Keine Angst vor dem Umzug

09.07.2015 |  Von  |  Publi-Artikel
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Ein Umzug steht ins Haus. Was das bedeutet, weiss jeder: Aussortieren, Kisten packen und vieles mehr. Kurz gesagt, das Chaos hält Einzug.

Damit man die stressige Umzugszeit ohne grössere Komplikationen übersteht, hier einige Tipps.

Am besten erstellen Sie sich Checklisten für die verschiedenen Umzugsstadien. Diese sind: Frühstmöglich, vier Wochen vorher, 2 Wochen vorher, kurz davor, Zügletag, nach dem Zügle.

Frühstmöglich sollten Sie sich um Folgendes kümmern:

Reservieren Sie ein Auto oder beauftragen Sie eine Umzugsfirma. Auch Helfer aus dem Freundeskreis sollten Sie jetzt schon anfragen. Sie werden natürlich Verpackungsmaterial benötigen. Dieses sollten Sie auch so früh wie möglich organisieren, denn alles, was Sie jetzt schon erledigen, spart Ihnen später Zeit und Nerven.

Die alte Wohnung muss besenrein, also geputzt übergeben werden. Daher Putzutensilien organisieren und bereitstellen. Auch sollten Sie sich jetzt schon Gedanken über die Platzierung Ihrer Möbel machen. Nichts verbreitet mehr Chaos, als im Weg stehende Möbel, weil man noch nicht weiss, wohin damit. Auf jeden Fall sollten Sie sich auch über die Lage und Art der Elektroanschlüsse in der neuen Wohnung informieren. Trennen Sie sich von Dingen, die Sie nicht mehr brauchen. Eventuell sollten Sie hierfür eine Mülltonne oder einen Container bestellen.

Denken Sie daran, bei Ihrem Arbeitgeber einen freien Tag anzumelden. Bei einem Umzug haben Sie Anspruch darauf. Haben Sie Haustiere? Fragen Sie Freunde, ob sie Ihren Liebling für den Umzugstag aufnehmen können. Geht das nicht, besorgen Sie eine Transportbox für Ihr Tier und eine Decke, um die Box bei Stress etwas abzudecken, und gewöhnen Sie Ihr Haustier frühzeitig an die Box.


Für einen reibungslosen Umzug beauftrag man am besten eine Umzugsfirma. (Bild: © Kurhan - fotolia.com)

Für einen reibungslosen Umzug beauftrag man am besten eine Umzugsfirma. (Bild: © Kurhan – fotolia.com)


Vier Wochen vor dem Umzug

… sollten Sie einen Nachsendeantrag bei der Post beauftragen. Ihre neue Anschrift müssen Sie auch Ihrer Bank/Postfinance, Ihrem Stromversorger, Gas- und Wasserwerk und der Einwohnerkontrolle mitteilen. Ebenso dem Steueramt, der Schule und/oder dem Kindergarten Ihrer Kinder.

Selbstverständlich benötigt auch Ihr Arbeitgeber Ihre neue Adresse. Auch Ihren Versicherungen, der Krankenkasse, Ihren Ärzten, abonnierten Zeitungen und anderen Lieferdiensten, Ihrem Internet-Provider und Ihren Vereinen und Clubs sollten Sie Ihre neue Anschrift mitteilen. Als Rentner oder selbstständig tätiger sind Sie verpflichtet, Ihre neue Anschrift an die AHV-Ausgleichskasse zu melden. Zu diesem Zeitpunkt können Sie auch schon die Radio-/Fernsehkonzession und Ihren Telefonanschluss auf Termin ummelden.

Zwei Wochen vor dem Zügle

… sollte die Checkliste ausserdem beinhalten: die Erledigung kleinerer Reparaturen in der alten Wohnung, erstes Einpacken, das Informieren von Nachbarn und des Hauswarts über den Auszugstag sowie die Organisation eines Parkplatzes für den Umzugswagen an der alten und der neuen Wohnung. Die Parkplatzorganisation tätigen Sie über die Verwaltung, den Hauswart oder die Polizei.

Bald ist es soweit. Der grosse Tag rückt näher. Eine Woche vor dem Auszug sollten Sie Folgendes erledigen: Besprechen Sie die Einzelheiten der Wohnungsabgabe mit dem Vermieter. Packen Sie Ihre Kartons. Heikles Umzugsgut sollten Sie, wenn möglich, vorrangig separat transportieren. Demontieren Sie die Möbel, soweit dies jetzt schon möglich ist, und leeren Sie die Schubladen. Volle Schubladen erschweren nur das Tragen der Möbel.

Kurz vor dem Wohnungswechsel

… sollen Sie eine Kühlbox für Ihre Tiefkühlprodukte bereitstellen. Schubladen und Schranktüren sichern Sie mit Klebeband, so können diese sich nicht unwillkürlich öffnen. Beschriften Sie die Umzugskartons mit Ihrem Ziel-Zimmer. Vermeiden Sie unnötiges Chaos. Pflanzen sollten nicht mehr gegossen werden – oder falls nötig nur mässig, um „Überschwemmungen“ zu vermeiden. Nebenbei bemerkt, tragen sich trockene Pflanzen auch leichter als nasse.

Nun ist es auch Zeit, den reservierten Mietwagen abzuholen. Vergessen Sie Ihren Führerausweis nicht, ohne diesen bekommen Sie das Auto nicht. Zügle macht hungrig, auch Ihre Helfer. Bereiten Sie daher etwas zu Essen für Ihr Umzugsteam vor. Damit man nicht im Dunklen steht, sollte die Beleuchtung in der neuen Wohnung sichergestellt sein. Einige wichtige Dinge für die neue Wohnung sollten Sie bereithalten, wie z. B. WC-Papier, Erste-Hilfe-Kasten, Taschenlampe, Werkzeug, Putzsachen und etwas Bargeld.



Der Umzugstag ist da!

Informieren Sie Ihr Umzugsteam, was in welches Zimmer soll. Es ist hilfreich, die Zimmer zu beschriften und Möbelpläne an die Türen zu hängen. So vermeiden Sie Ratlosigkeit und Chaos durch umherstehende Dinge. Decken Sie empfindliche Sachen mit Decken und Folien ab.

Nun ist es soweit. Sie nehmen Abschied von Ihrer alten Wohnung. Es erfolgt die Wohnungsabgabe und die Schlüsselabgabe an Ihren alten Vermieter. Wichtig: Erstellen Sie ein Übergabeprotokoll. So vermeiden Sie nachträglichen Ärger.

Aus denselben Gründen sollten Sie bei der Wohnungsübernahme mit Ihrem neuen Vermieter ein Übernahmeprotokoll erstellen.

Sie haben es fast geschafft.

Lediglich die Namensschilder müssen noch montiert werden. Auch die Zählerstände von Strom, Wasser und Gas sollten Sie sich notieren. Vergessen Sie nicht, sich bei der Einwohnerkontrolle anzumelden und Ihren Ausweis, Führerschein und Fahrzeugschein auf die neue Anschrift ändern zu lassen. Schäden sind innerhalb von drei Tagen an die Umzugsfirma zu melden. Und innerhalb von zehn Tagen sollten Sie eine Liste von evtl. Mängeln der neuen Wohnung per Einschreiben an Ihren Vermieter schicken.

Nun ist alles geschafft. Willkommen im neuen Zuhause!

 

Oberstes Bild: © Sergey Peterman – fotolia.com

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