die meisten Frauen erreicht, wenn der herauswachsende Pony die Augen bedeckt. Dann entscheiden sich viele, ihn doch wieder zu kürzen. Das Zurückstecken mittels Haarband oder einer Sonnenbrille kann in vielen Fällen über den kritischen Punkt hinweghelfen. Als Alternative können Sie während der Übergangsphase auch die Ansätze toupieren, Sea-Salt-Spray aufsprühen und den Pony mit den Fingern nach oben aus der Stirn streichen.

 

Oberstes Bild: © Vera F – Shutterstock.com

Über Kerstin Birke

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