Nagelpilz, Fusspilz und Co.

19.01.2016 |  Von  |  Gesundheit
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Sommers wie winters erfreut sich der Besuch von Frei- und Hallenbädern grosser Beliebtheit. Doch an eins sollte man dabei denken: In öffentlichen Schwimmbädern und auch Saunaanlagen ist die Gefahr gross, sich mit einem Haut- oder Nagelpilz zu infizieren.

Wir geben Tipps, wie man einer Pilzerkrankungen vorbeugt und sie behandelt.

Füsse trocken halten

Fuss- und Nagelpilz treten nicht nur in den Sommermonaten auf, werden aber spätestens jetzt zum sichtbaren Problem. Zwar beginnt nun die Zeit, in der unsere Laufwerkzeuge eigentlich „open air“ geniessen sollten, doch viele Menschen tragen auch jetzt enges Schuhwerk, das weder luftdurchlässig noch atmungsaktiv ist. Kein Wunder, dass die Füsse unter diesen Bedingungen schnell ins Schwitzen kommen.

Das feuchtwarme Milieu begünstigt die Entstehung von Fusspilz, der von Mensch zu Mensch übertragen wird und auf den häufig eine Nagelpilzinfektion folgt. Besonders an Orten, an denen viele Menschen barfuss unterwegs sind, wie etwa in Schwimmbädern oder Saunaanlagen, ist das Ansteckungsrisiko besonders hoch. Dabei verlieren betroffene Personen Hautschüppchen, an denen sich Pilzsporen befinden. Kommt es zum Kontakt mit infiziertem Material, kann dies zu einer Pilzinfektion führen. Diese äussert sich durch Juckreiz und schuppige Hautstellen zwischen den Zehen. Um Fusspilz vorzubeugen ist es besonders wichtig, die Füsse und Zehenzwischenräume trocken zu halten. Ist er einmal da, wird er mit Antimykotika wirksam behandelt.


Fuss- und Nagelpilz treten nicht nur in den Sommermonaten auf, werden aber spätestens jetzt zum sichtbaren Problem. (Bild: © Alexander Raths - shutterstock.com)

Fuss- und Nagelpilz treten nicht nur in den Sommermonaten auf, werden aber spätestens jetzt zum sichtbaren Problem. (Bild: © Alexander Raths – shutterstock.com)


Pilzinfektionen treffen auch Kinder

Immer mehr Kinder zwischen 3 und 8 Jahren sind von Nagelpilz betroffen. Während dieser in der Vergangenheit noch als „Erwachsenenkrankheit“ galt, berichten heute immer mehr Dermatologen von Kindern mit zum Teil stark ausgeprägten Nagelpilzinfektionen.

Obwohl ihre Haut sich schneller regeneriert als die von Erwachsenen, stecken auch sie sich häufig an, wenn ein anderes Familienmitglied bereits Fusspilz hat, oder aber beim Tragen von Winterstiefeln in der kalten Jahreszeit. Hier liegt die Verantwortung bei den Eltern. Sie sollten dafür Sorge tragen, dass Kinderschuhe gut ausgelüftet werden und ihren Kindern die notwendigen Hygienemassnahmen verdeutlichen.

Hautpilze können überall auftreten

Hautpilze können alle Körperregionen befallen. Zu den häufigsten Infektionen zählen neben Fuss- und Nagelpilz auch Mund- und Genitalinfektionen sowie Hautausschläge. In einigen Fällen treten pilzartige Mikroorganismen auch auf der Kopfhaut auf. Die Pityriasis versicolor oder auch Kleienflechte ist eine Pilzinfektion der obersten Hautschicht und wird durch den Hefepilz Malassezia furfur ausgelöst.



Feuchtwarmes Klima, starkes Schwitzen oder ein geschwächtes Immunsystem – Bedingungen, wie sie im Sommer oft vorkommen – begünstigen seine Entstehung. Zwar ist die Dermatose ungefährlich und auch nicht ansteckend, für viele Betroffene jedoch ein ästhetisches Problem. Die typischen Flecken sind meist rund und weisen eine kleienförmige Schuppung auf. Sie treten oft im Brust- und Rückenbereich auf. Die Dermatose wird mit antimykotischen Pflegeprodukten und in schweren Fällen auch medikamentös behandelt.

 

Artikel von: medicalpress.de
Artikelbild: © phugunfire – shutterstock.com

Über Samuel Nies

Als gelernter Informatikkaufmann war für mich schon schnell klar, dass die Administration von verschiedenen Systemen zu meinem Gebiet werden sollte. Um aber auch einen kreativen Anteil in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, verschlug es mich in die Welt des Web Content Management.


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