Infrarot-Tiefenwärme für Gesundheit, Wohlbefinden und Schönheit

10.06.2014 |  Von  |  Allgemein
Keine Beiträge mehr verpassen? Hier zum Newsletter anmelden!
Infrarot-Tiefenwärme für Gesundheit, Wohlbefinden und Schönheit
4.3 (86.67%)
6 Bewertung(en)

Die aus dem Italienischen stammende Silbe „infra“ bedeutet so viel wie „unterhalb“. Das Wort Infrarot beschreibt demnach den Bereich der elektromagnetischen Strahlung, der unterhalb des sichtbaren roten Lichtspektrums liegt. Aufgrund ihres wohltuend-wärmenden Effekts wird diese Strahlung umgangssprachlich oft auch als Rotlicht oder einfach nur als Wärmestrahlung bezeichnet.

Die Infrarotstrahlung überträgt die Wärme berührungslos über die Haut. Dabei haben die Strahlen keine Wirkung, sie dienen der Wärme lediglich als „Transportmittel“. Im Gegensatz zu anderen Wärmeanwendungen, wie Fango oder elektrisches Heizkissen, beeinflusst die Infrarot-Wärmestrahlung die natürliche Wärmeregulierung der Haut kaum.



Wohltuende Tiefenwärme

Sobald Infrarotstrahlen auf den Körper treffen, werden sie von den oberen Hautschichten sofort aufgenommen. Hier erfolgt ihre Umwandung in Wärme, die dann tiefer in den Körper eindringen kann. Sobald der Organismus diesen Wärmereiz spürt, versucht er, sich wieder abzukühlen, was zu einer verstärkten Hautdurchblutung führt.

Die Tiefenwärme erreicht und mobilisiert demnach Muskeln, Gewebe und Fett. Sie regt den Stoffwechsel an und wirkt nachweislich Verspannungen, Gelenkbeschwerden und sogar leichten Erkältungssymptomen entgegen. Der Körper entspannt sich. Manche Kosmetikexperten versprechen darüber hinaus beispielsweise bei Cellulite eine spür- und sichtbare Hautstraffung oder empfehlen Infrarotstrahlen als eine perfekte Möglichkeit, Fett einfach wegzuschwitzen.

Infrarot als Wundermittel zur Verbesserung der Figur?



Ob Wärmekabine, punktuelle Infrarotstrahlung oder Wärmeanzug: Der Einsatz von Tiefenwärmegeräten im Dienst von Kosmetik und Schönheit erfolgt seit etwa drei Jahrzehnten.

Infolge der erhöhten Stoffwechseltätigkeit soll der Verbrennungsmodus des Körpers angekurbelt werden, wobei die erwärmten Fettzellen „wegschmelzen“. Wissenschaftler bezweifeln diese These. Ob das in der Praxis wirklich funktioniert, ist also fraglich.

Fakt ist allerdings, dass die Tiefenwärme heftiges Schwitzen hervorruft. Der Schweiss schwemmt abgestorbene Zellen und tief sitzende Unreinheiten förmlich aus der Haut heraus. Die Haut wird im wahrsten Sinn „porentief rein“, erscheint straffer und rosiger. Ausserdem kann sie besser regenerieren.

Tipps für Einsteiger



  • Vor der Infrarotanwendung sollten Sie ausreichend trinken. Am besten sind Mineralwasser, Früchte- und Kräutertee oder Fruchtsaftschorlen.
  • Eine warme Dusche oder ein Vollbad vor der Infrarot-Anwendung kurbelt die Schweissproduktion zusätzlich an.
  • Beginnen Sie mit einer Anwendungsdauer von circa 20 Minuten. Nachdem Sie mehrere Sitzungen erfolgreich absolviert haben, dürfen Sie auf 40 bis 50 Minuten steigern.
  • Sollten Sie aufgrund einer Erkrankung unsicher sein, ob Infrarotwärme das Richtige für Ihren Körper ist, fragen Sie bitte vor der ersten Behandlung einen Arzt.
  • Egal ob Sie die Infrarotstrahlung in einer Kabine, auf einer Matte oder in einem Wärmeanzug geniessen: Nehmen Sie sich im Anschluss unbedingt 20 bis 30 Minuten Zeit zum Ausruhen und Entspannen, am besten im Liegen.

 

Oberstes Bild: © Peter Dedeurwaerder – Shutterstock.com

Über Kerstin Birke

Die Agentur belmedia GmbH beliefert die Leserschaft täglich mit interessanten News, spannenden Themen und tollen Tipps aus den unterschiedlichsten Bereichen. Nahezu jedes Themengebiet deckt die Agentur belmedia mit ihren Online-Portalen ab. Wofür wir das machen? Damit Sie stets gut informiert sind – ob im beruflichen oder privaten Alltag!


Ihr Kommentar zu:

Infrarot-Tiefenwärme für Gesundheit, Wohlbefinden und Schönheit

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.