Mit glatter Haut in den Frühling – die besten Methoden der Haarentfernung

09.04.2016 |  Von  |  Hautpflege Allgemein
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Mit glatter Haut in den Frühling – die besten Methoden der Haarentfernung
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Wenn die warme Jahreszeit beginnt, steht für die meisten Frauen eines fest: Die Haare müssen ab! Damit sind aber nicht die Haare auf dem Kopf gemeint, denn auf diese würden nur die wenigsten Frauen freiwillig verzichten, sondern die lästigen Haare an den Beinen und unter den Achseln. Aber welches ist die beste Art, um der unerwünschten Körperbehaarung zu Leibe zu rücken?

In unserem grossen Ratgeber zur Haarentfernung stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Möglichkeiten vor und geben hilfreiche Tipps. Vom Rasieren über Sugaring und Waxing bis hin zur Laser-Behandlung – hier erfahren Sie, wie die einzelnen Methoden funktionieren und worauf Sie bei der Anwendung achten sollten.

Rasieren – die ungeschlagene Nummer eins bei der Haarentfernung

Frauen schätzen vor allem die einfache und schnelle Handhabung des Nassrasierers. Ein weiterer Vorteil ist der geringe Kostenaufwand, denn Rasierer und Ersatzklingen sind je nach Marke schon für vergleichsweise wenig Geld zu haben. Leider ist das streichelzarte Ergebnis meist nur von kurzer Dauer, denn die Haare wachsen in der Regel innerhalb von ein bis drei Tagen wieder nach. Gerade im Sommer muss also praktisch täglich zur Klinge gegriffen werden, wenn aus der seidenweichen Haut kein stacheliger Igel werden soll. Allerdings wird die Haut bei häufiger Rasur stark strapaziert und sollte regelmässig mit einer sanften Pflege unterstützt werden, damit es nicht zu Hautreizungen, Pickeln oder eingewachsenen Haaren kommt.

Waxing – nichts für Sensibelchen

Beim Waxing werden die Haare samt Wurzel ausgerissen, was zu einer seidig glatten Haut für bis zu vier Wochen führt. Besonders beim ersten Mal ist diese Prozedur allerdings mit einigen Schmerzen verbunden, denn die Haare sind zu diesem Zeitpunkt noch sehr dick. Wenn das Waxing jedoch regelmässig durchgeführt wird, werden die Haare mit der Zeit dünner und sogar weniger, wodurch sich auch der Schmerz bei der Behandlung reduziert. Allerdings müssen die Härchen bei dieser Methode mindestens eine Länge von einem halben Zentimeter haben, damit sie vom Wachs erfasst werden können. Wenn die Haare nach vier Wochen also wieder beginnen zu wachsen, muss eine Woche lang mit der beginnenden Beinbehaarung herumgelaufen werden, bevor die Behandlung wiederholt werden kann.

Sugaring – die sanfte Art des Waxings

Im Vergleich zum Waxing kann das das Sugaring auch bei Hautproblemen angewendet werden. Die Masse aus Zucker, Wasser und Zitronensaft wird in einem speziellen Gefäss erwärmt und punktgenau auf die gewünschten Körperstellen aufgetragen. Anders als beim Waxing oder beim Epilieren werden die Haare jedoch in Wuchsrichtung ausgezogen, wodurch diese Methode beinahe ohne Schmerzen auskommt. Die Behandlung verspricht bis zu vier Wochen streichelzarte Haut und sollte am besten in einem professionellen Kosmetikstudio durchgeführt werden.

Epilieren – nur etwas für Hartgesottene

Mit einem Epilierer lassen sich die gleichen Ergebnisse erzielen wie beim Waxing. Dutzende von kleinen und rotierenden Pinzetten zupfen die einzelnen Haare aus und hinterlassen eine seidenglatte Haut für bis zu vier Wochen. Allerdings ist die Epilation eine schmerzhafte Angelegenheit, weswegen zarte Gemüter lieber mit einem Gerät beginnen sollten, welches auch unter warmem Wasser verwendet werden kann. Genau wie beim Waxing müssen die Haare eine Mindestlänge von fünf Millimetern haben, damit sie von den Pinzetten erfasst werden können.


Enthaarungscreme – mit Chemie zu glatten Beinen. (Bild: Africa Studio / Shutterstock.com)

Enthaarungscreme – mit Chemie zu glatten Beinen. (Bild: Africa Studio / Shutterstock.com)


Enthaarungscreme – mit Chemie zu glatten Beinen

Auch mit der chemischen Keule kann den unerwünschten Haaren zu Leibe gerückt werden. Die Creme wird einfach auf die entsprechenden Stellen aufgetragen und zersetzt dann die Haare innerhalb von einer halben Stunde. Anschliessend lassen sich die Haare einfach mit einem Spatel entfernen. Allerdings verströmen die Cremes bei der Anwendung einen starken Ammoniakgeruch und können durch ihre scharfen Inhaltsstoffe zu Reizungen der Haut führen. Zudem sind die Ergebnisse besonders bei dickeren Haaren nicht immer zufriedenstellend und bereits nach drei Tagen tauchen die ersten Stoppeln wieder auf.

Enthaarungshandschuh – die lästigen Haare einfach wegreiben

Einfach mit dem Handschuh über die gewünschte Stelle reiben, und schon sind die Haare weg – das zumindest versprechen die Hersteller von Enthaarungshandschuhen. Klingt zu schön, um wahr zu sein, und ist es im Endeffekt auch. Das Reiben mit dem Handschuh kann leicht zu Reizungen und Rötungen der Haut führen und für grössere Hautpartien ist die Methode einfach zu zeitaufwendig. Pro Bein sollte ungefähr eine halbe Stunde Zeit eingeplant werden und der Vorgang muss täglich wiederholt werden.



Laser-Enthaarung – dauerhaft und schmerzfrei

Früher war die Haarentfernung mittels Laser nur in professionellen Studios oder bei Hautärzten durchzuführen. Inzwischen gibt es aber auch Geräte für den Hausgebrauch, die nach dem IPL-Verfahren arbeiten. Bei dieser Enthaarungsmethode werden hochenergetische und stark gebündelte Lichtblitze verwendet, die das Melanin innerhalb der Haare erhitzen und dadurch die Haarwurzel abtöten. Die Methode ist vollkommen schmerzfrei und sorgt wochen- bis monatelang für glatte Haut.

Allerdings müssen die betreffenden Stellen mehrfach behandelt werden, bevor die Haut wirklich komplett haarfrei ist. Zudem ist ein IPL-Gerät eine kostspielige Angelegenheit und kann nur bei Frauen verwendet werden, deren Haare dunkel genug sind. Frauen mit grauen, hellen oder roten Haaren bleibt diese Art der Haarentfernung somit leider verwehrt.

 

Artikelbild: © Antonio Guillem – Shutterstock.com

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