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PMS Beschwerden lindern durch Ernährung

22.10.2016 |  Von  |  Ernährung, Gesundheit

Geschätzte Lesezeit: 4 minutes

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Viele Frauen leiden am prämenstruellen Syndrom, das sich unterschiedlich äussern kann.

Es ist jeden Monat das Gleiche: Schon Tage vor der Menstruation fühlt man sich träge, hinzu kommen Stimmungsschwankungen, das Hautbild verschlechtert sich und der Appetit steigt scheinbar unaufhörlich.

Es gibt viele Wege, das prämenstruelle Syndrom (PMS) zu lindern, einer davon ist eine Ernährungsumstellung. Was man essen sollte und auf welche Lebensmittel man besser verzichten sollte, erfahrt ihr hier.

PMS kann sich unterschiedlich äussern

Schätzungen zufolge leiden rund 80 % aller Frauen am prämenstruellen Syndrom. Dabei kommt es zu verschiedenen Beschwerden, die sich während der letzten vier bis 14 Tage vor dem Eintreten der Periode in jedem Monatszyklus zeigen können. Der Schweregrad variiert.

Der Autor Guy Abraham hat das prämenstruelle Syndrom in vier unterschiedliche Grade eingeteilt:

  • PMS A: Die erste Stufe ist durch Nervosität, Angst, Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen gekennzeichnet.
  • PMS C: Das Hauptsymptom dieser Form ist der gesteigerte Appetit auf Süssigkeiten. Daneben treten Erscheinungen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen bis hin zur Migräne sowie eine erhöhte Herzfrequenz auf.
  • PMS H: Bei dieser Form des prämenstruellen Syndroms kommt es verhäuft zur Bauchauftreibung, Ödemen im Bereich der Knöchel, Hände und im Gesicht, einer Gewichtszunahme, Brustspannen und Schwellungen.
  • PMS D: Es kommt es zu einer depressiven, weinerlichen Verstimmung. Zudem leiden viele Frauen häufig unter Schlaflosigkeit, einer erhöhten Licht- und Lärmempfindlichkeit sowie einer verminderten Libido.

Zwar wird eine Ernährungsumstellung allein die Symptome nicht vermeiden – bestimmte Lebensmittel können die unangenehmen Erscheinungen jedoch lindern. Beobachtungen haben ergeben, dass Frauen, die kurz vor ihrer Menstruation stehen, häufiger einen niedrigen Gehalt an Calcium, Magnesium und Vitamin B6 aufweisen.

Sie müssen Defizite über die Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel ausgleichen. Idealerweise fangen sie damit rund anderthalb Wochen vor dem Beginn der Menstruation an.


Mit der richtigen Ernährung lassen sich PMS Beschwerden lindern. (Bild: © gpointstudio - istockphoto.com)

Mit der richtigen Ernährung lassen sich PMS Beschwerden lindern. (Bild: © gpointstudio – istockphoto.com)


Zu den empfohlenen Lebensmitteln zählen

  • Vollkorn- und Mehrkornbrot
  • Haferflocken
  • Milchprodukte (vor allem Joghurt, Kefir, Quark)
  • Nüsse (Walnüsse, Erdnüsse, Sonnenblumenkerne)
  • Fisch und Meeresfrüchte (Lachs, Makrele, Hering, Muscheln)
  • Olivenöl
  • Tomaten, Salat, Spinat, Brokkoli, Kartoffeln, Sojabohnen (regulieren den Hormonspiegel)
  • Getreide und brauner Reis
  • Ananas, Zitrusfrüchte, Bananen
  • saisonale Früchte (Wassermelone, Erdbeeren, Kirschen)
  • Kräutertees (Baldrian, Pfefferminze, Kamille, Melisse)

Der Ernährungswissenschaftler Carlson Wade hat die Empfehlungen auf den jeweiligen PMS-Typ spezifiziert:

  • PMS A: Zucker, tierische Fette und Milchprodukte einschränken; Magnesium. und Vitamin B6-Zufuhr erhöhen; leichten Sport ausüben.
  • PMS C: Tierische Fette durch pflanzliche ersetzen; Zufuhr von Magnesium, B-Vitamine und Zink erhöhen.
  • PMS H: Zucker, Salz und tierische Fette vermeiden; Zufuhr von Magnesium, Vitamin B6 und E und Kalium erhöhen.

 

Artikel von: medicalpress.de
Artikelbild: © AndreyPopov – istockphoto.com

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