Obst aus den Tropen – ein Überblick über die fruchtigen Exoten Teil 1

11.08.2014 |  Von  |  Ernährung
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Obst aus den Tropen – ein Überblick über die fruchtigen Exoten Teil 1
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Obst aus den Tropen, auch als Südfrüchte oder Flugobst bezeichnet, wird schon seit längerer Zeit auch in der heimischen Küche verwendet und erfreut sich ständig wachsender Beliebtheit. Die fruchtigen Exoten sind üblicherweise in jedem grösseren Supermarkt erhältlich, die meisten davon sogar das ganze Jahr hindurch. Doch die Mehrheit der Kunden greift dann doch immer nur zu bekannten Sorten wie Melone, Ananas oder Kiwi, anstatt beispielsweise Guave, Kaki oder Pitahaya zu kosten und damit kulinarisch zu experimentieren.

Folgend einige der wohlschmeckendsten Exoten und ein Überblick darüber, wie gesund sie sind und wofür sie verwendet werden können.


Die ist ein zweiteiliger Bericht über Obst aus den Tropen:

ein Überblick über die fruchtigen Exoten Teil 1
ein Überblick über die fruchtigen Exoten Teil 2


Acerola

Die tropische Kirsche ist in Mexiko, Panama, Brasilien, Guatemala, Texas und Jamaika verbreitet. Sie ist saftig und hat einen süss-saueren Geschmack. Das Obst gehört zu dem mit dem höchsten Gehalt an Vitamin C und wird in der Medizin in erster Linie als Nahrungsergänzungsmittel bei Vitamin C-Mangel und zur Gewichtskontrolle eingesetzt. In Mitteleuropa ist die Frucht in erster Linie als Saft erhältlich.

Cherimoya

Die melonenförmige, grüne Frucht kommt aus den Regenwäldern Ecuadors und Perus, ihr weisses Fleisch ist cremig und schmeckt süss. Die Cherimoya enthält sehr viel Kalium, Kalzium, Phosphor und Vitamin C und kann zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt werden. In der Küche lässt sich das Obst am besten zu sahnigen Desserts oder Marmelade verarbeiten oder als Zutat in eine kalte Suppe passieren.

Granatapfel

Der Granatapfel, der im westlichen bis mittleren Asien sowie im Mittelmeerraum und Nahen Osten verbreitet ist, galt bei den alten Ägyptern und Griechen als Symbol der Fruchtbarkeit. Seine Inhaltsstoffe sind Kalzium, Eisen, Kalium, Zitronensäure, Phosphor sowie die Vitamine B1, B2 und C. In der Medizin wird die Frucht vor allem bei weiblichen Wechseljahrbeschwerden eingesetzt, da er über das grösste bekannte Vorkommen an natürlichem Östrogen verfügt. Verzehrt wird die Frucht vorwiegend in Süssspeisen und Salaten.

Guave

Die aus den Tropen stammende Guave ist stark Vitamin C-haltig, weiter sind folgende Inhaltsstoffe erwähnenswert: Pektin, Kalzium, Eisen und Phosphor. In der Medizin dient die Frucht zur Linderung von Verdauungsbeschwerden. Das zartgelbe Fleisch der Guave schmeckt erfrischend säuerlich, ähnlich einer Birne. Die Frucht, die man schälen kann wie einen Apfel, wird idealerweise roh gegessen oder mit anderem Obst zu einem Smoothie verarbeitet.

Kaki

Die einer Tomate ähnelnde Frucht stammt fast ausschliesslich aus Japan oder China und enthält als echte Vitaminbombe viel Vitamin C, darüber hinaus auch noch Kalzium, Kalium, Mangan und Carotinoide. Eine reife Kaki schmeckt saftig und nach Aprikosen oder Birnen und besitzt ein dezentes Aroma nach Vanille. Das Obst macht sich hervorragend in Salaten oder Marmeladen, wird aber gerne auch pur gegessen.

 

Oberstes Bild: © Mark Skalny – Shutterstock.com

Über Gabriele Hasmann

Lebt in Baden bei Wien, hat viele Jahre als Journalistin bei Funk und Fernsehen gearbeitet und ist seit 2011 als selbstständige Autorin, Ghostwriterin, Lektorin und Literaturagentin tätig. Zahlreiche Publikationen im Bereich Sachbuch.


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