Natürlichkeit ist en vogue

06.02.2016 |  Von  |  Mode
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Natürlichkeit ist en vogue
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Wir finden zurück zu unseren Wurzeln, lernen Natur und Umwelt zu schätzen. Das sehen wir jetzt nicht mehr nur an ökologisch produzierten Lebensmitteln, Ökostrom und Möbeln, sondern auch in der Mode.

Mit Farben, Materialien und nicht zuletzt nachhaltiger Produktion drücken neue Labels und umweltbewusste Designer ihre Verbindung zu Mutter Natur aus.

Naturfarben: Braun, Camel, Sand

Erdfarben und klassische Naturtöne bringen beruhigende Nuancen in die Garderobe. Kamel- und olivfarbene Mäntel, sandfarbene Pullover und Accessoires, was diese Saison schon ein Renner war, wird uns auch in einem Jahr durch die kalten Monate begleiten. Aufgepeppt wird das Ganze von einem Hauch Farbe, die mehr Leichtigkeit in Outfits bringt.

Beispiel: Kleider in Erdtönen, kombiniert mit Longstrickjacken in dunklen Nuancen, dazu farbenfrohe Accessoires als Statement. Eigentlich entsprechen Brauntöne dabei nicht nur dem klassischen Braun und seinen Schattierungen, sondern umfassen auch z. B. Gelb- und dunkle Rottöne – solange der Anteil der warmen Farbmittel dominiert.

Braun kämpft dabei immer noch gegen das Vorurteil, eintönig und leicht bieder zu sein – doch mit der richtigen Kombination aus Schnitt, Textil, Accessoires und dem auflockernden Zusammenspiel mit anderen Farbtönen ist es durchaus modern. Espressobraun ist zum Beispiel eine interessante und glamouröse Alternative zum typischen Schwarz, oft gesehene Brauntöne auf den Fashionweeks für Herbst und Winter waren warmes Kognak und Beige.


Erdfarben und klassische Naturtöne bringen beruhigende Nuancen in die Garderobe. (Bild: kiuikson – Shutterstock.com)

Erdfarben und klassische Naturtöne bringen beruhigende Nuancen in die Garderobe. (Bild: kiuikson – Shutterstock.com)


Kombinieren lässt sich die Mischfarbe Braun zwar gut mit anderen Brauntönen, doch auch Rosa, Fuchsia, helles Türkis und Hellblau können als Farbtupfer eingesetzt werden. Ebenso stimmt bei anderen „typischen Herbstfarben“ wie strahlendem Gelb, natürlichem Grün und leuchtendem Orange die Harmonie – ein Grund, farbtechnisch einmal mehr zu wagen. Einzelne wirkungsvolle Schmuckstücke sind dazu ein Eyecatcher und strahlen aufgrund der unaufgeregten Farbeigenschaften von Braun besonders. Ist der Braunton eher kühl, passt silberner Schmuck, bei einem warmen Braunton glänzt Gold sehr schön.

Trendfarbe Olive

Welche Farbe könnte die Natur besser widerspiegeln als Grün? Die Kollektionen der Designer bieten den besten Beweis! Den warmen, gedeckten Olivgrünton zeigten u. a. Miu Miu, Christian Dior, Stella McCartney, Missoni, Valentino, Jean Paul Gaultier, Max Mara, Gucci, Giorgio Armani und Lacoste in verschiedenen Schattierungen, kombinierten ihn mit knalligem Orange, Mittelblau oder Brauntönen. Das Grün gibt jedem Look Frische – was insbesondere in der grauen Jahreszeit nicht schaden kann!



Die Farben der Natur

Auch dunkles Rot, Sand- und Cremefarben sowie Taupe sind Beispiele für Naturtöne. Eine weinrote Hose oder ein Jackett kann Mann lässig zum Jeanshemd und meliertem Grau tragen, ein schicker Pullover oder Pullunder lässt sich mit Tweed- oder Kordsakkos, zum Beispiel in Dunkelbraun, kombinieren. Damen können natürlich ein hübsches Kleid oder einen Mantel in dunklem Burgunder wählen – oder mit einer Strumpfhose clevere Farbakzente setzen. Sand- und Cremefarben bieten dazu hübsche Farbkombination, die ungewöhnlicher sind als reines Weiss.

Nachhaltige Kleidung – Slow Fashion

Nicht nur farbtechnisch orientiert sich die Mode an der Natur – der allgemeine Trend zur Nachhaltigkeit ist nicht aufzuhalten und etabliert sich gerade auch in der Modewelt. „Slow Fashion“ ist das Pendant zur schnelllebigen Massenwarenmode und setzt auf bewusste Entschleunigung und „Sustainability“. Inzwischen geht der Trend zu Kleidung aus Biostoffen oder recycelten Materialien ohne Chemikalien, zu gebrauchten Stücken, Mode von kleineren Labels, aus lokaler Produktion und einem Stil, der immer im Trend ist und nicht in der nächsten Saison im Schrank bleiben muss.



Und wie Bionahrungsmittel gibt es auch Biomode: Im Gegensatz zu konventionell produzierter Kleidung wird diese aus natürlichen Materialen wie Biobaumwolle hergestellt, wobei so wenig umweltschädliche Stoffe wie möglich verwendet werden. Viele Hersteller setzen sich zudem für gerechte Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern ein und lassen sich dafür als zertifiziertes Ökolabel aufführen. Zahlreiche Websites nennen zum Thema „faire Kleidung“ verschiedene Homepages und Organisationen, die nachhaltige Kleider herstellen oder sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen einsetzen. So ist jede Fashionista natürlich (schön) im Trend!

 

Artikel von: fashionpress.de
Artikelbild: © conrado – Shutterstock.com

Über Natalia Muler

Ich schreibe, seit ich schreiben kann, und reise, seit ich den Reisepass besitze. Momentan lebe ich im sonnigen Spanien und arbeite in der Modebranche, was auch oft mit Reisen verbunden ist, worüber ich dann gerne auf den Portalen von belmedia.ch berichte. Der christliche Glaube ist das Fundament meines Lebens; harmonisches Familienleben, Kindererziehung, gute Freundschaften und Naturverbundenheit sind meine grössten Prioritäten; Reisen und fremde Kulturen erleben meine Leidenschaft; Backen und Naturkosmetik meine Hobbys und immer 5 Minuten zu spät kommen meine Schwäche.


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