Pflegetipps: Wenn die Kopfhaut juckt und krabbelt

05.08.2014 |  Von  |  Haarpflege
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Pflegetipps: Wenn die Kopfhaut juckt und krabbelt
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Trockene, juckende Kopfhaut hat verschiedene Ursachen: Staub, Schmutz, Sonne, Salz-, Chlorwasser, übermässiges Waschen, falsches Haarpflegemittel, zu heisses Föhnen, erbliche Veranlagung oder Schuppen. Weiter kann eine Pilzerkrankung oder ein Ekzem vorliegen. Aber auch Ungeziefer (Läuse, Flöhe, Milben) können der Grund für zu trockene Kopfhaut sein. Nicht zuletzt behindern dauerhaft getragene Kopfbedeckungen (Mützen, Kappen, Helme) die Luftzirkulation und begünstigen so eine trockene Kopfhaut.

Woher kommt trockene Kopfhaut?

Zunächst gilt es, Parasiten auszuschliessen. Danach muss weiter Ursachenforschung betrieben werden. Ähnlich wie bei der Gesichtshaut, so gibt es auch bei der Kopfhaut verschiedene Typen. Die Kopfhaut ist sehr dünn und mit Talg- und Schweissdrüsen durchsetzt. Trockene Kopfhaut entsteht, wenn die Talgdrüsen nicht genügend Fett produzieren. Sie wird spröde und zudem anfällig für Mikroentzündungen, die für Juckreiz und Ekzeme verantwortlich sind. Die Zellen gesunder Kopfhaut erneuern sich im Monatsrhythmus, also etwa alle 30 Tage, und werden beim Waschen der Haare ausgespült. Ist der Feuchtigkeitshaushalt der Kopfhaut gestört, dann können sich Schuppen bilden.

Schuppen sind aber kein Problem ausschliesslich trockener Kopfhaut, sondern auch fettige Kopfhaut bildet Schuppen, die sich wie ein Film auf der Hautoberfläche festsetzen. Manchmal reicht es in diesem Fall bereits, das Shampoo zu wechseln, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. Doch was hilft bei trockener Kopfhaut nun wirklich, welche Hausmittel gibt es?

Milde Shampoos und der richtige Pflegerhythmus

Bei trockener Kopfhaut sollten die Haare maximal dreimal pro Woche mit einem milden, pH-neutralen Shampoo ohne Zusätze gewaschen werden – tägliches Haarewaschen zerstört den natürlichen Säureschutzmantel der Haut. Das Wasser darf dabei nicht zu heiss sein, zudem sollte das Shampoo nicht einmassiert werden. Anschliessende Kur- oder Ölpackungen hingegen dürfen grosszügig verteilt und einmassiert werden. Nach der Einwirkungszeit (am besten über Nacht) wird das Haar gründlich mit klarem Wasser ausgewaschen.

Vermeiden Sie alkoholhaltiges Haarwasser, weil dieses die Kopfhaut zusätzlich reizt und austrocknet. Nutzen Sie ausserdem die Lufttrocknung für Ihre Frisur und verzichten Sie weitestgehend auf Temperaturbelastung durch zu heisses Fönen. Teebaumöl und Kamillentee wirken zwar entzündungshemmend, trocknen die Kopfhaut jedoch ebenfalls zusätzlich aus.

Folgende Hausmittel haben sich bei trockener Kopfhaut bewährt:

  • Olivenöl (ein paar Tropfen auf der Kopfhaut verteilen, einmassieren und über Nacht einwirken lassen)
  • Rosmarinextrakt (wirkt feuchtigkeitsregulierend und entzündungshemmend)
  • Glyzerin (aus der Apotheke)
  • frisches, schaumig gerührtes Eigelb

Manche Menschen schwören auch auf Mayonnaise. Doch diese fettige Substanz sei niemandem empfohlen, zumal die Flecken aus Handtüchern und Bettwäsche nur schwer zu entfernen sind.

 

Oberstes Bild: © Vladimir Gjorgiev – Shutterstock.com

Über Claudia Göpel

Als gelernte Zahntechnikerin schreibe ich exzellent recherchierte Texte rund um die Themen Zahnmedizin, Allgemeinmedizin, Geriatrie und Gesundheit.
Sie profitieren mit mir als Auftragstexterin zudem von einem reichen Erfahrungsschatz in den Berufsbereichen Gastronomie, Kultur und Recht. Blog- und Fachartikel über Kinder, Tiere (Hunde, Katzen, Vögel, Fische, Reptilien, Kleinsäuger, Vogelspinnen), Pflanzen, Mode, Möbel und Denkmalschutz schreibe ich ebenfalls mit Begeisterung und reichlich Hintergrundwissen.
Zum Ausgleich verfasse ich in meiner Freizeit Kriminalstorys sowie erotische Kurzgeschichten, die unter dem Pseudonym Anastasia in zahlreichen Büchern und Erotik-Magazinen veröffentlicht sind. Ausserdem bin ich seit vielen Jahren ehrenamtlich als Klinikclown für kranke Kinder in deutschen Krankenhäusern und Hospizen aktiv.


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