Kraft des Meeres – Quelle der Schönheit

15.01.2016 |  Von  |  Gesundheit, Wellness
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Kraft des Meeres – Quelle der Schönheit
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Was für eine Kraft das Meer hat, ist schon seit vielen Jahrhunderten bekannt. Kein Wunder also, dass manche Kulturen traditionell Meerwasser- und Algenkuren anwenden und Bäderkulten nachgehen.

Seit dem 18. Jahrhundert werden im Rahmen der Thalasso-Therapien (altgriechisch: thálassa = Meer) auch in unseren Breitengraden bei der Behandlung zahlreicher Krankheiten gezielt Meerwasser, Meeresluft, Sonne, Algen und Schlick eingesetzt.

Von Nixen und Aqua Beautys

Dabei haben die in Meersalz, Algen und Schlamm enthaltenen Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe  nicht nur für die Gesundheit allgemein hohen Nutzen, sondern auch für die Schönheit der Haut im Besonderen.

Um von der Meeres-Power profitieren zu können, ist jedoch kein Ausflug ins Seeheilbad erforderlich: Viele Unternehmen haben die Kraft des Meeres erkannt und extrahieren dessen Inhaltsstoffe für ihre Produkte. So werden auch heimische Nixen im Nu zu bezaubernden Aqua Beautys.

Alles andere als tot: Das Tote Meer

Kein anderes Gewässer fasziniert die Menschheit mit seinen zahlreichen Mineralien und regenerierenden Eigenschaften mehr als das Tote Meer, mit über 420 m unter dem Meeresspiegel am tiefsten Punkt der Erde gelegen.


Kein anderes Gewässer fasziniert die Menschheit mehr als das Tote Meer. (Bild: © Nickolay Vinokurov - shutterstock.com)

Kein anderes Gewässer fasziniert die Menschheit mehr als das Tote Meer. (Bild: © Nickolay Vinokurov – shutterstock.com)


Das Wasser enthält neben Proteinen so viele gesundheitsfördernde Mineralsalze, dass auf dem Meer ein Treiben lassen ohne Untergehen möglich ist.

Auch die mineralienhaltigen Schlammschichten enthalten Magnesium, Kalzium, Kalium, Strontium, Bor und Eisen – ein Grund, weshalb viele Kosmetikunternehmen beispielsweise Schlamm und Wasser entnehmen.

Schick mit Schlick

Schlick und Schlamm bestehen aus Meeresboden und darin abgelagerten Algen. Er wird häufig als Basis für Masken verwendet, da er, auf der Haut aufgetragen, überschüssigen Talg, abgestorbene Hautzellen und Schadstoffe entfernt – ideal für unreine, zu Entzündungen neigende Haut, die von dem klärenden und reinigenden Effekt profitiert.

Häufig werden den Masken pflegende Zusätze wie Aloe Vera und Pflanzenöle zugegeben. Ebenso gibt es auch Cremes mit Schlickextrakten, die den Feuchtigkeitsgehalt der Haut regulieren und den Zellstoffwechsel ankurbeln.


Schlick und Schlamm werden häufig als Basis für Masken verwendet. (Bild: © Studio KIWI - shutterstock.com)

Schlick und Schlamm werden häufig als Basis für Masken verwendet. (Bild: © Studio KIWI – shutterstock.com)


Algen – die Alleskönner

Algen besitzen die Fähigkeit, Giftstoffe und Schwermetalle aus dem Wasser zu filtern und nachhaltig abzubauen – und werden wegen ihrer entschlackenden Wirkung und Effektivität gegen Cellulite gerne eingesetzt. Die Pflanzen werden vom Meeresboden oder aus Aquakulturen geerntet, nach dem Trocknen zu Pulver gemahlen und mit weiteren Zutaten versetzt.

Beim Kampf gegen die Orangenhaut wird das Algenpulver mit warmem Wasser angerührt, auf die Haut aufgetragen und mit Zellophanfolie bedeckt. Wem diese Behandlung zu lange dauert, kann die Algen-Power auch als Bodylotion einsetzen. Zusätzlich versorgen Algen die Hautzellen mit Proteinen, Mineralien und Spurenelementen mit Energie und schützen vor Austrocknung.

Meersalz: Einfach mehr!

Bei der Ernährung ist eine ausreichende Menge Salz besonders wichtig: In Verbindung mit Wasser ist es Basis für zahlreiche Stoffwechselvorgänge und regelt den Flüssigkeitshaushalt im Körper. Doch auch für die Haut bedeutet Meersalz wohltuende Feuchtigkeit, es lindert Reizungen und beseitigt Unreinheiten.

Gerade Salz aus dem Toten Meer, das eine zehnfach höhere Mineralstoffkonzentration hat als andere Meersalze, hilft besonders bei empfindlicher und trockener Haut – beispielsweise in Peelings und Badezusätzen.


Gerade Salz aus dem Toten Meer hilft besonders bei empfindlicher und trockener Haut – beispielsweise in Peelings und Badezusätzen. (Bild: © symbiot - shutterstock.com)

Gerade Salz aus dem Toten Meer hilft besonders bei empfindlicher und trockener Haut – beispielsweise in Peelings und Badezusätzen. (Bild: © symbiot – shutterstock.com)


Luxus auch für die Haut: Kaviar

Schwarzes Gold aus dem Meer: Kaviar ist nicht nur als Feinschmecker-Delikatesse begehrt, sondern auch in der Kosmetikindustrie. Als konzentrierter Extrakt liefert er der Haut Spurenelemente und Aminosäuren, strafft sie und polstert auf, bindet freie Radikale und beugt dadurch der Hautalterung vor.

Auch die Aufnahme von Wirkstoffen soll so begünstigt werden, der Feuchtigkeitshaushalt der Haut wird reguliert, der Stoffwechsel angeregt und die Zellerneuerung angekurbelt.

Die Juwelen der Hautpflege: Perlen

Schimmernde Perlen, die im Inneren bestimmter Muschelarten entstehen, stehen wie Kaviar seit Jahrhunderten für Luxus. Auch sie enthalten hautwirksame Substanzen wie Aminosäuren und Spurenelemente, weshalb sie zur Unterstützung der Hautfunktion in Kosmetikartikeln vorkommen.



Ganz gleich, wie intensiv diese Wirkung eintritt – die Cremes hinterlassen in jedem Fall ein Gefühl von Luxus auf der Haut!

 

Artikel von: beautypress.de
Artikelbild: © Pavel Savchuk – shutterstock.com

Über Natalia Muler

Ich schreibe, seit ich schreiben kann, und reise, seit ich den Reisepass besitze. Momentan lebe ich im sonnigen Spanien und arbeite in der Modebranche, was auch oft mit Reisen verbunden ist, worüber ich dann gerne auf den Portalen von belmedia.ch berichte. Der christliche Glaube ist das Fundament meines Lebens; harmonisches Familienleben, Kindererziehung, gute Freundschaften und Naturverbundenheit sind meine grössten Prioritäten; Reisen und fremde Kulturen erleben meine Leidenschaft; Backen und Naturkosmetik meine Hobbys und immer 5 Minuten zu spät kommen meine Schwäche.


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