Naturheilverfahren als Burnoutprävention

26.11.2015 |  Von  |  Gesundheit, Wellness
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Naturheilverfahren als Burnoutprävention
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Naturheilmittel und -verfahren wie Moor, Salz, Kneipp- oder Schrothkur lindern auf natürliche Weise Krankheiten und können Burnout vorbeugen.

Dies belegen neuste Studien.

Neue Kraft im Thermalheilwasser tanken

Smartphones, E-Mail, Facebook und Whatsapp sorgen für permanente Erreichbarkeit und lassen den Mensch zu oft „unter Strom“ stehen. Die Folge: Viele Menschen werden krank.

Um diesem Trend zu begegnen, entwickeln Experten des Kurortes Bad Birnbach (Niederbayern) das Präventionsprogramm „Aktiv gegen Erschöpfung und Stress – AGES“. Das ortsgebundene Heilmittel – das mit einer Temperatur von 70°C aus der Chrysanti- und der Konradquelle geförderte Heilwasser – wird aktiv in die Entspannungs- und Bewegungseinheiten eingebunden sein. Das Präventionsprogramm wird derzeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München untersucht.


Neue Kraft im Thermalheilwasser tanken (Bild: © Nadiia Zamedianska - shutterstock.com)

Neue Kraft im Thermalheilwasser tanken (Bild: © Nadiia Zamedianska – shutterstock.com)


Moorbäder gegen Stress und Rückenschmerzen

Der Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung (Fachbereich Medizinische Klimatologie / Versorgungsforschung Kurortmedizin) der Ludwig-Maximilians-Universität München hat ein Programm zur Burnout-Prävention entwickelt. Das Programm wurde im Rahmen einer randomisierten, evaluierten Studie im Jahr 2014 von insgesamt 80 Probanden getestet.

Im Rahmen der Studie wurde herausgefunden, in welchem Umfang sich die Anwendungen positiv auf psychologische Stressparameter auswirkten. Einen wichtigen Platz innerhalb des Programms nahm auch die Prävention von Rückenschmerzen ein, da dauerhafter Stress oftmals der Auslöser für Muskelverspannungen und chronischen Rückenschmerz sein kann.

Schrothkur hilft bei Diabetes Typ 2

Beim ganzheitlichen Naturheilverfahren nach Johann Schroth, das in Oberstaufen (Oberallgäu) beheimatet ist, wird der Körper mit Hilfe einer speziellen Diät und Ganzkörperwickel gründlich entsäuert und entgiftet. Was Gäste mit Typ-2-Diabetes und Ärzte oft berichtet haben, hat eine „Diabetes-Pilotstudie“ von Wissenschaftlern der Mathias Hochschule Rheine bestätigt: Nach einer zwei- bis dreiwöchigen Schrothkur für Diabetiker kann das Spritzen von Insulin oft vermieden oder die Einnahme von Medikamenten hinausgeschoben oder reduziert werden.

Kneippkur wirkt ausgleichend und vitalisierend

Sanfte Armbäder oder barfuss durch den Morgentau: In Bad Wörishofen (Unterallgäu) lernt der Gast „Kneippen, wie Kneipp es gelehrt hat“. Die fünf Säulen der Kneippkur umfassen Wasser, Ernährung, Bewegung, Kräuter und innere Ordnung. Letztere strukturiert die äussere und innere Lebensordnung und ist das Kernstück der Kneippschen Ganzheitstherapie, wie es Pfarrer Sebastian Kneipp vor mehr als 150 Jahren entwickelt hat.

Das Zusammenspiel der verschiedenen Anwendungen mit den Wechselwirkungen von Warm und Kalt und der gesunden Ernährung macht die Therapie zu einem nachhaltigen Erfolg – belegt haben diese unterschiedlichste Untersuchungen.


In Bad Wörishofen (Unterallgäu) lernt der Gast "Kneippen, wie Kneipp es gelehrt hat". (Bild: © Kanea - shutterstock.com)

In Bad Wörishofen (Unterallgäu) lernt der Gast „Kneippen, wie Kneipp es gelehrt hat“. (Bild: © Kanea – shutterstock.com)


Salz und Sole für Haut, Atemwege und Tiefenentspannung

Die Bad Reichenhaller AlpenSole stammt aus den Tiefen der Berge und hat einen besonders hohen Mineralstoff- und Salzgehalt. Durch ihre gesundheitsfördernde Wirkung ist Bad Reichenhall (Oberbayern) weltweit anerkannt für die Behandlung von Asthma oder Bronchitis, aber auch für die Behandlung von Erkältungen oder Heuschnupfen.

Aktuelle Studien belegen die spürbaren Effekte von AlpenSole-Anwendungen vor allem bei Atemwegserkrankungen.



Moor statt Hormone – natürlicher Weg zur Schwangerschaft

Moor gibt Wärme nur sehr langsam an die Umgebung ab. Dadurch ist eine tiefere Wärmedurchdringung in den Körper möglich und die wertvollen Substanzen der „schwarzen Daune“ werden an Organe und Muskeln abgegeben. Damit können Gelenk- und Wirbelsäulen-Leiden genauso wie Rheuma gelindert werden.

Erwiesenermassen beeinflusst der hohe Anteil an pflanzlichen Östrogenen auch den Hormonhaushalt der Frau, und so suchen immer mehr Kinderwunschpaare ihr Glück auf diesem natürlichen Weg in den bayerischen Moorheilbädern.

 

Artikel von: Bayerischer Heilbäderverband
Artikelbild: © obs/Bayerischer Heilbäderverband/Jan Greune/gesundes-bayern.de

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