Kampf den Milben

17.11.2014 |  Von  |  Allgemein
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Kampf den Milben
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Milben sind winzig klein und mit blossem Auge nicht zu erkennen. In einem Gramm Staub leben bis zu 15’000 Milben, eine unglaubliche Zahl! Die unangenehmen kleinen Biester schädigen die Gesundheit und sind besonders für alle Allergiker eine belastende Plage.

Die widerlichen Schädlinge lieben es warm und feucht, Betten sind die bevorzugte Heimat der kleinen Spinnentiere, die auch Bettwanzen genannt werden. Eine eklige Vorstellung, umgeben von Millionen Mini-Ungeheuern im Bett zu liegen! Lieber denkt man nicht zu genau darüber nach …



Milben & Co.

Betrachtet man die Milben unter einem Mikroskop, offenbaren sich die kleinen Schädlinge als Monster, die einen das Fürchten lehren können. Diesen Scheusalen sind wir hilflos ausgeliefert, obwohl oder gerade weil sie ohne eine starke Vergrösserung für uns nicht einmal wahrnehmbar sind. Dabei sind es gar nicht die Tiere selber, die unsere Gesundheit so stark gefährden. Die Ausscheidungen, also der Kot der Tierchen, löst Allergien und Beschwerden aus.

Anzeichen für Milben in Ihrem Bett erkennen Sie an folgenden Symptomen: Verstopfte Nase, beharrlicher Reizhusten, Atembeschwerden, gerötete Augen nach dem Aufwachen und Hautausschläge.

Bedenken Sie, wie viel Zeit Sie im Bett verbringen – fast die Hälfte Ihres Lebens! Setzen Sie alles daran, diese doch so gemütliche und entspannende Zeit nicht mit einer Unzahl Parasiten zu verbringen. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, wie abscheulich die Alternative ist.

Tipps für ein milbenfreies Schlafen



Reduzieren Sie die Raumtemperatur. Milben ernähren sich vom menschlichen Schweiss, entziehen Sie ihnen die Nahrung und mögen Wärme. Auch für Ihren Körper ist es gesund, in der Nacht nicht zu schwitzen.

Schlafen Sie nicht direkt auf dem Fussboden. Zwischen Matratze und Boden sollten mindestens 30 Zentimeter Abstand liegen. Die Luftzirkulation verhindert Feuchtigkeit und Wärmestau.

Hygiene ist das oberste Gebot. Schütteln Sie die Bettdecken gründlich aus. Lüften Sie Ihr Schlafzimmer jeden Morgen ausreichend, öffnen Sie die Fenster weit, die Luft im Raum soll sich vollständig austauschen.

Wechseln Sie häufig die Bettwäsche. Mindestens zwei Mal im Monat müssen Bettdecke, Kissen und Laken frisch bezogen werden. Die Wäsche in der Waschmaschine mit wenigstens 60 Grad waschen, sonst töten Sie die Milben und andere Krankheitserreger nicht endgültig ab.

Auch die Matratze dürfen Sie nicht vergessen. Stellen Sie die Unterlagen mehrmals im Monat bei geöffnetem Fenster auf und lassen Sie den ganzen Tag lüften. Nehmen Sie das Bettlaken dazu ab und platzieren die Matratze dicht am Fenster auf eine Folie oder eine andere saubere Unterlage. Die Vermehrung der Spinnentierchen wird dadurch wirksam verringert.

Milben hassen Kälte. Wenn Sie Ihre Bettdecken, Laken und die Matratze bei kaltem Wetter für einige Stunden in den Garten stellen, verlassen die Milben die ungemütliche Behausung. Im Sommer können Sie das Bettzeug eine Zeit lang in der Gefriertruhe verstauen, um dem Ungeziefer das Leben schwer zu machen.

Saugen Sie einmal in der Woche mit dem Bürstenaufsatz des Staubsaugers gründlich über die Matratze. Die Milben selber werden Sie auf diese Weise nicht komplett beseitigen, aber die Ausscheidungen der Schädlinge entsorgen Sie. Auch Haare und Hautschüppchen des menschlichen Körpers, Köstlichkeiten und beliebte Nahrung der Bettwanzen, entfernen Sie durch das Saugen.

In Fachhandlungen erhalten Sie verschiedene Produkte zur Bekämpfung der Milben und anderer Parasiten, zum Beispiel Waschpulver und Reinigungsmittel. Auch spezielle Auflagen für die Matratzen werden angeboten.

Vergessen Sie nicht alle beliebten Aufenthaltsorte der Milden. (Bild: Sergey Yechikov / Shutterstock.com)

Vergessen Sie nicht alle beliebten Aufenthaltsorte der Milden. (Bild: Sergey Yechikov / Shutterstock.com)




Nicht vergessen

Denken Sie auch daran, den Rest des Schlafzimmers milbenfrei zu bekommen. Kissen, Bettüberwürfe und Kuscheltiere sind ebenfalls beliebte Aufenthaltsorte der mikroskopisch kleinen Monster und ihrer Kollegen, auch Stores und Gardinen gehören dazu.

Ihre Gesundheit sollte Ihnen all diese Anstrengungen wert sein. Ihr Körper wird es Ihnen danken. Der Morgen hat doch gleich einen ganz anderen Glanz, wenn Sie und ihre Familie ohne Husten, laufende Nasen und tränende Augen gemeinsam am Frühstückstisch sitzen.



 

Oberstes Bild: Milben im Kopfkissen (© Juan Gaertner / Shutterstock.com)

Über Sandra Katemann

Sandra Katemann ist ausgebildete Bürofachwirtin im Personal- und Rechnungswesen, Werbetexterin und Coach und seit 2006 freiberuflich tätig. Sie verfügt über umfassendes Know-how in Sachen Marketing, Personalwesen, Redaktion, Konzeption, Presse- und Textarbeit.


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