Mückenstiche: elektrische Stichheiler schaffen Symptome ab

25.11.2014 |  Von  |  Allgemein
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Mückenstiche: elektrische Stichheiler schaffen Symptome ab
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Sie sind belastend und unangenehm: Mückenstiche. Durch die kleinen Blutsauger werden in unseren Breiten zwar normalerweise keine Krankheiten übertragen, aber die Auswirkungen einer Stichattacke sind meist mit nervigen Begleiterscheinungen wie Schwellung und Rötung der Haut und vor allem mit Juckreiz verbunden.

Ein elektrischer Stichheiler kann Abhilfe schaffen und begegnet den im wahrsten Sinne des Wortes aufreibenden Nachwirkungen eines Mückenangriffs wirkungsvoll.

Denn – Mücken sind das ganze Jahr über aktiv. Wer Ferien in südlichen Ländern verbringt, findet die Quälgeister mit dem stacheligen Saugrüssel auch dort. Und da sind sie dank des Winters hierzulande gerade in Vergessenheit geraten. In Mallorca, Süditalien, Griechenland oder Kroatien können im Herbst und im Frühjahr grössere Mückenplagen auftreten. Erste-Hilfe-Massnahmen gegen Stiche sind deshalb ein Dauerbrenner.

Keine Chemie, keine Strahlung

Wer den elektrischen Stichheiler erstmalig ausprobiert, wird positiv überrascht. Juckreiz, Schmerz und Schwellung an der Einstichstelle verschwinden nach der Anwendung fast unmittelbar. Das Gute dabei ist, dass die kleinen Geräte ausschliesslich mit Wärme arbeiten, sie erzeugen keinerlei Strahlung und verwenden keine Chemie. So sind sie auch für Allergiker, Schwangere und selbst für Epileptiker geeignet und können sogar bei Stichen an Schleimhäuten eingesetzt werden. Auch ist der Einsatz dort möglich, wo die Haut mit Insektenschutzcreme behandelt wurde.

Das Wirkprinzip dieser handlichen Helfer ist ebenso erstaunlich wie einfach: Insektengifte besitzen eine Eiweissstruktur, die durch Hitze denaturiert wird. Ähnlich wie ein Ei beim Kochen sein Eiweiss verändert, wird durch die übertragene Wärme des Stichheilers die Giftstruktur umgewandelt. Auf diese Weise verschwinden Juckreiz, Schwellungen oder gar Schmerzen.

Hilfe auch bei Stichen anderer Insekten

Sogenannte thermoelektrische Stichheiler sind klein und passen daher in jede Hand- oder Hosentasche. Die Geräte werden mit AA- oder AAA-Batterien betrieben, eine Batterieladung reicht für mehr als 200 Behandlungen. Bei Bedarf wird das Gerät angeschaltet und erwärmt sich innerhalb weniger Augenblicke auf die Betriebstemperatur von etwa 50 Grad.

Stichheiler können auch bei Bienen-, Wespen- oder Bremsenstichen zum Einsatz kommen und selbst bei Spinnenbissen verschaffen die Geräte eine schnelle und deutliche Linderung der Schmerzen.

Alternative Löffeltrick

Wirklich empfehlenswert ist es daher, ob bei der Tagestour oder auf weiter Reise, neben Schere, Zeckenzange, Pinzette und desinfizierender Lösung auch einen Stichheiler aus dem heimischen Erste-Hilfe-Equipment einzustecken.



Wer jedoch gerade einmal keinen zur Hand hat, dafür aber einen Löffel und heisses Wasser, kann auch damit Linderung schaffen. Der Löffel wird im Wasser erhitzt und dann auf die Einstichstelle gedrückt. Die Wirkung ist dieselbe wie bei der elektrischen Variante. Allerdings sollte man die Temperatur wirklich gut einzuschätzen wissen, damit die Behandlung nicht noch zu Verbrennungen führt. Vor allem bei Kindern muss man mit grösster Vorsicht agieren.

 

Oberstes Bild: © Lisa S. – shutterstock.com

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