L’Oréal Schweiz und Urban Decay stellen Menschen mit Behinderung ein

25.11.2016 |  Von  |  News

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L’Oréal Schweiz und Urban Decay stellen Menschen mit Behinderung ein
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Nach Angaben des neuen, im September von Thomson Reuters herausgegebenem Index Diversity & Inclusion (D&I), zählt L’Oréal weltweit zu den Top-20-Unternehmen für Vielfalt und Inklusion.

In der Schweiz stellt das Unternehmen Menschen mit Behinderung in Berufen ein, in denen der Kontakt mit anderen Menschen sehr wichtig ist. Ausserdem erstellt es auch ein Tutorial für gehörlose oder hörbehinderte Verbraucherinnen. Damit verfolgt L’Oréal Schweiz einen neuartigen integrativen Ansatz.

Seit mehr als zehn Jahren verpflichtet sich L’Oréal, eine ergebnisorientierte und auf mehreren Schwerpunkten beruhende Strategie für Vielfalt und Inklusion zu entwickeln. „Vielfalt und Inklusion sind fester Bestandteil der L’Oréal-Mission „Schönheit für alle“, erklärt Jean-Claude Le Grand, Senior Vice-President Talent Development und Chief Diversity Officer bei L’Oréal.

„Unsere menschenorientierte Unternehmenskultur und unsere vielfältigen Mitarbeiter gehören zu unseren Erfolgsfaktoren und natürlich zu unseren Grundwerten. Daher ist es von zentraler Bedeutung, die Integration von Menschen mit Behinderung voranzutreiben und so einen Beitrag zur Erreichung unseres Ziels, eines der weltweit führenden Unternehmen im Umgang mit Vielfalt zu werden, zu leisten.

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In diesem Kontext hat sich L’Oréal Schweiz entschieden, sein Engagement zugunsten der Inklusion von Menschen mit Behinderung zu bekräftigen. Seit dem Frühjahr 2016 hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Gehörlosenbund drei gehörlose und hörbehinderte Makeup-Artists für seine Selektivmarke Urban Decay eingestellt.

Die jungen Frauen wurden ausgebildet und arbeiten in Teilzeit an den Ständen der Marke in Zürich und Lausanne. „Ich habe keine Angst, mit anderen Menschen zu interagieren!“, so Astrid, gehörlose Makeup-Artist bei Urban Decay in Zürich. „Ich kann mit den Leuten kommunizieren, Gehörlose können das genauso gut wie andere.

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Neben Hilfsmitteln, die die Kommunikation im Alltag erleichtern, hat L’Oréal für seine gehörlosen und hörbehinderten Verbraucherinnen ein Urban Decay Makeup-Tutorial in Zeichensprache entwickelt.

Anfang dieses Jahres wurden die Mitarbeiter des L’Oréal Sitzes in Genf im Rahmen eines Diversity Day für das Handicap sensibilisiert. In verschiedenen Workshops wurden Alltagssituationen gestellt: Gehörlosen-Café, Mobilitätsparcours, Braille-Workshop und Besuch bei PRO, langjähriger Subunternehmer von L’Oréal, der in Genf 200 Menschen mit Behinderung beschäftigt.

Die Schweizer Filiale von L’Oréal will den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen, an dem die Teams für Human Resources und Marketing aktiv beteiligt sind. Das Unternehmen rechnet damit, noch mehr Menschen mit Behinderung an seiner Niederlassung und in den Beauty-Berufen zu integrieren. So sollen 2 % seiner Belegschaft aus dieser Bevölkerungsgruppe rekrutiert werden.

 

Artikel von: L’Oréal Suisse SA.
Artikelbild: © obs/L’Oréal Suisse SA/Serge-Alain Simasotchi

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